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Eiterfeld – In Deutschland trägt die Versicherungswirtschaft eine große Verantwortung für die Altersabsicherung der Menschen. Derzeit bestehen 88,3 Millionen Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen, Pensionskassen und Pensionsfonds. Rentenversicherungen kommt dabei mit rund 42 Millionen Verträgen eine besondere Bedeutung zu. Aufgrund der demografischen Entwicklung – immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Rentenbezieher aufkommen – brauchen ältere Menschen zukünftig neben der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente unbedingt ein ergänzendes Alterseinkommen aus kapitalgedeckter Vorsorge. Dass die Lebensversicherung immer noch als Hauptinstrument zur Alters- und Hinterbliebenenvorsorge angesehen wird, belegt die Zahl von 84 Millionen Hauptversicherungen. Ihre Stornoquote lag 2017 bei nur 2,65 Prozent. Das dürfte aber nicht nur Ausdruck von Zufriedenheit, sondern angesichts der Niedrigzinsen auch Zeichen von Verzweiflung sein. Zwar erfreuen sich Altkunden von Lebensversicherungen manchmal noch eines Garantiezinses von vier Prozent und denken deshalb gar nicht an eine Auflösung ihrer Verträge. Doch die jahrelange Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den allermeisten Versicherungskunden sinkende Renditen eingebrockt und die Policen inzwischen äußerst unattraktiv gemacht. Der Garantiezins liegt meist nur noch bei mageren 0,9 Prozent – viel zu wenig für eine zusätzliche Altersabsicherung, die diesen Namen verdient.

Friedrichshafen - Wegen der anhaltenden Eurokrise und dem damit verbundenen Zinstief suchen viele deutsche Anleger Zuflucht in Realwerte. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bedeutet für Sparer eine großangelegte Vermögensvernichtung, weil die Inflationsrate die kümmerlichen Zinsen regelrecht auffrisst. Kreditnehmer können sich aber freuen. Weil Anlage-Alternativen fehlen und die Konditionen für Immobilienkredite weiterhin gut sind, erlebt der Immobiliensektor einen wahren Boom. Die Nachfrage nach dem sogenannten „Betongold“ ist so rapide gestiegen, dass in Städten wie München, Frankfurt, Hamburg, Köln und Berlin der Markt schon fast leer gefegt ist. Für Wohnraum in guter Lage können die Vermieter und Verkäufer Höchstmieten beziehungsweise Höchstpreise verlangen.

Wemding - Im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ist alles Wesentliche zur betrieblichen Altersversorgung einschließlich Unverfallbarkeitsfristen, Insolvenzschutz und Anspruch auf Entgeltumwandlung geregelt. Die betriebliche Altersversorgung (bAV) bezeichnet alle finanziellen Leistungen, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zur Altersabsicherung gewähren und fußt auf einem Rechtsanspruch des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber auf Umwandlung von Lohnbestandteilen in eine Betriebsrente. Dabei bietet die bAV nicht nur eine Zusatzrente, sondern auch Steuer- und Sozialversicherungsvorteile. In früheren Zeiten waren Betriebsrenten freiwillige Zusatzleistungen der Arbeitgeber. Heute haben Arbeitnehmer meist einen tarifvertraglichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Entgeltumwandlung heißt in diesem Zusammenhang, dass die Unternehmen einen Teil der Bruttolöhne ihrer Beschäftigten als bAV-Beitrag verwenden.

Schwabhausen - In Zeiten der schleichenden Geldvernichtung durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) suchen Anleger händeringend nach renditeträchtigen Investitionsmöglichkeiten. In den Blick geraten dabei natürlich Immobilien als „Betongold“, aber auch alternative Geldanlagen in den Bereichen erneuerbare Energien, Schiffscontainer, Digitalwährungen, Edelholzplantagen und Edelsteine.

Hamburg - Der Markt für Sachwertanlagen wächst immer weiter, weil die von Anlegern erhoffte Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) auf sich warten lässt. Seit Jahren findet eine schleichende Enteignung der deutschen Sparer statt, weil die Zinsen für ihre Sparguthaben deutlich unter der Inflationsrate liegen. Da Geld auf dem Konto Jahr für Jahr an Wert verliert, suchen Anleger und Investoren fieberhaft nach renditeträchtigen Alternativen im Sachwerte-Sektor. In der Branche für Kapitalanlagen wird der Begriff „Sachwertanlage“ recht inflationär verwendet. Für manch einen gelten selbst Aktien als eine Form der Sachanlage, weil dahinter reale Unternehmen stehen. Richtigerweise kann man nur dann von Sachwertanlagen sprechen, wenn die Investitionsobjekte einen von Dritten unabhängigen, sicheren und jederzeit realisierbaren Verkehrswert haben. Das gilt natürlich für Gebäude und andere immobile Sachwerte wie Photovoltaikanlagen oder Biogasanlagen. Mobile Sachwerte sind zum Beispiel Flugzeuge, Schiffe und Container, an denen man sich über Alternative Investmentfonds (AIF) und andere geschlossene Fonds beteiligen kann.

Hamburg - Es gibt Neuigkeiten von der Exporo AG, die die führende Plattform für digitale Immobilien-Investments betreibt und sich dabei des Crowdinvestings bedient. Bei diesem Geschäftsmodell tun sich viele kleine und größere Geldgeber über das Internet zusammen, um gemeinsam renditeträchtige Immobilienvorhaben zu finanzieren. Durch diese internetbasierte Gemeinschaftsaktion können auch Investoren mit kleineren Anlagesummen in einem Markt mitmischen, in dem normalerweise Großinvestoren den Ton angeben. Exporo bietet Kleinanlegern die Möglichkeit, sich bereits mit Beträgen ab 500 Euro an Immobilien-Investments mit kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen zu beteiligen.

Lohmar - Seit die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) deutsche Sparer regelrecht enteignet und private Lebensversicherungen und Altersvorsorgeverträge entwertet, sind Immobilien-Investments für Anleger besonders attraktiv geworden. Fernab von Nullzinsen und launenhaften Aktienmärkten bietet der Immobiliensektor privaten und institutionellen Anlegern sichere Renditen. Der Run auf das „Betongold“ hat auch bei windigen Geschäftemachern das Interesse am Immobilienmarkt wachsen lassen und das Aktionsfeld unseriöser Investoren und Makler vergrößert.

Dresden - Der in Dresden ansässige Finanzdienstleister Bankstore24 hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Kunden bei der Wahl des richtigen Anbieters in den Bereichen Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung individuell zu beraten und damit allen Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihr Geld effektiv anzulegen, einen Weg durch den Dschungel der am Markt erhältlichen Produkte zu bahnen. Mit persönlichen Beratungen und vielseitigen Vergleichsrechnern auf der eigenen Website (www.bankstore24.de) will das Unternehmen zudem bei der Suche nach dem besten Konto, der richtigen Geldanlage und dem passenden Strom-Anbieter behilflich sein.

Frankfurt am Main - Trotz der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), mindestens 1,14 Billionen Euro in die Finanzmärkte zu pumpen, um das Deflations-Risiko zu reduzieren, fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die finanzschwachen Mitgliedsländer der Euro-Zone zu weiteren Sparanstrengungen auf. Laut den EZB-Plänen sollen im Zeitraum von März 2015 bis September 2016 Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Euro gekauft werden.

Sonntag, 18 Januar 2015 00:09

Europa steht vor einem Rechtskonflikt

Frankfurt am Main - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist in seinem aktuellen Gutachten zu dem Schluss gekommen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in der Euro-Krise zu außergewöhnlichen Mitteln greifen dürfe. So seien auch Aufkäufe von Staatsanleihen durchaus möglich. Diese müssen aber verhältnismäßig und gut begründet sein. Außerdem müsse sich die EZB aus den Reformprogrammen für bestimmte Staaten heraushalten. Das Gutachten kann als Vorentscheidung gewertet werden, die endgültige Entscheidung wird für Herbst 2015 erwartet. Man geht davon aus, dass EZB-Präsident Mario Draghi nun einen immens erweiterten Handlungsspielraum habe.

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