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Wemding - Unter dem Sammelbegriff der betrieblichen Altersversorgung (bAV) werden alle finanziellen Leistungen verstanden, die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer zu dessen Altersversorgung, zur Versorgung von berechtigten Hinterbliebenen im Todesfall und zur Invaliditätsversorgung bei Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit gewährt. Die betriebliche Altersversorgung fußt auf einem Rechtsanspruch des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber auf Umwandlung von Lohnbestandteilen in betriebliche Versorgung und bietet neben einer Zusatzrente Steuer- und Sozialversicherungsvorteile. Genau geregelt wird das alles im Betriebsrentengesetz (BetrAVG), im Einkommensteuergesetz (EStG) und in der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV). Das BetrAVG stellt die eigentliche Grundlage der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland dar und regelt insbesondere die gesetzlichen Unverfallbarkeitsfristen, den Insolvenzschutz und den Anspruch auf Entgeltumwandlung.

Berlin - Die EU-Kommission hält die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf den Weg gebrachte und letztlich durch Bundestag und Bundesrat gepeitschte Autobahn-Maut für Pkws für nicht europarechtskonform, weil sie Ausländer finanziell diskriminiere. Dobrindt hatte versichert, dass kein deutscher Autofahrer durch die Maut schlechter gestellt werde. So hatte er schriftlich versichert: „Kein Fahrzeughalter in Deutschland zahlt im Zuge der Einführung der Pkw-Maut (...) mehr für sein Auto als heute.“

Freitag, 10 Oktober 2014 17:26

Europa und seine Jugendarbeitslosigkeit

Brüssel - Der von Krise zu Krise stolpernde französische Präsident Francois Hollande hat wieder einmal mehr Geld gefordert. Beim Beschäftigungsgipfel in Mailand wies er darauf hin, dass es notwendig sei, dass die Mittel zur Förderung der Jugendbeschäftigung auf 20 Milliarden Euro aufgestockt werden sollten.

Berlin - TTIP kennt mittlerweile fast jeder. Gemeint ist das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA, das nicht nur sämtliche Handelshemmnisse beseitigen soll, sondern international agierenden Konzernen auch die Möglichkeit gibt, staatliche Auflagen und Gesetze vor Schlichtungsgerichten wegzuklagen. Diese Klagen sollen vor internationalen Schieds- und Schattengerichten ermöglicht werden, die nicht der nationalen Rechtsprechung unterliegen. Die Staaten könnten sich auf milliardenschwere Strafzahlungen einstellen.

Berlin - Zur Vorlage des Wettbewerbsberichts der EU-Kommission erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theuer:

„Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist in Gefahr. Insgesamt stellt die Kommission Deutschland zwar ein gutes Zeugnis aus, wir zählen in Sachen Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zur Speerspitze. Aber die Herausforderungen sind immens: Demografischer Wandel und Fachkräftemangel, überhöhte Energiepreise, der Bedarf an Infrastrukturprojekten und Breitbandausbau sowie die anhaltende Kreditklemme.

Brüssel - Die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegenüber Russland sind auch für Unternehmen in Deutschland und Europa nicht ohne Folgen geblieben. Russland reagierte auf die EU-Sanktionen, indem landwirtschaftliche Importe untersagt wurden. Zahlreiche deutsche Landwirtschaftsunternehmen sind auf den Handel mit Russland angewiesen, ganze Branchenzweige haben sich auf den Export nach Russland spezialisiert. Bauernverbände schlugen bereits Alarm, dass sie beträchtliche Teile ihrer Ernte vernichten mussten, weil die Abnahme durch Russland anderweitig nicht kompensiert werden konnte.

Dienstag, 26 August 2014 15:49

Bedroht Amazon den deutschen Buchhandel?

Regensburg - Nicht nur bei „normalen“ Büchern, auch bei E-Books, also bei elektronischen Büchern, die mit Tablet-PCs gelesen werden können,  ist der Krieg zwischen dem Konzern Amazon und den Buchverlagen ausgebrochen. Amazon geht zunehmend dazu über, den Verlagen seine Bedingungen aufzudiktieren. Kleineren Verlagen, die nicht bei Amazon gelistet sind, droht die Pleite.

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