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Oldenburg - Es gibt fast nichts, was heutzutage von Unternehmen und Privatpersonen nicht gemietet werden kann. Viel Innovations- und damit Marktpotenzial bietet trotzdem noch der Energiesektor, wo Idealisten ihren Beitrag zu einer gelingenden Energiewende leisten wollen. „Energieeffizienz“ ist dabei das Zauberwort, das in fast jeder politischen Sonntagsrede auftaucht, ohne staatlicherseits wirklich gefördert zu werden. Wie ist es möglich, nachhaltig und ethisch-ökologisch Energie zu sparen?

München - Der Trend zu privaten Photovoltaik-Anlagen ist ungebrochen, obwohl oder gerade weil die Energiewende durch wechselseitige politische Blockaden nicht richtig vorankommt. Umweltbewusste Bürger interessieren sich immer mehr für Solar-Unternehmen, bei denen man die entsprechenden Anlagen nicht kaufen muss, sondern einfach mieten kann.

Oberhaching – „Rendite mit Sachwerten statt schleichende Enteignung durch nichtverzinste Sparguthaben“. So oder ganz ähnlich lautet schon seit Jahren der Tipp versierter Finanzberater für ratsuchende Anleger. Der Erwerb, die Verwaltung und die Vermietung von Gewerbeimmobilien spielt in den meisten Sachwerte-Fonds eine zentrale Rolle.

Donnerstag, 03 September 2015 02:41

Energiekonzerne wollen sich der Haftung entziehen

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat angekündigt, mit einem neuen Gesetz verhindern zu wollen, dass sich die Energiekonzerne aus der milliardenschweren Haftung für den Atomausstieg herausziehen. Der Gesetzentwurf wird derzeit von den Ministerien abgestimmt. Dem Entwurf zufolge sollen die Energiekonzerne auch dann für die Ausstiegskosten aufkommen, wenn sie das Atomgeschäft in Tochtergesellschaften ausgliedern, wie offenbar von einigen Konzernen geplant wird. Vattenfall hat diesen Schritt bereits vollzogen. Auch E.on hat angekündigt, seine Atomkraftwerke zusammen mit anderen alten Kraftwerken in  das Tochterunternehmen Uniper einbringen zu wollen. Nach der bisher geltenden Rechtslage endet die Haftung eines Unternehmens fünf Jahre nach der Abspaltung der Tochtergesellschaft.

Berlin - Manchmal dürfte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) es bereuen, dass er sich dafür einsetzte, dass die Energiepolitik in dieser Legislaturperiode nicht mehr dem Umweltministerium, sondern seinem Ministerium zugeordnet wird. Er wollte sich als großer Macher der Energiewende präsentieren, kommt in diesem Bereich aber bisher überhaupt nicht voran. Das wohl größte innenpolitische Projekt der aktuellen Bundesregierung scheint zum Scheitern verurteilt zu sein.

Berlin - Obwohl die großen Energieversorger RWE, Eon, Vattenfall und EnBW Milliardensummen zurücklegen, um den Atomausstieg zu finanzieren, könnten damit weitere Unsicherheiten verknüpft sein. Die Rücklagen werden gebildet, um die Kosten für den Rückbau der Atommeiler und die Lagerung der Abfälle zu bezahlen. Experten halten es für möglich, dass das zurückgelegte Geld nicht sicher ist. Ein Gutachten, an dem die auf energierechtliche Fragen spezialisierte Kanzlei Becker Büttner Held sowie der Hochschullehrer Wolfgang Irrek mitgewirkt haben, kommt zu dem Schluss, dass auf der Basis der gegenwärtigen Rechtslage „Risiken faktischer und rechtlicher Art, dass die durch die Betreibergesellschaften getroffene finanzielle Vorsorge im Kernenergiebereich nicht ausreicht“, bestehen könnten. Das Gutachten wurde von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Auftrag gegeben.