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Hamburg – Das Forschungsunternehmen F+B hat für das vierte Quartal 2018 seinen „Wohn-Index Deutschland“ vorgelegt. Demnach stiegen die Preise und Mieten von Wohnimmobilien im letzten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um durchschnittlich 1,2 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,5 Prozent. Nach Beobachtung der in Hamburg ansässigen F+B-Forscher hat die Wachstumsdynamik des deutschen Wohnimmobilienmarktes damit wieder an Fahrt gewonnen.

Hamburg – Angesichts der jahrelangen Miet- und Wertsteigerungen im deutschen Immobilienmarkt mehren sich die Stimmen, die vor einer platzenden „Immobilienblase“ warnen und potenzielle Investoren damit verunsichern. So warnte der Ökonom Max Otte im Frühsommer letzten Jahres: „Wir haben in Großstädten, attraktiven Ferienregionen und zunehmend auch in attraktiven Mittelstädten eine Blase.“ Als Beleg führte er die Preisentwicklung an. „Ewig geht das jetzt nicht mehr. Es läuft, angetrieben durch die Niedrigzinsen, bereits fünf Jahre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch länger als zwei bis drei Jahre geht“, meinte Otte.