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Samstag, 13 Dezember 2014 05:27

Russland vor der Staatspleite?

Frankfurt am Main - Einer aktuellen Analyse der DZ Bank zufolge droht Russland wegen der Wirtschaftssanktionen des Westens nicht weniger als ein „Finanzkollaps“. Grund sei vor allem der erschwerte Zugang russischer Unternehmen zum Kapitalmarkt. Um die Betriebe zu refinanzieren, betreibe der Staat mit dem Anzapfen des etwa 88 Milliarden Dollar schweren nationalen Wohlfahrtsfonds und dem Reservefonds ein schwieriges, fast unmögliches Unterfangen, zumal die staatlichen Pensionsverpflichtungen dabei gefährdet würden, warnt Stefan Bielmeier, Chefökonom der DZ Bank.