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Langenhagen – Denkmalschutz hat in Deutschland eine lange Tradition und wird als öffentliche Aufgabe von großer kulturgeschichtlicher Bedeutung verstanden. Das stellt Städte und Gemeinden im Umgang mit Denkmälern und historischer Bausubstanz mitunter vor Probleme. Wegen der hohen Instandsetzungskosten und vielen baurechtlichen Vorgaben empfinden manche Kommunalverantwortliche Denkmalschutz eher als Last denn als Lust.

Langenhagen – 2014 erklärte der Immobilieninvestor Charles Smethurst in einem Interview, was ihn an der geschäftspolitischen Nische von denkmalgeschützten Immobilien so sehr reizt. In dem immer noch im Internet abrufbaren Video-Interview spricht er über deutsche Baudenkmäler, Investitionsmöglichkeiten und die Stärken seines Unternehmens (https://www.youtube.com/watch?v=7-Y28F_NpCU). Das von ihm gegründete Unternehmen ist die in Langenhagen bei Hannover ansässige Dolphin Trust GmbH.

Langenhagen - Es gibt nicht viele Kapitalanlagen mit großem Wertzuwachs und Inflationsschutz, die gleichzeitig von der öffentlichen Hand großzügig gefördert werden. Denkmalgeschützte Immobilien für den Eigengebrauch oder die Vermietung gehören dazu. Die Sanierung von Baudenkmälern ist technisch aufwendig, baurechtlich kompliziert und kostenintensiv. Damit trotzdem privates Investitionskapital in Denkmalimmobilien fließt und so ein Beitrag zum Erhalt des identitätsstiftenden Architekturerbes geleistet wird, kann ein Denkmalsanierer gleich auf mehrere Förderinstrumente zurückgreifen.

Langenhagen/Berlin/Heusenstamm - In Artikel 62 der hessischen Landesverfassung heißt es: „Die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und Kultur sowie die Landschaft genießen den Schutz und die Pflege des Staates und der Gemeinden. Sie wachen im Rahmen besonderer Gesetze über die künstlerische Gestaltung beim Wiederaufbau der deutschen Städte, Dörfer und Siedlungen.“ Umgesetzt wird dieses Verfassungsgebot im Hessischen Denkmalschutzgesetz (HDSchG), das die Grundlage des Denkmalrechts in dem Bundesland bildet. Als Kulturdenkmal gilt ein Objekt dann, wenn aus künstlerischen, technischen, wissenschaftlichen, geschichtlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Erhaltungsinteresse besteht. Ein so definiertes Kulturdenkmal sieht der Staat als schutz- und förderungswürdig an.

Langenhagen - Für Immobilieninvestoren bietet sich aufgrund der Marktnachfrage ein großes Betätigungsfeld, seitdem die Europäische Zentralbank durch ihre sparerfeindliche Nullzinspolitik eine wahre Anlegerflucht in das „Betongold“ ausgelöst hat. Von denkmalgeschützten Gebäuden als Investitionsobjekten lassen viele Geldgeber trotzdem lieber ihre Finger. Die Gründe für die Zurückhaltung liegen auf der Hand.In Deutschland wird dem in Artikel 14 des Grundgesetzes garantierten Eigentumsrecht durch den Denkmalschutz eine klare Grenze gesetzt. Aufgrund der Kulturhoheit der Länder (Artikel 30 Grundgesetz) ist die Denkmalschutz-Gesetzgebung zudem Sache der 16 Bundesländer. So müssen Unternehmen zahlreiche denkmalschutzrechtliche und baurechtliche Vorgaben berücksichtigen, die aus Investorensicht abschreckend wirken können.

Langenhagen/Hanau - Seit Monaten tobt in Hanau ein Streit zwischen der Stadt und der Dolphin Trust GmbH. Der Immobilieninvestor aus dem niedersächsischen Langenhagen hat sich auf das Herrichten von denkmalgeschützten Gebäuden als Wohnobjekte spezialisiert. Das vom britischen Staatsbürger Charles Smethurst gegründete und geführte Unternehmen versammelt nach eigener Aussage Denkmalexperten, Projektentwickler, Architekten und Managementprofis und beschreibt sich als „detailverliebt und visionär, unermüdlich und am Puls der Zeit, konzentriert und erfolgreich“.

Langenhagen - Die Dolphin Trust GmbH aus Langenhagen bei Hannover nimmt unter den in Deutschland tätigen Immobilieninvestoren eine Sonderstellung ein, weil sie sich auf das Herrichten von denkmalgeschützten Gebäuden als Wohnobjekte spezialisiert hat. 2014 erklärte Dolphin-Gründer und -Geschäftsführer Charles Smethurst in einem Interview, was die geschäftspolitische Nische umgebauter Immobilien unter Denkmalschutz so attraktiv macht. Das Video-Interview ist im Netz immer noch abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=7-Y28F_NpCU. In der Eigenwerbung beschreibt man sich selbstbewusst als „Baumeister und Denkmalexperten, Projektentwickler und Architekten, Marktspezialisten und Managementprofis, detailverliebt und visionär, unermüdlich und am Puls der Zeit, konzentriert und erfolgreich“.