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Kreuzlingen/Bad Tölz - Nach dem monatelang schwelenden Konflikt um die Nachfolge von CSU-Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer soll nun ein Trio einen „Zukunftsplan“ für die Christsozialen erarbeiten. Neben dem früheren CSU-Parteivorsitzenden und Bundesfinanzminister Theo Waigel und Landtagspräsidentin Barbara Stamm gehört Edmund Stoiber dem erlauchten Kreis an. Zusammen mit Seehofer kommen sie auf 295 Jahre „Erfahrung“, um den personellen Neuanfang zu organisieren, wie die „Süddeutsche Zeitung“ etwas ironisch vorrechnet. Für den früheren bayerischen Ministerpräsidenten und heutigen CSU-Ehrenvorsitzenden Stoiber kommt die Berufung in die Findungskommission einem unverhofften politischen Comeback gleich.

München - Im Jahr 2015 stieg die Bedeutung erneuerbarer Energien für die bayerische Stromerzeugung auf den Rekordwert von fast 40 Prozent. Die gesamte Stromerzeugung im Freistaat erreichte damals einen Wert von 86.242 Gigawattstunden (GWh). Die konventionellen Energieträger wie Kernenergie, Steinkohle, Erdgas und sonstige nicht erneuerbaren Energieformen sorgten für etwa 60 Prozent der Stromerzeugung. Der Ausbau der erneuerbaren Energien führte 2015 im Vorjahresvergleich zu einem Anstieg der Bruttostromerzeugung in diesem Bereich um 7,8 Prozent. Ursächlich hierfür war vor allem die Windkraft, die einen Zuwachs von 981 GWh verzeichnete, gefolgt von der Photovoltaik (plus 644 GWh) und der Biomasse (plus 599 GWh). Wichtigste regenerative Energiequelle in Bayern war erneut die traditionell starke Wasserkraft (11.206 GWh). Die Stromerzeugung aus „grünen“ Energien erreichte mit 34.110 GWh einen Anteil von 39,6 Prozent an der bayerischen Gesamtstromerzeugung und damit einen neuen Höchstwert.