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Köln - Im letzten Jahr bestimmte Dirk Iserlohe als geschäftsführender Vorstand der Ebertz & Partner Unternehmensgruppe (E&P) zeitweise die nationalen Wirtschaftsnachrichten. Das in der Aachener Straße in Köln ansässige Unternehmen hatte sich auf geschlossene Immobilienfonds und den Direktverkauf von Hotels, Senioreneinrichtungen, Büros, Gewerbeparks und Einkaufszentren spezialisiert. CEO Dirk Iserlohe und COO Thorsten Bauschmann verwiesen mit Stolz darauf, dass E&P zusammen mit den Kunden fast 160 Gewerbeimmobilien finanziert und 125 geschlossene Immobilienfonds auf den Weg gebracht habe.

Nürnberg - In allen deutschen Großstädten schießen die Immobilienpreise in bislang unbekannte Höhen. Das zeigt sich auch in Mittelfranken mit dem Zentrum Nürnberg. Wer sich dort kürzlich eine Immobilie gekauft hat, musste durchschnittlich 2.525 Euro pro Quadratmeter zahlen. Das entspricht im Fünf-Jahres-Vergleich einer Steigerung um 38,5 Prozent. Auch in Erlangen (2.923 Euro pro Quadratmeter, plus 30,1 Prozent), Fürth (2.466 Euro, plus 31,9 Prozent) sowie in den Landkreisen Roth (1.967 Euro, plus 34,7 Prozent) und Nürnberger Land (2.083 Euro, plus 30,9 Prozent) legten die Immobilienkaufpreise um etwa ein Drittel zu. Besonders hoch sind die Nürnberger Quadratmeterpreise momentan in Tafelhof (4.399 Euro), Schoppershof (4.326 Euro) und der Sebalder Altstadt (3.532 Euro). Vergleichsweise günstig kann man Wohnungen und Häuser in Steinbühl (1.938 Euro) und in Gibitzenhof (1.643 Euro) kaufen. Diese Zahlen sind dem Wohn-Atlas der Postbank entnommen, die die Preisentwicklung in 402 Städten und Kreisen unter die Lupe genommen hat.

Hamburg - Ob zuerst die Geschäftsidee oder der Firmensitz in der Freien und Hansestadt Hamburg da war, ist nicht ganz klar. Aber auf jeden Fall passt das Geschäftsmodell der in Hamburg ansässigen Solvium Capital GmbH zu der norddeutschen Handels- und Hafenmetropole. Während immer mehr Investment-Unternehmen ihre Aktivitäten auf den Immobilienmarkt konzentrieren, hat sich Solvium erfolgreich auf Direktinvestments in einem Nischenbereich spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Ausrüstungsgegenständen wie Standardcontainern und Wechselkoffern. Mit monatlichen Mietausschüttungen und überschaubaren Laufzeiten soll Anlegern die Chance geboten werden, sich im wachsenden Container- und Logistikmarkt zu engagieren.

Hamburg - Viele Anleger dürften von Crowdinvesting noch nichts gehört haben. Crowdinvesting setzt sich aus den englischen Worten „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammen. Gemeint ist damit ein hochmodernes Geschäftsmodell, bei dem sich viele Investoren über das Internet zusammentun, um gemeinsam ein großes, renditestarkes Projekt zu finanzieren. Durch diesen digitalen Zusammenschluss bekommen auch Investoren mit kleineren Anlagesummen Zugang zu einem Markt, in dem normalerweise Mindestinvestments von 500.000 Euro verlangt werden. Auch Kleinanleger können so von kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen profitieren.

Oberhaching – „Rendite mit Sachwerten statt schleichende Enteignung durch nichtverzinste Sparguthaben“. So oder ganz ähnlich lautet schon seit Jahren der Tipp versierter Finanzberater für ratsuchende Anleger. Der Erwerb, die Verwaltung und die Vermietung von Gewerbeimmobilien spielt in den meisten Sachwerte-Fonds eine zentrale Rolle.

Lohmar - Seit die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) deutsche Sparer regelrecht enteignet und private Lebensversicherungen und Altersvorsorgeverträge entwertet, sind Immobilien-Investments für Anleger besonders attraktiv geworden. Fernab von Nullzinsen und launenhaften Aktienmärkten bietet der Immobiliensektor privaten und institutionellen Anlegern sichere Renditen. Der Run auf das „Betongold“ hat auch bei windigen Geschäftemachern das Interesse am Immobilienmarkt wachsen lassen und das Aktionsfeld unseriöser Investoren und Makler vergrößert.

Kempten - Im unübersichtlichen und von scharfer Konkurrenz geprägten Markt der Finanzanlagenvermittler zählt heute mehr denn je ein moderner, aussagekräftiger und leserfreundlicher Internetauftritt. Deshalb wurde die Netzpräsentation von VIVAT, einem internationalen Unternehmen im Bereich der Geldanlagen und Sachwertinvestitionen, im Juni generalüberholt und soll nun als informative und gleichzeitig kompakte „Online-Visitenkarte“ wirken. Man verspricht potenziellen Anlegern unter https://www.multitalent.ag/ eine „Webseite mit Mehrwert“ zu Verträgen, Investitionen und Karrieren in den VIVAT-Unternehmen. Die in Kempten ansässige VIVAT Verwaltungs GmbH agiert dabei als exklusive Vertriebsgesellschaft für alle VIVAT-Unternehmen und als direkte Ansprechpartnerin der Anleger. Die anderen VIVAT-Unternehmen sind autonome Gesellschaften, die ihrerseits neue Finanz- und Geldanlagekonzepte nach möglichst genauen Kundenbedürfnissen entwickeln.

Marktredwitz - Die in Oberfranken ansässige Sensus Vermögen GmbH unter ihrem Geschäftsführer Gerhard Schaller hatte in jüngerer Zeit Schlagzeilen zu verkraften, die nicht wenige Anleger irritiert haben dürften. Ende Oktober 2016 wurden auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Hof die Geschäftsräume des Vermögensberaters in Marktredwitz durchsucht. Dem Vernehmen nach brachte ein anderes Unternehmen, zu dem die Sensus Vermögen GmbH und die Derivest GmbH des Schaller-Partners Markus Fürst Geschäftsbeziehungen unterhalten, die Vermögensverwalter ins Visier der Behörden.

Marktredwitz - Im letzten Jahr machte die Sensus Vermögen GmbH mit einem exotisch anmutenden Teakholz-Fonds auf sich aufmerksam. Nach Erdöl und Erdgas ist Holz der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Marktbeobachter rechnen bei Edelhölzern wie Teak mit weiteren Preissteigerungen, weil der Handel und die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in der Europäischen Union seit 2013 verboten sind. Das „Global Investor“-Magazin der Schweizer Großbank Credit Suisse berichtete deshalb schon vor einiger Zeit über ein steigendes „Interesse privater und öffentlicher Institutionen an Forstanlagen“. Die erhöhte Nachfrage nach Edel- beziehungsweise Nutzholz-Investments erklärte das Magazin so: „Die Nutzholz-Investments der institutionellen Anleger werden höchstwahrscheinlich zunehmen, weil ihre Positionen in alternativen Anlageportfolios zur Zeit niedrig sind und der Holzverbrauch der Wohlstandsentwicklung folgt.“ Zudem sei Nutzholz in den Augen vieler Anleger attraktiv, weil die intensiv bewirtschafteten Kurzumtriebsplantagen (Schnellwuchsplantagen) „auf lange Sicht wenig volatile reale Renditen von jährlich 10 bis 15 Prozent generieren“.

Leipzig - Weil immer mehr deutsche Sparer der schleichenden Enteignung durch Nullzinsen entgehen wollen und ihr Geld im Immobiliensektor investieren, erleben diverse Immobilien-Investmentfonds und Asset Manager einen regelrechten Boom. Deren erklärtes Ziel ist der Erwerb, die Sicherung und die Optimierung des Immobilienvermögens ihrer Investoren. Mit verschiedenen Instrumenten soll die Werthaltigkeit und Verkehrsfähigkeit von Immobilien im Sinne individueller Anlageziele gesteigert werden. Die Goldgräberstimmung in Teilen des Immobilienmarktes ruft leider auch unseriöse Anbieter auf den Plan, die nur das schnelle Geld machen wollen und Anlegerinteressen dabei vernachlässigen. Für eher unerfahrene Anleger ist es deshalb nicht immer leicht, gutes von schlechtem Asset Management zu unterscheiden. Einen ersten Hinweis auf die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens gibt natürlich die Gewinnentwicklung.

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