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Kempten - Im unübersichtlichen und von scharfer Konkurrenz geprägten Markt der Finanzanlagenvermittler zählt heute mehr denn je ein moderner, aussagekräftiger und leserfreundlicher Internetauftritt. Deshalb wurde die Netzpräsentation von VIVAT, einem internationalen Unternehmen im Bereich der Geldanlagen und Sachwertinvestitionen, im Juni generalüberholt und soll nun als informative und gleichzeitig kompakte „Online-Visitenkarte“ wirken. Man verspricht potenziellen Anlegern unter https://www.multitalent.ag/ eine „Webseite mit Mehrwert“ zu Verträgen, Investitionen und Karrieren in den VIVAT-Unternehmen. Die in Kempten ansässige VIVAT Verwaltungs GmbH agiert dabei als exklusive Vertriebsgesellschaft für alle VIVAT-Unternehmen und als direkte Ansprechpartnerin der Anleger. Die anderen VIVAT-Unternehmen sind autonome Gesellschaften, die ihrerseits neue Finanz- und Geldanlagekonzepte nach möglichst genauen Kundenbedürfnissen entwickeln.

Marktredwitz - Die in Oberfranken ansässige Sensus Vermögen GmbH unter ihrem Geschäftsführer Gerhard Schaller hatte in jüngerer Zeit Schlagzeilen zu verkraften, die nicht wenige Anleger irritiert haben dürften. Ende Oktober 2016 wurden auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Hof die Geschäftsräume des Vermögensberaters in Marktredwitz durchsucht. Dem Vernehmen nach brachte ein anderes Unternehmen, zu dem die Sensus Vermögen GmbH und die Derivest GmbH des Schaller-Partners Markus Fürst Geschäftsbeziehungen unterhalten, die Vermögensverwalter ins Visier der Behörden.

Marktredwitz - Im letzten Jahr machte die Sensus Vermögen GmbH mit einem exotisch anmutenden Teakholz-Fonds auf sich aufmerksam. Nach Erdöl und Erdgas ist Holz der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Marktbeobachter rechnen bei Edelhölzern wie Teak mit weiteren Preissteigerungen, weil der Handel und die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in der Europäischen Union seit 2013 verboten sind. Das „Global Investor“-Magazin der Schweizer Großbank Credit Suisse berichtete deshalb schon vor einiger Zeit über ein steigendes „Interesse privater und öffentlicher Institutionen an Forstanlagen“. Die erhöhte Nachfrage nach Edel- beziehungsweise Nutzholz-Investments erklärte das Magazin so: „Die Nutzholz-Investments der institutionellen Anleger werden höchstwahrscheinlich zunehmen, weil ihre Positionen in alternativen Anlageportfolios zur Zeit niedrig sind und der Holzverbrauch der Wohlstandsentwicklung folgt.“ Zudem sei Nutzholz in den Augen vieler Anleger attraktiv, weil die intensiv bewirtschafteten Kurzumtriebsplantagen (Schnellwuchsplantagen) „auf lange Sicht wenig volatile reale Renditen von jährlich 10 bis 15 Prozent generieren“.

Leipzig - Weil immer mehr deutsche Sparer der schleichenden Enteignung durch Nullzinsen entgehen wollen und ihr Geld im Immobiliensektor investieren, erleben diverse Immobilien-Investmentfonds und Asset Manager einen regelrechten Boom. Deren erklärtes Ziel ist der Erwerb, die Sicherung und die Optimierung des Immobilienvermögens ihrer Investoren. Mit verschiedenen Instrumenten soll die Werthaltigkeit und Verkehrsfähigkeit von Immobilien im Sinne individueller Anlageziele gesteigert werden. Die Goldgräberstimmung in Teilen des Immobilienmarktes ruft leider auch unseriöse Anbieter auf den Plan, die nur das schnelle Geld machen wollen und Anlegerinteressen dabei vernachlässigen. Für eher unerfahrene Anleger ist es deshalb nicht immer leicht, gutes von schlechtem Asset Management zu unterscheiden. Einen ersten Hinweis auf die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens gibt natürlich die Gewinnentwicklung.

Berlin - Seit Jahren führt die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank zur Enteignung der deutschen Sparer und zur Entwertung von privaten Lebensversicherungen und Altersvorsorgeverträgen. Im Zuge einer kaum noch vermittelbaren Euro-Rettungspolitik dürfen sich südeuropäische Schuldenstaaten wie Griechenland und Italien mit zinsfreien Staatskrediten eindecken und können so – ohne ernsthafte wirtschaftspolitische Reformen einzuleiten – ihre Staatsverschuldung immer weiter in die Höhe treiben.