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Berlin - Es kam doch nicht zur befürchteten Zitterpartie. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fand im Bundestag trotz einiger Abweichler in den eigenen Reihen eine breite Mehrheit für ein Verhandlungsmandat mit Griechenland. Einem dritten Hilfspaket steht somit nichts mehr im Wege.

Athen - Kann Griechenland noch vor dem finanziellen Ruin gerettet werden? In der Union glauben das immer weniger Bundestagsabgeordnete, weshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht sicher sein kann, eine Mehrheit für ein drittes Hilfspaket zu erhalten. Am Montag treffen sich erneut die relevanten Akteure, um eine Einigung zu erzielen. An dem Treffen sollen alle Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten sowie die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi teilnehmen. Die Chance auf eine Einigung gilt aber als gering. Am 30. Juni ist eine weitere griechische Zahlung an den IWF in Höhe von 1,55 Milliarden Euro fällig, im kommenden Monat werden sogar vier Milliarden Euro an Rückzahlungen überwiesen werden müssen. Kommt es nicht zur Auszahlung des Rests der zweiten Hilfstranche, droht Athen schon in wenigen Tagen die Pleite.

Mittwoch, 25 März 2015 16:45

Merkel-Tsipras-Treffen

Berlin - Nach wochenlangen Spannungen zwischen der deutschen und der griechischen Regierung ist es nun zu einem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras gekommen. Obwohl die Verhandlungsatmosphäre überraschend positiv gewesen sein soll – hatte doch Tsipras erst wenige Tage vor seinem Berlin-Besuch einen Brief an Merkel geschrieben, in dem er dreist nach einem Schuldenschnitt und nach einem weiteren Hilfspaket verlangt.

Frankfurt am Main - Trotz der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), mindestens 1,14 Billionen Euro in die Finanzmärkte zu pumpen, um das Deflations-Risiko zu reduzieren, fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die finanzschwachen Mitgliedsländer der Euro-Zone zu weiteren Sparanstrengungen auf. Laut den EZB-Plänen sollen im Zeitraum von März 2015 bis September 2016 Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Euro gekauft werden.

Berlin - Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, wird die Bundesregierung die Ukraine mit einer Kreditbürgschaft in Höhe einer halben Milliarde Euro unterstützen. Offenbar soll das Geld vor allem für den Wiederaufbau des Ostens des Landes, der durch die anhaltenden Kämpfe schwer in Mitleidenschaft gezogen worden ist, dienen.

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