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Oldenburg - Es gibt fast nichts, was heutzutage von Unternehmen und Privatpersonen nicht gemietet werden kann. Viel Innovations- und damit Marktpotenzial bietet trotzdem noch der Energiesektor, wo Idealisten ihren Beitrag zu einer gelingenden Energiewende leisten wollen. „Energieeffizienz“ ist dabei das Zauberwort, das in fast jeder politischen Sonntagsrede auftaucht, ohne staatlicherseits wirklich gefördert zu werden. Wie ist es möglich, nachhaltig und ethisch-ökologisch Energie zu sparen?

Wildpoldsried - Vom 6. bis 17. November findet auf dem UN-Campus in Bonn die von großen Erwartungen begleitete 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Den Vorsitz der Konferenz hat erstmals der durch die globale Erwärmung von ansteigenden Meeresspiegeln und Wetterextremen bedrohte pazifische Inselstaat Fidschi inne. Zu Beginn der zweiten Konferenzwoche haben 18 große Umweltgruppen aus Deutschland und Frankreich einen Brief an Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron geschrieben, in dem es heißt: „Als wichtiger Treiber des europäischen Reformprozesses sollte das deutsch-französische Duo auch der Motor für ehrgeizige EU-Klimapolitik werden.“ Angemahnt werden höhere Klimaschutzziele für Europa, ein Preisaufschlag auf das klimaschädliche Kohlendioxid und eine Wende in der Landwirtschafts- und Verkehrspolitik.

München - Der Trend zu privaten Photovoltaik-Anlagen ist ungebrochen, obwohl oder gerade weil die Energiewende durch wechselseitige politische Blockaden nicht richtig vorankommt. Umweltbewusste Bürger interessieren sich immer mehr für Solar-Unternehmen, bei denen man die entsprechenden Anlagen nicht kaufen muss, sondern einfach mieten kann.

Wildpoldsried - Um nicht länger von den Energiekonzernen abhängig zu sein und sich von deren Strompreiserhöhungen abzukoppeln, suchen immer mehr ökologiebewusste Menschen nach Möglichkeiten, „energie-autark“ zu werden. Was auf den ersten Blick schwierig bis unmöglich scheint, ist technisch kein großes Problem und finanziell eine lohnende Sache. Zahlreiche „grüne“ Unternehmen leisten ihren Beitrag für eine doch noch gelingende Energiewende, indem sie maßgeschneiderte Produkte für eine saubere Energiegewinnung anbieten.

München - Das Solarunternehmen MEP Werke GmbH will dem Trend zur Digitalisierung in der Kundenberatung Rechnung tragen und bietet ab jetzt eine fundierte Online-Beratung für all diejenigen, die mit der privaten Erzeugung grünen Stroms die Energiewende vorantreiben und gleichzeitig ihren Geldbeutel schonen wollen. Das geschieht immer häufiger über leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen, die aber nicht mehr gekauft, sondern gemietet werden.

Donnerstag, 25 Juni 2015 13:44

Hin und Her um Gabriels Kohle-Abgabe

Berlin - Die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in die Debatte eingebrachte und von seinem Staatssekretär Rainer Baake (Grüne) konzipierte Klimaabgabe für alte Kohlekraftwerke sorgt weiterhin für Wirbel. Der Vorschlag Gabriels beinhaltete eine Abgabe in Höhe von 20 Euro für die Emission von einer Tonne CO2. Damit sollte bis zum Jahr 2020 der CO2-Ausstoß um 22 Millionen Tonnen gesenkt werden.

München - Die vier großen deutschen Energiekonzerne RWE, E.on, Vattenfall und EnBW gehören nicht zu den Gewinnern der Energiewende. Ihre Gewinne sind dramatisch eingebrochen. Eine Studie zur „Zukunft der großen Energieversorger“, die Greenpeace in Auftrag gegeben hat, sieht die Schuld für diese Entwicklung vor allem bei den Konzernen selbst. Die Konzerne wiederum machen den Atomausstieg sowie die Energiewende in ihrer Gesamtheit für die desolate Lage verantwortlich.

München - Der CSU-Vorsitzende, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat nun im Bayerischen Landtag die Grundlinien der Energiepolitik Bayerns deutlich gemacht: „Bayern steht bei der Energiewende nicht auf der Bremse, sondern auf dem Gaspedal. Seit drei Jahren fahren wir den klaren Kurs einer modernen Energiepolitik, und von dem wird auch jetzt nicht abgewichen. Bayern war nach Fukushima der Initiator der Energiewende, und wir stehen uneingeschränkt zur Energiewende." Mit Seehofer werde es keine Rückkehr zum Atomstrom geben.