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Das Sportsponsoring von Cengiz Ehliz trägt Früchte

WeeCONOMY AG ermöglicht Tölzer Löwen die Verpflichtung des US-Eishockey-Profis Casey Borer

Dienstag, 23 Januar 2018 19:49 geschrieben von 
Cengiz Ehliz, Founder der weeCONOMY, ist ein großer Freund des Bad Tölzer Eishockey Cengiz Ehliz, Founder der weeCONOMY, ist ein großer Freund des Bad Tölzer Eishockey Quelle: weeCONOMY

Bald Tölz - Seitdem der Cashback- und E-Commerce-Unternehmer Cengiz Ehliz im Mai 2017 mit einem sechsstelligen Jahresbetrag als Hauptsponsor beim EC Bad Tölz eingestiegen ist, kann sich das Team in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Liga (DEL2) immer mehr professionalisieren. Die Kapitalspritze der von Ehliz gegründeten weeCONOMY AG ermöglichte den Tölzer Löwen eine Etataufstockung auf mehr als eine Million Euro und die Erfüllung der Lizenz-Anforderungen für die DEL2. Löwen-Geschäftsführer Christian Donbeck sagte im Frühjahr letzten Jahres: „Ohne die Zusammenarbeit mit unserem Wunschpartner hätten wir keine Chance auf die DEL2-Lizenz gehabt. Wir – damit meine ich den Vorstand, unsere etablierten Sponsoren, die ganzen ehrenamtlichen Helfer, mein Office, unsere neuen Coaches und die Profis der weeCONOMY – haben alles dafür getan, die Lizenzunterlagen umfänglich und fristgerecht fertig zu machen.“ Er sei sich ganz sicher, dass seine Mannschaft die „eine oder andere Duftmarke setzen“ werde.

Das ist den Hausherren der „Wee-Arena“ jetzt mit einer Personalentscheidung gelungen. Der Verein gab die Verpflichtung des US-Amerikaners Casey Borer bekannt, der in der Deutschen Eishockey Liga schon für Nürnberg und Berlin spielte. In seinem Heimatland sammelte er in der National Hockey League (NHL) Profi-Erfahrungen bei den Carolina Hurricanes. Seinen neuen Verein soll der Verteidiger für die Playdowns starkmachen. Angesichts der vielen Gegentore, die die Löwen bislang kassiert haben, ruhen auf dem 32-jährigen Routinier große Erwartungen. Vereinsseitig weist man darauf hin, dass wie schon bei Tormann Mikko Rämö erst Hauptsponsor Cengiz Ehliz den Einkauf des Neuen ermöglicht habe.

Das Engagement des Gründers und Mehrheitsaktionärs der weeCONOMY AG für Bad Tölz und seinen bekanntesten Sportklub hängt nicht nur damit zusammen, dass das Kind türkischer Gastarbeiter dort geboren wurde. Mit der „Wee-Arena“ als Spielstätte der Löwen will er sein Cashback-System ausbauen und eine Musterregion für die Verbindung von E-Commerce, stationärem Einzelhandel und Sportsponsoring schaffen. Als Geschäftsmann gibt Ehliz zu: „Ich persönlich finde es natürlich klasse, dass die erste ‚Wee-Arena‘ in meiner Geburtsstadt Bad Tölz realisiert wird. Aber diese Entscheidung war nüchternes Kalkül. Wir haben weltweit 12 vergleichbare Regionen detailgenau analysiert. Am Ende hat Bad Tölz mit dem Oberland aufgrund herausragender soziodemografischer Werte und der positiven Wirtschaftsstruktur knapp gewonnen.“

Das neuartige Bezahlkonzept für das Löwen-Stadion basiert ganz auf „Mobile Payment“. „Jeder der schätzungsweise fünf Millionen Konsumenten, der bereits auf die weeCard oder die weeApp vertraut, kauft beispielsweise in einem der etwa tausend Onlineshops, die wir unter wee.com bündeln, mit Rabatten bis zu 10 Prozent ein. Er nutzt dann die dabei erzielten Rabatte – seine ‚wee‘ – für den Einkauf beim Metzger, Bäcker oder Friseur um die Ecke, wo seine ‚wee‘ angerechnet werden und er zusätzliche ‚wee‘ für sich verbuchen kann“, erklärt Ehliz. Mit den so gesammelten „wee“ – ein „wee“ entspricht einem Euro – könne man sich nicht nur quasi kostenlos die Spiele der Löwen in der „Wee-Arena“ ansehen, sondern dazu auch noch eine Bratwurst und ein Bier im Stadion genießen. Zur Stärkung der regionalen Einzelhändler biete es sich an, die bei Einkäufen gesammelten „wee“-Rabatte nach Spielende auch noch für eine Taxifahrt oder eine Hotelübernachtung auszugeben, sofern die Unternehmen an das „wee“-System angebunden seien.

Das Tölzer Pilotprojekt einer Verzahnung von bargeldloser Zahlweise, lokalem Einzelhandel und dem Vorzeige-Sportclub der Region hat auch die Eishockey-Begeisterten im sächsischen Crimmitschau hellhörig werden lassen. Der Geschäftsführer der örtlichen Eispiraten, Jörg Buschmann, sagte unlängst: „Wir erleben in der regionalen Eishockey-Gemeinde eine Aufbruchsstimmung, wie ich sie hier noch nie erlebt habe. Das bezieht sich auch auf unsere Zukunftspläne und beinhaltet natürlich das fruchtbare Engagement unseres neuen Partners ‚wee‘. Ich denke, gemeinsam lässt sich hier noch einiges bewegen.“ Damit wurde offiziell bestätigt, dass der Cashback- und E-Commerce-Spezialist weeCONOMY AG in der DEL2 nicht nur die oberbayerischen Löwen, sondern auch die westsächsischen Eispiraten finanziell fördert.

Rony Förster, der für die Einführung des „wee“-Systems in Crimmitschau und Umgebung zuständig ist, teilte mit: „Gemeinsam mit den Eispiraten haben wir rund 2.000 weeCards im Umfeld des Clubs verteilt. Für die Mitglieder der Eispiraten und die Zuschauer natürlich kostenlos.“ Förster kündigte im Oktober 2017 an, dass bald über 50 lokale Einzelhändler beim „wee“-System mitmachen würden. Mit der weeCard könnten die sächsischen Konsumenten nach dem Motto „Geld statt Punkte sammeln“ dann online und offline einkaufen und die „wee“-Rabatte beim Shoppen im Crimmitschauer Einzelhandel oder beim Konsum im Eisstadion verrechnen lassen.

Ob die finanzielle Unterstützung der weeCONOMY AG auch den Eispiraten die Verpflichtung eines versierten Spielers mit NHL-Erfahrung möglich macht, wird sich zeigen.

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