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Erforschung von „Megatrends“ zum Aufspüren internationaler Marktchancen

Thomas Oliver Müller (Deutsche Finance Group) setzt auf Investments in den Assetklassen Immobilien und Infrastruktur

Dienstag, 05 März 2019 03:50 geschrieben von 
Thomas Oliver Müller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Finance Group Thomas Oliver Müller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Finance Group

München – „Zur richtigen Zeit im richtigen Markt mit den richtigen Partnern“ zu agieren, das wünschen sich wohl alle Anleger. Viele sind dabei auf die in München ansässige Deutsche Finance Holding AG gestoßen, die mit genau dieser Losung Online-Werbung macht. Im Jahr 2005 wurde sie als bankenunabhängiges, inhabergeführtes Unternehmen gegründet, das über eine Finanzholding verschiedene Tochterunternehmen auf seine Konzernziele ausrichtet. Diese kompetenzstärkende „All-in-one“-Strategie besteht darin, alle wesentlichen Geschäftsbereiche wie Produktkonzeption, Strategieberatung, Asset Management, Risikomanagement, Marktforschung, Fund Management, Vertrieb sowie Anlagevermittlung und -verwaltung zu bündeln. Mit Niederlassungen in Zürich, Luxemburg, London und Denver hat sich der bayerische Finanzdienstleistungskonzern auf „institutionelle Private-Market-Investments in den Assetklassen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur“ spezialisiert, wie auf seiner Internetseite zu erfahren ist. Privatanlegern soll so der Zugriff auf Finanzprodukte und Investmentstrategien ermöglicht werden, die speziell für institutionelle Investoren wie Staatsfonds, Pensionskassen, Industrieunternehmen und Universitäten konzipiert worden sind und dem freien Markt weitgehend entzogen sind. Solche institutionellen Anlagemodelle unterscheiden sich von den konventionellen für Privatanleger erheblich.

Die Mitglieder von Vorstand und Geschäftsführung der Deutschen Finance Group gelten allesamt als erfahrene Kapitalmarkt-Profis. Chief Executive Office ist Thomas Oliver Müller. Als Chief Investment Officer fungiert Dr. Sven Neubauer und als Chief Research Officer Prof. Dr. John Davidson. Lars Midtgaard übernimmt als Chief Operating Officer Verantwortung, und Holger Fuchs zieht als Head of Communications die Fäden bei der Außendarstellung des Finanzdienstleisters.

Im deutschen Immobilienmarkt sieht Thomas Oliver Müller keine großen Renditepotenziale mehr: „Der Weg, Rendite über Core-Immobilien im Heimatmarkt in Deutschland zu erwirtschaften, stellt sich für viele Investoren als sehr schwierig dar – der Markt hierzulande ist schlichtweg leergekauft. Mittlerweile kauft man nur noch Substanzerhalt, aber keine Rendite mehr.“ Der Investment-Experte erklärt seine Skepsis so: „Bei einer klassischen Immobilien-Core-Strategie wird zudem die Rendite oft über einen hohen Fremdkapitaleinsatz gehebelt, was problematisch ist. Das Ergebnis einer solchen Investition wird neben den Kosten im Wesentlichen von drei Faktoren bestimmt: Mieter, Markt und Standort. Auf die haben sie aber leider nur wenig Einfluss.“ Für Müller ist es deshalb notwendig, den Blick stärker auf internationale Infrastruktur- und Immobilienprojekte zu richten. Seine Investmentgesellschaft, deren Vorstandsmitglieder gleichzeitig auch Gesellschafter sind, will institutionellen und privaten Investoren einen Exklusiv-Zugang zu globalen Investmentmärkten verschaffen. Ihr Portfolio umfasst derzeit 39 Länder mit rund 3.300 Einzelinvestments im Bereich Immobilien und Infrastruktur. Die verwaltete Vermögenssumme beträgt nach eigenen Angaben mehr als zwei Milliarden Euro. Stolz verweist man zudem auf rund 27.000 Privatanleger als Kunden und acht institutionelle Mandate.

„Wir arbeiten gezielt mit globalen institutionellen Managern, die darauf spezialisiert sind, Cashflows bei Immobilieninvestments zu erhöhen. Dies ist der einzige Faktor, den man wirklich beeinflussen kann“, beschreibt Thomas Oliver Müller den eigenen geschäftspolitischen Ansatz. „Dabei gibt es viele Hebel, die Ertragskraft einer Immobilie zu steigern: Auf der Vermietungsseite sind dies etwa die Reduzierung von Leerstandsquoten, Mieterhöhungen oder Veränderungen der Mietstruktur.“ Oft trügen zur Erhöhung des Cashflows auch Aus- und Umbauten, Repositionierungen und andere Gebäudeaufwertungen bei. Die Verbindung einer globalen Investitionsstrategie mit einer wertsteigernden Ausrichtung sorge für eine nachhaltige Rendite.

In welcher Liga die Deutsche Finance Group spielt, zeigt sich auch an der Kooperation mit dem renommierten „Handelsblatt“. Zusammen mit dem Handelsblatt Research Institute wurde im Februar 2017 die Studie „Altersvorsorge und Vermögensanlage in Deutschland“ veröffentlicht. Im Juni des desselben Jahres folgte eine Sonderbeilage „Short Facts Infrastruktur“, die der Zeitung in einer Auflage von 200.000 Exemplaren beigelegt wurde. Im März 2018 erschien als Kooperationsprodukt die Studie „Megatrends“, in der sozio-ökonomische Entwicklungsprozesse in Industrie- und Schwellenländern unter die Lupe genommen werden.

Für die Deutsche Finance Group mit ihrer weltumspannenden Investitionsstrategie ist eine genaue Kenntnis neuer globaler Trends und Kennzahlen – etwa zur Entstehung einer modernen Mittelschicht und ihrer Wohnbedürfnisse – unverzichtbar. Laut Investitionsvorstand Sven Neubauer konzentriert sich die Investmentgesellschaft immer auf die Frage, wo in Zukunft Kapital benötigt wird: „Wir beschäftigen uns diesbezüglich mit den Megatrends wie Globalisierung, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, wachsende Mittelschicht und Demografie. Megatrends werden unser wirtschaftliches, politisches und gesellschaftliches Leben weltweit in den kommenden Jahren prägen und bilden die Basis für Marktchancen, die wir als Deutsche Finance Group systematisch identifizieren und für unsere Investoren über innovative Finanzstrategien nutzen.“ Mit ihrem Ansatz der Diversifikation von Regionen, Ländern, Wirtschaftssektoren und Produktzyklen wollen die Münchner sich bietende Marktchancen schnell nutzen und ein Portfolio mit breiter Risikostreuung anbieten. Vorstandsvorsitzender Müller konstatierte: „Unsere Strategie ist es, zur richtigen Zeit im richtigen Markt mit dem richtigen Partner zu sein. Durch unser internationales Netzwerk zu institutionellen Produktanbietern und Investoren verfügen wir über einen Zugang zu allen bedeutenden internationalen Märkten.“ Am Ende entstehe ein diversifiziertes Gesamtportfolio, das „Sicherheitsanforderungen und Renditeziele in die optimale Balance bringt“.

Hohen Renditeerwartungen soll der Deutsche Finance Investment Fund 13 gerecht werden, mit dessen Vertrieb Ende Februar begonnen wurde. Dieser Fonds folgt dem erfolgreich platzierten Deutsche Finance Private Fund 11, bei dem 35 Millionen Euro Zeichnungskapital geplant waren, aber schließlich 95 Millionen Euro erreicht wurden. In der finalen Platzierungsphase bis zum 30. Juni 2019 befindet sich mit einem Platzierungskapital von derzeit 70 Millionen Euro auch der Deutsche Finance Private Fund 12. Alle wichtigen Informationen zu den beiden Fonds Investment Fund 13 und Private Fund 12 werden im März zu verschiedenen Terminen in der Praxisworkshop-Reihe der Deutsche Finance Solution vermittelt.

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