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In Deutschland gibt es derzeit 1,6 Millionen Photovoltaik-Anlagen

Sonnen GmbH kann mit ihren Sonnenbatterien wahrscheinlich von Beschlüssen der UN-Klimakonferenz profitieren

Montag, 13 November 2017 19:21 geschrieben von 
Sonnen GmbH kann mit ihren Sonnenbatterien wahrscheinlich von Beschlüssen der UN-Klimakonferenz profitieren Quelle: Screenshot vom 13.11.2017 - https://www.sonnenbatterie.de/de/sonnenbatterie-0#die-sonnnenbatterie-fr-die-wohnung

Wildpoldsried - Vom 6. bis 17. November findet auf dem UN-Campus in Bonn die von großen Erwartungen begleitete 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Den Vorsitz der Konferenz hat erstmals der durch die globale Erwärmung von ansteigenden Meeresspiegeln und Wetterextremen bedrohte pazifische Inselstaat Fidschi inne. Zu Beginn der zweiten Konferenzwoche haben 18 große Umweltgruppen aus Deutschland und Frankreich einen Brief an Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron geschrieben, in dem es heißt: „Als wichtiger Treiber des europäischen Reformprozesses sollte das deutsch-französische Duo auch der Motor für ehrgeizige EU-Klimapolitik werden.“ Angemahnt werden höhere Klimaschutzziele für Europa, ein Preisaufschlag auf das klimaschädliche Kohlendioxid und eine Wende in der Landwirtschafts- und Verkehrspolitik.

In Bonn wird auch über neuartige Klimaschutz-Bündnisse von Regierungen, Regionen und Unternehmen diskutiert. Eine Vorreiterrolle kommt dabei dem Städte-Netzwerk C 40 als Zusammenschluss besonders klimafreundlicher Metropolen zu. 25 Bürgermeister haben in Bonn den Plan vorgestellt, ihre Städte bis 2050 klimaneutral zu machen. Dazu gehören Buenos Aires, Los Angeles, Mexiko-Stadt, Rio de Janeiro, London, Kopenhagen, Paris und New York.

Deshalb ist es vielleicht kein Zufall, dass am 17. Oktober dieses Jahres die „New York Times“ einen ebenso langen wie wohlwollenden Beitrag über ein innovatives deutsches Solar-Unternehmen veröffentlichte. Unter der Überschrift „A Small Firm in Germany Has Big Ambitions in Green Energy“ wurden die Produkte und die Geschäftsphilosophie der Sonnen GmbH aus Wildpoldsried vorgestellt. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Sonnenbatterien als High-Tech-Stromspeicher für auf Hausdächern erzeugten Solarstrom. Darüber hinaus bietet es eine Software an, mit der ein dezentrales Energie-Kraftwerk aus vernetzten Produzenten- und Konsumentengemeinschaften entstehen kann, um Schwankungen bei der Solarstrom-Verfügbarkeit auszugleichen.

„Sonnen“-Geschäftsführer Philipp Schröder verfolgt damit gleich zwei Ziele, die nicht losgelöst voreinander zu betrachten sind. Er will der politisch stockenden Energiewende neue Impulse geben, indem er den Ausbau der Solarstrom-Gewinnung mit intelligenten Speichertechniken vorantreibt, und die Stromkunden gleichzeitig unabhängiger von den Energiekonzernen und deren Strompreiserhöhungen machen. Das Ziel ist mehr „Energie-Autarkie“ durch regenerative Energien.

Eine entscheidende Rolle spielen hierbei die Batterien als Basis jedes Energiespeichersystems. Während ihres Nutzungszeitraums werden Photovoltaik-Speicher über viele Jahre hinweg tausendfach be- und entladen. Deshalb verwendet das Allgäuer Unternehmen für seine Speicher ausschließlich Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Sie sind langlebiger und sicherer als andere Lithium-Ionen-Batterien, die etwa in Smartphones, Laptops oder Elektroautos zum Einsatz kommen. Lithium-Eisenphosphat ist zudem das einzige Batteriematerial, das als natürliche Verbindung vorkommt und keine giftigen Schwermetalle enthält.

Mit einer Sonnenbatterie lässt sich selbst erzeugter Strom von der Solaranlage auf Hausdächern leicht für den Eigenverbrauch speichern. Die Sonnen GmbH verspricht ihren Kunden: „So können Sie mit einer Sonnenbatterie bereits bis zu 80 Prozent Ihres jährlichen Energiebedarfs mit selbst generiertem Solarstrom abdecken. Das spart Geld und tut nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt gut. Den restlichen Strom beziehen Sie ganz einfach über die verschiedenen Stromtarife der ‚Sonnen‘-Community zu günstigen, fairen und vor allem sauberen Konditionen.“ So würden die Stromrechnungen auf ein Minimum sinken und steigende Strompreise der Energieriesen keine Rolle mehr spielen.

Weil man in Wildpoldsried groß denkt, will man auch Menschen ohne eigenen Immobilienbesitz zu Solarstrom-Erzeugern machen und kleine und mittlere Unternehmen perspektivisch für dezentrale Erzeugungseinheiten begeistern. Damit Bewohner von Wohnungen aktiv an der Energiewende teilnehmen und sich von der herkömmlichen Energieproduktion lossagen können, hat man einen Batteriespeicher entwickelt, der in jeder Wohnung einsetzbar ist. Effiziente, langlebige und kostensparende Solarstromspeicher bietet man auch für kleinere Unternehmen an.

Angesichts von derzeit 1,6 Millionen Photovoltaik-Anlagen in Deutschland nimmt sich die Zahl von 25.000 Speicherbatterien, die im Jahr 2016 aufgestellt wurden, noch recht bescheiden aus. In den USA waren es sogar nur 4.500. Das Wachstumspotenzial ist aber gerade deshalb immens und wird durch massenmedial beachtete Großveranstaltungen wie den Bonner Klimagipfel Stück für Stück erschlossen. Wie der Artikel der „New York Times“ beweist, richten sich die Blicke dabei auch auf die Sonnen GmbH aus dem schönen Allgäu.

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