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Investitionen in Teakholz-Plantagen in Costa Rica

Sensus Vermögen GmbH: Wie Gerhard Schaller mit Waldfonds Rendite und Umweltschutz verbinden will

Dienstag, 19 Juni 2018 01:18 geschrieben von 

Marktredwitz - Rendite und Vermögenssicherheit sind heutzutage für viele Privatanleger nicht mehr das einzige Argument für oder gegen eine bestimmte Geldanlage. Immer häufiger wollen sie mit ihrem Investment auch eine ökologische Duftnote setzen und einen persönlichen Beitrag gegen den verhängnisvollen Klimawandel leisten. Das „Handelsblatt“ schrieb dazu im Februar 2018: „Neben der garantierten Förderung durch den Staat besteht ein wesentlicher Grund für viele Investoren, die in grüne Geldanlagen investieren, in der Tatsache, dass es kaum attraktive Alternativen gibt. Banken können kaum noch akzeptable Renditen für Investitionsmöglichkeiten anbieten. Viele Anleger möchten zudem mit ihrem Investment etwas Positives für die Welt tun.“ Mehrere Studien belegen, dass Ökofonds-Investitionen ähnlich rentabel sind wie konventionelle Fonds. So gab das Sustainable Business Institute (SBI) bekannt, dass sich bis September 2017 insgesamt 461 nachhaltige Fonds am Finanzmarkt etabliert haben. Dieser Aufschwung wird vor allem durch Investoren aus Asien getragen.

Versierte Anleger nehmen zunehmend ökologiegerechte Edelholz-Plantagen in den Blick, um ihr Portfolio um grüne Finanzprodukte zu erweitern. Gerhard Schaller, Geschäftsführer der auf „Green Investments“ spezialisierten Sensus Vermögen GmbH, erklärt: „Die ökologische Bilanz nachhaltig bewirtschafteter Plantagen ist ausgezeichnet. Ein Hektar Teakholz-Plantage neutralisiert den CO2-Ausstoß von durchschnittlich 2,5 Bewohnern eines Industrielandes. Oder anders formuliert: Jeder Hektar Wald nimmt pro Jahr 28,1 Tonnen dieses Treibhausgases auf.“ Der Waldfonds-Pionier lobt zum Beispiel die Regierung von Costa Rica für ihr ehrgeiziges Ziel, die eigene Wirtschaft bis 2021 komplett klimaneutral umzubauen. Die Neuanpflanzung von Plantagenbäumen und damit die Wiederaufforstung sei zentraler Teil dieses Programms. Pro Hektar unterstütze die Regierung die der ökologischen Nachhaltigkeit verpflichteten Betreiber mit 1.300 US-Dollar pro Hektar. Wer in solche Teakholz-Plantagen investiere, tue etwas ganz Praktisches gegen die Klimaerwärmung, ist Gerhard Schaller überzeugt.

Sein in Marktredwitz ansässiges Unternehmen hat deshalb einen speziellen Waldfonds für Privatanleger und institutionelle Investoren aufgelegt. Im Sinne eines „grünen Investments“ soll in Costa Rica der Anbau von Edelholz mit modernen Bewirtschaftungsmethoden und Wiederaufforstungsmaßnahmen verbunden werden. Gerhard Schaller ist zuversichtlich: „Heute und auch in Zukunft sind nachhaltig wirtschaftende Plantagenbetreiber im Vorteil – und damit auch die Anleger beim Sensus-Waldfonds.“ Nach Erdöl und Erdgas ist Holz weltweit der drittwichtigste Rohstoffmarkt mit einem Jahresvolumen von rund 250 Milliarden Euro. Allein mit Teakholz werden jährlich rund drei Milliarden Euro umgesetzt, und ein Ende der Positiventwicklung ist noch lange nicht in Sicht.

Die Holzpreise gehen immer weiter nach oben, weil die Nachfrage auf den Holzrohstoffmärkten bei begrenztem Angebot immer weiter steigt. Waldfonds-Spezialist Schaller erklärt das so: „Zunächst einmal folgt die Nachfrage nach Edelholz ganz einfach der allgemein positiven Wohlstandsentwicklung in den Industrie- und Schwellenländern. In Nordamerika, Europa, aber auch zum Beispiel in aufstrebenden Ländern wie China und insbesondere Indien wächst der Bedarf an hochwertigen Hölzern. Konkret wird immer mehr hochwertiges Holz für Möbel, edle Parkettböden oder auch für die Verwendung auf Segel- oder Kreuzfahrtschiffen benötigt. Und für diese Zwecke ist und bleibt das Material Teakholz traditionell einfach eines der robustesten, langlebigsten und auch optisch überzeugendsten Hölzer, die für die Weiterverarbeitung verfügbar sind.“ Zur Angebotsverknappung hat auch die Entscheidung der Europäischen Union im Jahr 2013 beigetragen, den Handel mit illegal geschlagenen Edelhölzern moralisch zu ächten und zu verbieten. Dieses Verbot des Holzraubbaus nutzt all jenen Plantagenbetreibern, die den Rohstoff legal anpflanzen, nachhaltig wirtschaften und ordentlich aufforsten.

Auf solche Holzproduzenten stützt sich nach eigenen Angaben der Marktredwitzer Waldfonds-Anbieter, dessen Presseabteilung auf Nachfrage mitteilt: „Als ausgewiesener Finanzspezialist im Bereich Green Investments verfolgen wir als Sensus Vermögen GmbH das Ziel, unseren Kunden einen langfristigen Vermögensaufbau auf der Basis alternativer Investmentstrategien zu ermöglichen. Bei Sensus Vermögen zeigen wir Ihnen über maßgeschneiderte Beratungs- und Empfehlungsmaßnahmen, wie Sie Ihren persönlichen Vermögensaufbau mit Ihrem Umweltbewusstsein in Einklang bringen können.“ Laut der 1998 gegründeten und inhabergeführten Gesellschaft für Vermögensmanagement erwirtschaftete der Holzfonds in der Anteilsklasse T im Jahr 2016 eine Rendite von 6,08 Prozent. Seit der Erstemission 2012 soll der gesamte Kurszuwachs sogar bei 45,01 Prozent liegen. Die Unternehmensverantwortung liegt bei Gerhard Schaller als Geschäftsführer und Gesellschafter sowie bei seinem Vertrauten Markus Fürst. Ihre Philosophie dreht sich nach eigenem Bekunden um „gemanagte Anlagekonzepte mit Fokus auf Wertsicherung und dem Verantwortungsbewusstsein für die Einlagen der Kunden“.

Die Sensus Vermögen GmbH verspürt zusätzlichen Rückenwind für ihre Finanzprodukte, seitdem die EU klare Kriterien für „Green Investments“ definiert hat. Bereits im letzten Jahr hatte die EU-Kommission eine Sachverständigengruppe eingesetzt, um Vorschläge zu erarbeiten, wie der Finanzsektor „grüner“ – sprich: emissionsärmer – werden kann. Anfang März 2018 hat die Kommission auf der Basis des Abschlussberichtes der Experten einen Aktionsplan für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft veröffentlicht. Weitere Schritte werden folgen, von denen auch seriöse Waldfonds profitieren dürften.

Letzte Änderung am Mittwoch, 20 Juni 2018 02:49
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