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Blockchain-Technologie

Michael Thomale von Nexus Global sieht auch ohne Bitcoin Riesenchancen für Blockchain-Technologie

Donnerstag, 31 Januar 2019 01:15 geschrieben von 
Der Blockchain-Visionär Michael Thomale von Nexus Global Der Blockchain-Visionär Michael Thomale von Nexus Global

London – Der rasante Verfall des Bitcoin hat für massive Verunsicherung unter Experten und Anlegern gesorgt. Im Dezember 2017 war dieses digitale Zahlungsmittel zeitweise über 20.000 US-Dollar wert. Wer zu diesem Zeitpunkt in die bekannteste Kryptowährung investiert hatte und nun verkaufte, konnte wirklich reich werden. Ziemlich genau ein Jahr nach diesem Sensationshoch lag der Bitcoin-Kurs manchmal bei unter 3.000 Dollar und verlor fast 80 Prozent seines Wertes.

Branchenexperten wollen deshalb keine Wetten auf die Zukunftsaussichten der Internet-Währung abschließen. Die einen rechnen damit, dass sie wieder Anleger in ihren Bann ziehen wird, die auf einen günstigen Kaufzeitpunkt warten. Die anderen sind davon überzeugt, dass der Bitcoin mittelfristig nichts mehr wert sein wird. Zu diesen Skeptikern gehört Jeff Schumacher. Der Gründer des Investitionsunternehmens BCG Digital Ventures wagte gegenüber dem Wirtschaftsnachrichtensender CNBC eine düstere Prognose zur Zukunft des Bitcoin: „Ich bin der Auffassung, dass er auf null fallen wird. Ich glaube nicht, dass er als Währung fungieren kann. Er basiert auf nichts.“ Gleichzeitig bescheinigt er der Blockchain-Technologie, die dem Bitcoin-Mining zugrunde liegt, „großartig“ zu sein. Deshalb investiert er nach eigener Aussage massiv in Unternehmen, deren Geschäft auf der Blockchain-Idee beruht. Nach Einschätzung des erfolgreichen Unternehmers ist die Industrie gerade dabei, „offene dezentrale Systeme“ als Elemente einer völlig neuen Digital- und Finanzinfrastruktur zu entwickeln. Eine breitangelegte Anpassung der Blockchain-Technik könnte laut Schumacher schon in den nächsten drei Jahren erfolgen. Andere Experten, mit denen er auf CNBC über die Zukunft des Bitcoin debattierte, stimmten ihm in diesem Punkt zu.

Wegen ihrer Transparenz und Manipulationssicherheit testen viele Unternehmen derzeit die Einsatzmöglichkeiten der „Blockkette“. Die entsprechende Software vernetzt dezentrale Computersysteme, speichert sämtliche Informationen blockweise ab und fügt jedem verschlüsselten Informationsblock einen neuen hinzu.Weil alle Teilnehmer einen gleichberechtigten Zugriff auf die Informationen innerhalb des Netzwerkes haben, können Transaktionen jederzeit überprüft werden. Eine Studie des IT-Verbandes Bitkom stellt fest, dass 15 Prozent der befragten Unternehmen davon ausgehen, dass die Blockchain eine ähnlich große Veränderungswirkung auf das Gesellschafts- und Wirtschaftsleben haben wird wie seinerzeit das Internet.

Davon sind auch Christian M. Scheibener und Michael Thomale von Nexus Global Ltd. & Nexus Global Mining Ltd. überzeugt. Mithilfe des Multi-Level-Marketing (MLM) beziehungsweise Network-Marketing arbeiten sie seit Jahren an der Popularisierung von Digitalwährungen. Auf der Internetseite der Krypto-Visionäre heißt es: „Nexus bietet die erste echte Multiwallet der Welt im Bereich des Multi-Level-Marketing an. Wir haben als Einstiegs- und Hauptprodukt unsere Bildungspakete gepaart mit Hashpower, der Elektrizität zum Erzeugen von Bitcoins, Ethereum, Dash und vielem mehr.“ Das von Scheibener gegründete und geführte Unternehmen setzt auf eine Produktmischung aus Online Gambling, Online Education, Live-Wetten, binären Optionen, Forex Trading, Cryptotrading, Bitcoin Mining, Exchange und Initial Public Offering (IPO) für die Börse sowie Initial Coin Offering (ICO) für den Internetwährungsmarkt. Scheibener und seine Führungskräfte Michael Thomale, Manuel Garcia und Arndt Bieberstein haben alle diese Produktgruppen in einer einzigen Multiwallet als Digitalgeld-Depot vereint. Auf der Nexus-Wallet befindet sich auch das MLM-Backoffice, wo Fiat-Geld in Kryptogeld und umgekehrt getauscht werden kann.

Das in London ansässige Unternehmen bietet seiner finanz- und internetaffinen Kundschaft nicht nur diese Leistungen an, sondern legt auch großen Wert auf die Schulung neuer Vertriebspartner. Die Nexus-eigene Global Akademie vermittelt ihnen grundlegende Kenntnisse über das eigene Produktsortiment und das Mining, den Handel und das Wesen von Internetgeld. Eigens dafür entwickelte Informationspakete ermöglichen kapitelweise den Wissenserwerb und sorgen mit lernunterstützenden Videos und gezielten Wissensabfragen für die Vertiefung des Stoffes. Ein Einsteigerpaket kann schon für 25 US-Dollar erworben werden. Damit erhält man Zugang zur Global Akademie und zur Multiwallet. Die Informationspakete heißen „Bronze Mining“, „Gold Forex“, „Platin Crypto“ und „Diamond ICO“.

Angesichts der ungewissen Zukunft des Bitcoin, aber der Riesenchancen der mit ihm ursprünglich verbundenen Technologie setzt Michael Thomale ganz auf die Blockchain-Schulung. Im letzten Jahr teilte er mit, dass Nexus demnächst mit einem zertifizierten Studiengang zur Blockchain-Technologie an die Öffentlichkeit gehen und damit die erste Studienmöglichkeit dieser Art im deutschsprachigen Raum anbieten werde. Er wies darauf hin, dass andere Länder hier schon weiter seien. So könne man an der renommierten US-Universität Stanford Kurse zu Kryptogeld und Blockchain innerhalb eines regulären Studienganges belegen, an der US-amerikanischen Universität Cornell innerhalb mehrerer Studiengänge an Kursen und Workshops zur Blockchain-Technologie teilnehmen und an der Universität im zypriotischen Nikosia dazu sogar ein Fachstudium mit staatlich anerkanntem Abschluss absolvieren.

Die hellen Köpfe der Nexus Global Ltd. & Nexus Global Mining Ltd. dürften mit Begeisterung registriert haben, dass die Blockchain-Innovation inzwischen Eingang in die Wissenschaftsberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gefunden hat. So strahlte 3sat am 24. Januar zur besten Sendezeit die Wissenschaftsdokumentation „Die Blockchain-Revolution“ aus. Die Autoren besuchen eine Mine in Norwegen, in der Hunderte Computer Bitcoins schürfen, und sie zeigen, wie eine schwedische Plattform für Grundstückstransaktionen Notare und Grundbücher überflüssig macht. Im kleinen Ort Zug, dem Schweizer „Krypto Valley“, gucken sie sich an, wie rund hundert Blockchain-Start-ups die Technologie vorantreiben und beispielsweise für Behörden-Aktivitäten und E-Voting nutzbar machen.

Der TV-Beitrag zeigt mit viel Wohlwollen blockhainbasierte Anwendungsbeispiele und zeichnet das Bild einer Welt ohne Notare und Banker, ohne Vermittler und Kontrollinstanzen. Ursprünglich als Buchungssystem für den Bitcoin entwickelt, könne die Technologie unser ganzes Leben umkrempeln, heißt es. Der Sender schwärmt: „Bislang haben lange Schriftsätze und Kontrollinstanzen wie Banken oder Behörden Vertrauen zwischen Vertragspartnern hergestellt. Nun schafft die Blockchain Sicherheit. Sie greift in zahlreiche Lebensbereiche ein: Logistik-Ketten wie etwa Arzneimittel-Transporte sind jederzeit lückenlos einsehbar. Banken könnten überflüssig werden, denn auch Kreditverträge dokumentiert die Blockchain, und das Internetgeld Bitcoin braucht sowieso keine Banken. Jede Form von Mittler zwischen Produkterzeuger und Konsument, seien es Musikverlage, Reisebüros oder Stromanbieter, könnte überflüssig werden.“

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