Login

Performance Vertraulich

Freigegeben in Finanzen

Milliarden Kilowattstunden Ökostrom

MEP Werke: Konstantin Strasser vermietet und verkauft Photovoltaikanlagen samt Solarstromspeicher

Freitag, 21 Dezember 2018 06:36 geschrieben von 
MEP Werke: Konstantin Strasser vermietet und verkauft Photovoltaikanlagen samt Solarstromspeicher Quelle: mep-werke.de | PIXABAY.COM

München – Bereits im August dieses Jahres wurde im brandenburgischen Eichwalde der 100.000ste Solarstromspeicher in Deutschland in Betrieb genommen. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage auf dem Eigenheimdach erhöhen die Solarbatterien die Stromunabhängigkeit der Betreiber und fördern den Umstieg auf erneuerbare Energien. Solarstromspeicher stützen schon jetzt die Stromnetze und werden in naher Zukunft noch wichtiger. Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, betonte: „Seit 2013 sind die Kosten für die Batteriespeicher um mehr als 50 Prozent gesunken. Das trägt dazu bei, die Energiewende bezahlbarer zu machen. Außerdem erweitern Speicher die Flexibilitätsoptionen für ein intelligentes Lastmanagement. Flexible Lösungen wie diese tragen dazu bei, die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland auch künftig zu gewährleisten.“

Eine Photovoltaikanlage mit einem Solarstromspeicher entlastet das örtliche Stromnetz, weil sie Erzeugungs- und Verbrauchsspitzen abfedert. Außerdem können Speicher durch die Bereitstellung einer „Blindleistung“ rund um die Uhr das Ortsnetz mitversorgen, wie der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. darlegt. Dessen Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig lobt die vielen privaten Hausbesitzer, die sich für die Ökostrom-Erzeugung eine eigene Solaranlage zulegen: „Durch eine erfreuliche Investitionsbereitschaft vieler Bürger, die Innovationskraft der Branche und das vor fünf Jahren von der Bundesregierung gestartete Marktanreizprogramm konnten die Preise für Solarstromspeicher stark reduziert und zugleich die Leistungsfähigkeit der Systeme ausgebaut werden. Wenn die Politik die Energiewende jetzt konsequent weiterführt, werden Solarspeicher schon bald zum gängigen Standard.“ Mehr als die Hälfte der Käufer von Photovoltaikanlagen bestellten gleich einen Batteriespeicher mit. Mit diesem Schwung einer ökologiebewussten Käuferschaft werde der nächste Meilenstein von 200.000 Solarbatterien vermutlich schon in zwei Jahren erreicht, so Körnig.

Am Erreichen dieses Ziels des Bundesverbandes Solarwirtschaft wirkt die MEP Werke GmbH (My Energy Partner) aus München mit, die sich auf die Vermietung und seit Kurzem auch auf den Verkauf von Photovoltaikanlagen spezialisiert hat. Das Ziel von Geschäftsführer Konstantin Strasser ist es, dass möglichst viele Privathaushalte durch selbstproduzierten Ökostrom etwas zum Klimaschutz beitragen und sich von den Preissteigerungen der großen Stromkonzerne abkoppeln. Beim Solaranlagen-Mietmodell der MEP Werke nutzen Hauseigentümer ohne große Startinvestitionen die Kostenvorteile der umweltfreundlichen Sonnenenergie und bekommen neben der Montage hochmoderner Energiespeicher auch noch ein „intelligentes Strommanagement“ geboten, wie Strasser betont. Der Pionier der Solaranlagen-Vermietung zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Das Mietmodell „Switch Solar“ richtet sich an private Hauseigentümer. Von den etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland stehen rund acht Millionen Dächer zur Verfügung, die alle Kriterien für eine Solaranlage erfüllen. Fünf Jahre nach der Markteinführung von „Switch Solar“ hat das Unternehmen ein erweitertes Angebot präsentiert, mit dem Kunden neben der Anmietung einer MEP-Solaranlage auch auf individuell zugeschnittene Kauf- und Finanzierungsoptionen zurückgreifen können. Zusätzlich wurde das Angebot um einen langlebigen Stromspeicher mit 20-jährigem Servicepaket erweitert. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die umfangreichen Schutz- und Serviceleistungen unseres Mietmodells nun auch denjenigen Kunden anbieten zu können, die sich ihre Solaranlage lieber kaufen möchten“, erklärte Konstantin Strasser. Während beim Mietmodell schon alle Leistungen inklusive seien, könnten beim Kauf zusätzlich mehrere Angebote wie ein 20-Jahres-Service- und Wartungspaket mit Wechselrichteraustausch und besondere Versicherungskonditionen gewählt werden. Gleichzeitig bietet die MEP Werke GmbH die Möglichkeit, das gewählte Service-Paket flexibel zu finanzieren. Das Angebot eines Stromspeichers begründet der MEP-Gründer und -CEO mit der Marktentwicklung: „Die Nachfrage nach Speichern ist enorm. Dennoch haben wir lange gewartet, weil uns wichtig ist, dass sich das Ganze für den Kunden auch wirklich rechnet.“ Mit den langlebigen Solarspeichern machten sich die Kunden noch unabhängiger von teurem Netzstrom und erhöhten ihren Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit ihrer Solaranlage, so Strasser. Dabei könne der Speicher auch durch das optionale Service- und Wartungspaket abgedeckt werden. Damit wollen die MEP Werke ihren Kunden für den Solarstromspeicher ein „Rundum-sorglos-Paket“ anbieten.

Im Jahr 2017 konnte bei manchen Kunden von Sorglosigkeit keine Rede sein, weil es zu Zählertausch- und Netzanschluss-Problemen bei den Solaranlagen kam. Verzögerungen zwischen der Montage und der Inbetriebnahme führten dazu, dass einzelne Kunden bereits Miete für eine Anlage zahlten, die noch gar keinen Strom lieferte. Die MEP Werke wiesen darauf hin, dass diese Missstände mit Lieferschwierigkeiten des damaligen Zählerlieferanten und Versäumnissen der Netzbetreiber zusammenhingen. Um dem Anspruch als „Full-Service-Anbieter“ weiterhin voll gerecht zu werden, behob das Münchner Ökostrom-Unternehmen das Problem unter anderem durch eine Änderung seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Seit einem halben Jahr beginnt das Mietverhältnis erst ab dem Zeitpunkt des Zähleraustausches und des Netzanschlusses und nicht mehr am Tag der Installation der Solaranlage.„Als Vermieter, der die Solaranlage über 20 Jahre vorfinanziert, ist es unser ureigenstes Interesse, dass die Solaranlage schnell ans Netz kommt und der Kunde vom eigenen Solarstrom profitieren kann“, erklärte Strasser, der seit vielen Jahren in der Solarbranche und im Kraftwerksbau tätig ist. In der Eigenwerbung über ihn heißt es: „Seit Jahren erfolgreich am Markt, leistet er mit neuartigen Geschäftsmodellen sowie innovativen Finanzierungsstrukturierungen wichtige Pionierarbeit für die Erneuerbare-Energie-Branche.“

Die befindet sich zumindest im Solarsektor weiter im Aufschwung. So haben die in Deutschland installierten rund 1,6 Millionen Solarstromanlagen von Januar bis Juni 2018 etwa 23,6 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom erzeugt – das sind acht Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017. An einem einzigen Sommertag kann eine Solaranlage mit einer Leistung von fünf Kilowatt auf dem Dach eines Eigenheims etwa 30 Kilowattstunden Solarstrom produzieren. Das reicht nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft beispielsweise für eine 200-Kilometer-Tour mit dem Elektroauto.

Artikel bewerten
(7 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten