Login

Performance Vertraulich

Freigegeben in Finanzen

Attraktivität der Solarstrom-Erzeugung steigt weiter

MEP Werke GmbH: Konstantin Strasser hat mit „Switch Solar“ 10.000 Privathaushalten zu Ökostrom verholfen

Donnerstag, 17 Januar 2019 14:25 geschrieben von 
MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser Quelle: MEP Werke GmbH

München – Belege für die weiter steigende Attraktivität der Solarstrom-Erzeugung durch Photovoltaikanlagenfindet man in allen Teilen Deutschlands. So berichtete beispielsweise die „Sächsische Zeitung“ Anfang Januar unter der Überschrift „Solaranlage geplündert“, dass auf einem Firmengrundstück in der Gemeinde Priestewitzhochwertige Bauteile einer Solaranlage gestohlen wurden. Die unbekannten Täter bauten insgesamt 55 Wechselrichter aus, von denen der Ertrag einer Photovoltaikanlage abhängig ist. Die Polizei bezifferte den Gesamtwert des Diebesgutes auf über 150.000 Euro.

Wie das Lokalblatt nur wenige Tage später informierte, will die Gemeinde Röderaue im gleichen Landkreis auf dem Dach einer Grundschule Ökostrom produzieren und hat bei verschiedenen Solaranlagen-Anbietern entsprechende Angebote eingeholt. Laut Bürgermeister Lothar Herklotz diskutieren die Gemeinderäte derzeit zwei Optionen. Dazu gehört das Anmieten einer Solaranlage über den Energieversorger Enso. Das würde der kleinen Gemeinde nach Abzug von Kosten wie der Anlagenmiete jährlich etwa 600 Euro einbringen. Die Gemeindeverwaltung hat errechnet, dass man durch die Photovoltaikanlage bis zum Jahr 2039 insgesamt sogar 20.000 Euro einsparen könnte. Das Angebot einer anderen Firma sieht vor, dass diese das Schuldach für die Dauer von 25 Jahre anmietet, um den erzeugten Solarstrom ins Netz einzuspeisen. Für die Gemeinde Röderaue blieben als Einnahmen aus der Dachvermietung mehr als 800 Euro, schrieb die „Sächsische Zeitung“. Die Pläne der Verwaltung sind aber nicht unumstritten. So wies ein Kommunalpolitiker darauf hin, dass sich das Flachdach der Grundschule kaum für die Sonnenlicht-Gewinnung eigne. Die Gemeinderäte haben die endgültige Entscheidung deshalb auf ihre nächste Sitzung Anfang Februar verschoben. Das Beispiel zeigt, dass selbst in kleinen Gemeinden verstärkt darüber nachgedacht wird, die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom zu forcieren und damit gleichermaßen der Umwelt zu dienen und den städtischen Haushalt zu entlasten.

Von dieser Entwicklung profitiert auch die MEP Werke GmbH (My Energy Partner), die sich auf die Vermietung und neuerdings auch auf den Verkauf von Photovoltaikanlagen spezialisiert hat. Das Mietmodell „Switch Solar“ richtet sich an private Hauseigentümer mit mindestens zwei Bewohnern, sodass es für Kommunen nicht in Frage kommt. Bei deutschlandweit etwa 40 Millionen Haushalten erfüllen rund acht Millionen Dächer alle Kriterien für eine MEP-Solaranlage. Durch den „Switch“ zu selbst produziertem Solarstrom kann der teure Graustrom der Vergangenheit angehören. Laut MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser hat das Münchner Unternehmen schon mehr als 10.000 deutschen Privathaushalten unkompliziert und bezahlbar den Weg zu grüner Energie geebnet. „Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand“, so Strasser.

In der Tat nutzen Hauseigentümer beim MEP-Mietmodell ohne nennenswerte Startinvestitionen die Kostenvorteile der umweltfreundlichen Sonnenenergie und bekommen neben der Montage hochmoderner Energiespeicher auch noch ein individuell zugeschnittenes Strommanagement geboten. Unternehmensseitig heißt es dazu: „Trotz sinkender Preise bedeutet eine Solaranlage immer noch eine Investition über mehrere Tausend Euro. Hinzu kommen viele Zusatzkosten, die oftmals unvorhergesehen kommen, beispielsweise Reparaturen am Wechselrichter. Ganz zu schweigen vom zeitlichen Aufwand und der technischen Komplexität. MEP-Kunden brauchen sich hierüber jedoch keine Sorgen zu machen, denn MEP bietet ihren Kunden auf Wunsch umfangreiche Service- und Sicherheitsleistungen sowie unterschiedliche Zahlungsmodelle, und damit für jeden Kunden die passende Lösung.“ Mit grüner Energie vom eigenen Hausdach kann man sich von den steigenden Stromkosten der großen Energieerzeuger abkoppeln und mit einem passgenauen Energiespeicher noch mehr Unabhängigkeit gewinnen. Anders als Öl, Gas oder Kohle steht die Energie der Sonne gänzlich CO₂-neutral und dank der Stromspeichertechnik rund um die Uhr zur Verfügung. Die MEP Werke weisen darauf hin, dass alle Produktkomponenten von „Switch Solar“ zu 95 Prozent recycelt werden können. Beim Miet-, Kauf- oder Finanzierungsmodell wüssten die Kunden ganz genau, welche Kosten langfristig auf sie zukommen und welche nicht. Diese Transparenz sorge für ein hohes Maß an Planungssicherheit, heißt es aus München.

Auf vereinzelte Verbraucherbeschwerden hat Konstantin Strasser längst reagiert. Wegen Zählertausch- und Netzanschluss-Problemen war es 2017 zwischen der Montage und der Inbetriebnahme der Solaranlagen mitunter zu Verzögerungen gekommen. Im Ergebnis führte das dazu, dass einzelne Kunden bereits Miete für eine Anlage zahlten, die noch gar keinen Strom lieferte. Durch eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurde inzwischen für die gewünschte Flexibilisierung des Mietbeginns gesorgt. Die Mietzahlungen werden erst dann fällig, wenn die private Stromproduktion tatsächlich auch angelaufen ist.

Zum Jahresanfang gibt es ausnahmsweise einmal gute Nachrichten von der Europäischen Union, die entschieden hat, dass die Doppelbelastung von Stromspeichern bei der Erbringung von Netzdienstleistungen entfallen soll.Das geht aus den Ergebnissen der Trilog-Verhandlungen zum neuen Strommarktdesign hervor, auf die sich das Europaparlament, die EU-Kommission und die Staatenvertreter im EU-Rat kurz vor Weihnachten geeinigt haben. Demnach sollen Bürger und Unternehmer, die Solarstrom erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen zu einer tragenden Säule des modernen Stromsektors werden. Nach dem Willen der EU soll die teilweise noch bestehende Doppelbelastung mit Steuern und Energiespeicher-Abgaben bei Netzdienstleistungen abgeschafft werden. Zustimmung äußerte erwartungsgemäß der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW), der in den Verhandlungsergebnissen einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlichen und bürgernahen Energieversorgung sieht. BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig erklärte: „Die Potenziale von Heim- und Gewerbespeichern als wichtige Herzstücke und Flexibilitätspuffer der Energiewende wurden endlich erkannt. Bei der Erbringung von Netzdienstleistungen dürfen Speicher nun gegenüber fossilen Erzeugern nicht mehr schlechter gestellt und diskriminiert werden.“

Nach der anstehenden formalen Bestätigung der Vereinbarungen durch das Europaparlament und den Europäischen Rat haben die EU-Staaten 18 Monate Zeit, um die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen. Dann wird die speichergestützte Erzeugung von Solarstrom finanziell noch attraktiver.

Artikel bewerten
(7 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten