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Eigenkapitalpartner und Beteiligungsmanager für Mittelständler

Lead Equities: Fonds für Mittelstandsfinanzierung aufgelegt

Dienstag, 06 Februar 2018 20:03 geschrieben von 
Lead Equities: Fonds für Mittelstandsfinanzierung aufgelegt Quelle: leadequities.at

Wien - Im Gegensatz zum Fremdkapital bezeichnet das Eigenkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht werden oder ihnen selbst gehören. Es sind Finanzmittel, die nicht durch Kredite oder sonstige Geldgeschäfte finanziert wurden, einem Unternehmen unbefristet zur Verfügung stehen und keiner Rückzahlungspflicht unterliegen. Eigen- und Fremdkapital stellen das Gesamtkapital eines Unternehmens dar.

Immer häufiger greifen Unternehmer auf bankenunabhängige Beteiligungsmanager zurück, die Eigenkapital zur Finanzierung von Firmenwachstum und Übernahmen zur Verfügung stellen. Als erfahrener Eigenkapitalpartner für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum präsentiert sich die in Wien ansässige Lead Equities Group. Zu ihr gehören die Lead Equities GmbH, die Lead Equities Lead Equities Unternehmensberatung und Beteiligungs AG, die Lead Equities Mittelstandsfinanzierungs AG, die Lead Equities II Kapitalberatungs GmbH, die Lead Equities II. Private Equity Mittelstandsfinanzierungs AG und die Lead Equities II Vermögenswaltungs GmbH & Co KG, die alle beim Wiener Handelsgericht eingetragen sind.

Im Jahr 2001 wurde Lead Equities als unabhängige Private Equity Gesellschaft gegründet. Private Equity steht für eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangenen Beteiligungen nicht an geregelten Märkten handelbar sind. Private Equity Fonds sammeln solches Anlegerkapital ein und investieren es in Unternehmensbeteiligungen mit dem Ziel, diese später gewinnbringend weiterzuverkaufen. Die vom Fonds erwirtschafteten Gewinne werden dann an die Geldgeber weitergegeben. Mit den beiden Fonds LE I und LE II verwaltet Lead Equities momentan mehr als 115 Millionen Euro Eigenkapital von vornehmlich institutionellen Investoren. Seit Beginn der Beteiligungsgeschäfte im Jahr 2003 hat man nach eigenen Angaben zehn Beteiligungen, 21 Zukäufe und fünf Verkäufe umgesetzt. Dabei stehe die Sicherung der Unternehmernachfolge und die Förderung des Wachstums im Mittelpunkt.

Zur Bereitstellung von Mittelstandskapital legte Lead Equities 2002 den ersten Fonds mit einem Volumen von 49 Millionen Euro auf und nahm 2003 seine Beteiligungstätigkeit auf. Nach zwei erfolgreichen Investitionen in Österreich ging man 2004 die erste Beteiligung bei einem deutschen Unternehmen ein. Bis 2006 erfolgten vier weitere Beteiligungen und 12 Zukäufe. In einer Selbstbeschreibung heißt es: „Durch den nachhaltigen Erfolg der Beteiligungsunternehmen gelang es Lead Equities im Jahr 2007, einen mit 66 Millionen Euro dotierten Nachfolgefonds einzuwerben. Zudem konnte Lead Equities als erster und bis dato einziger österreichischer Private Equity Fonds den European Investment Funds, eine Tochter der zur EU gehörigen European Investment Bank und Europas führender Risikofinancier für klein- und mittelständische Unternehmen, als Investor gewinnen. Seither ist Lead Equities drei weitere Beteiligungen und neun Zukäufe eingegangen.“

Das Unternehmen tätigt seine Primärinvestitionen vor allem in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Für Zukäufe zu bereits existierenden Beteiligungsunternehmen stellen die Wiener Beteiligungsprofis aber auch weltweit Kapital zur Verfügung. Investiert wird in mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 10 und 200 Millionen Euro beziehungsweise mit einem Betriebsergebnis zwischen einer Million und zehn Millionen Euro.Beteiligt ist man beispielsweise bei Weidinger & Partner als einem führenden Anbieter im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Wiener Unternehmen wurde 1998 gegründet, bildet derzeit etwa 800 Lehrlinge aus und beschäftigt 200 Trainer. Im Juli 2012 wurde es durch die Akquisition der ebenfalls im Bildungsbereich tätigen Ipcenter-Gruppe vergrößert. Der letzte Jahresumsatz lag bei 30 Millionen Euro. Eine Beteiligung hält man auch beim IT-Infrastruktur-Anbieter MCL, der sich als Wiederverkäufer auf Hardware und hier insbesondere auf den Verkauf von Einzelkomponenten spezialisiert hat. Das Böblinger Unternehmen erwirtschaftete mit 70 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von 60 Millionen Euro.

Erster Ansprechpartner bei Lead Equities ist das Management-Team, das durch den Investitionsbeirat und ein Netzwerk von erfolgreichen Managern und Industrieexperten unterstützt wird. Die Mitglieder des Management-Teams verfügen über diverse Qualifikationen, um eine professionelle Strukturierung und Umsetzung der Transaktionen sowie eine maßgeschneiderte Betreuung der Beteiligungsunternehmen sicherzustellen.

Gründungspartner und geschäftsführender Gesellschafter ist Norbert Doll, der in Innsbruck und Wien Betriebswirtschaft studierte und das Ausbildungsprogramm zum CIIA absolvierte. Danach war er in der Kathrein & Co Privatgeschäftsbank als Vorstandsmitglied und in der VA TECH Gruppe als Senior Vice President im Bereich Mergers & Acquisitions tätig. Weitere Qualifikationen und Erfahrungen erwarb Doll bei der Wiener Bank Gutmann AG und bei KPMG in Wien und Prag. Ein weiterer geschäftsführender Gesellschafter ist Robert Wietrzyk, der im Jahr 2008 als CFO zu Lead Equities stieß. Davor arbeitete er in Österreich und den USA in diversen Leitungsfunktionen bei renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie Deloitte, Arthur Anderson, Leitner & Leitner sowie Price Waterhouse. An der Karl-Franzens-Universität in Graz studierte Wietrzyk Betriebswirtschaftslehre und ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.Der dritte geschäftsführende Gesellschafter ist Marc-Steffen Hennerkes. Er studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und kam 2009 als Associate Partner zu Lead Equities. Er erlernte das Beteiligungsgeschäft durch seine fünfjährige Direktorentätigkeit bei Aheim Capital. Nach seinem Studienabschluss war er bei verschiedenen Institutionen in München, Frankfurt und London zuerst im Bereich Investmentbanking tätig. Danach fungierte er drei Jahre bei Roland Berger als Senior Berater im Bereich Restrukturierung. Norbert Doll, Robert Wietrzyk und Marc-Steffen Hennerkes bilden auch das Management-Team, an das sich kapitalsuchende Unternehmen unkompliziert wenden können.

Letzte Änderung am Dienstag, 06 Februar 2018 20:11
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