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Solarbranche kann in den nächsten Jahren mit großem Umsatzplus rechnen

Konstantin Strasser (MEP Werke) leistet mit seinen Miet- und Kauf-Solaranlagen Beitrag zu grüner Zukunft

Mittwoch, 23 Januar 2019 18:30 geschrieben von 
Konstantin Strasser (MEP Werke) leistet mit seinen Miet- und Kauf-Solaranlagen Beitrag zu grüner Zukunft Quelle: mep-werke.de | PIXABAY.COM

München – Experten rechnen in Deutschland für Solaranlagen allein bis zum Jahr 2021 mit einem zusätzlichen Umsatzpotenzial in Milliardenhöhe. Zu dieser Annahme berechtigt der Umstand, dass mit dem Energiesammelgesetz die Sonderausschreibungen für große Photovoltaikanlagen ab 750 Kilowatt bis 2021 festgeschrieben worden sind. Nach Einschätzung von Carsten Körnig, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), kann das der Solarbranche ein Umsatzplus von 3,5 bis 4,5 Milliarden Euro bescheren. Mit den von der Politik beschlossenen Sonderausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächen und große Dachanlagen bekommt der ganze Solarmarkt eine Art Frischzellenkur verpasst. „Das ist eine große Chance für die bislang hierzulande tätigen Unternehmen sowie für Neu- oder Wiedereinsteiger“, frohlockt Körnig. „Deutschland bietet zuverlässige Rahmenbedingungen für Investoren und einen attraktiven Ausblick.“ Der von ihm vertretene Bundesverband Solarwirtschaft hat sich massiv für die Sonderausschreibungen eingesetzt, weil die großen Solarparks sehr günstigen Strom erzeugen und neben den Hausdach-Solaranlagen von Privatleuten einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele leisten. Carsten Körnig ist sich sicher, dass der Solarmarkt auch dann nicht wieder schrumpft wie zuletzt 2013, wenn die befristeten Sonderausschreibungen auslaufen. Seine Begründung lautet: „Die Situation ist heute vollkommen anders: Solarstrom ist sehr preiswert geworden und in weiten Teilen ist die Einsicht gewachsen, dass wir auf eine saubere Energieerzeugung umstellen müssen, wenn Deutschland seine eigenen Klimaverpflichtungen erreichen will.“

Dafür ist es unerlässlich, gesamtgesellschaftlich auf eine umweltschonende Energieversorgung umzusteigen und die konventionelle Stromerzeugung aus Kernenergie und fossilen Energieträgern wie Kohle oder Erdöl zurückzufahren. Eine Schlüsselrolle kommt hierbei der Sonnenenergie zu, weil sich eine Photovoltaikanlage jeder einzelne Hauseigentümer zulegen kann. Eine Dach-Solaranlage, wie sie beispielsweise von der MEP Werke GmbH (My Energy Partner) zur Anmietung oder zum Kauf angeboten wird, kann jeder Immobilienbesitzer schnell und preiswert nutzen, während Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke und Biogasspeicher nur von Unternehmen betrieben werden können. Bei der Anmietung einer MEP-Solaranlage profitieren Hauseigentümer ohne nennenswerte Startinvestitionen von den Kostenvorteilen der Sonnenenergie und bekommen neben der Montage moderner Energiespeicher auch noch ein intelligentes Strommanagement geboten.

„Unsere Vision ist es, saubere Energie sowie innovative Technologien vom Privileg Einzelner zu etwas ganz Normalem zu machen“, erklären die MEP Werke. „Mit unseren Solaranlagen zur Miete, Finanzierung und zum Kauf bieten wir für jeden Hausbesitzer das richtige Modell, um einen Beitrag für eine grüne Zukunft zu leisten.“ Von den etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland kommen rund acht Millionen Dächer für das Mietmodell „Switch Solar“ des Münchner Unternehmens in Frage. Fünf Jahre nach der Markteinführung von „Switch Solar“ wurden neben der Anmietung von Solaranlagen auch individuelle Finanzierungsoptionen für deren Kauf sowie langlebige Stromspeicher mit einem 20-jährigen Servicepaket ins Leistungsangebot aufgenommen. „Wir können die umfangreichen Schutz- und Serviceleistungen unseres Mietmodells nun auch denjenigen Kunden anbieten, die sich ihre Solaranlage lieber kaufen möchten“, sagt MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser. Er nennt Zahlen zum eigenen Geschäftserfolg: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Mit den „Switch“-Solarprodukten können Privathaushalte ohne Probleme vom teuren Graustrom auf selbst produzierten Ökostrom umsteigen. Mit der grünen Energie vom eigenen Dach koppele man sich von den steigenden Strompreisen ab und erhöhe die Autonomie von den Energiekonzernen noch, wenn man die eigene Anlage mit einem passgenauen Stromspeicher versehe. Durch eine hohe Nutzungstransparenz wisse jeder Kunde, welche Kosten langfristig auf ihn zukämen, argumentieren die Photovoltaik-Experten aus der bayerischen Landeshauptstadt. Nach ihrer Aussage sind die Produktkomponenten bei „Switch Solar“ zu 95 Prozent recycelbar.Immer mehr deutsche Eigenheimbesitzer nehmen Solarbatterien als Stromspeicher in Betrieb, um ihre Energieunabhängigkeit zu steigern. Hinzu kommt, dass die Kosten für die Batteriespeicher seit 2013 um mehr als 50 Prozent gesunken sind, was die Energiewende wesentlich bezahlbarer macht. Zudem entlasten Photovoltaikanlagen mit Solarstromspeichern das örtliche Stromnetz, weil sie durch die Bereitstellung einer „Blindleistung“ Erzeugungs- und Verbrauchsspitzen abfedern.

So wie sich die MEP Werke bei privaten Hauseigentümern für die kleinteilige Solarstrom-Erzeugung einsetzen, wirbt der Bundesverband Solarwirtschaft für die großflächige Produktion und Nutzung von klimafreundlichem Solarstrom durch Unternehmen. Beides dient der Erreichung der Klimaziele. BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig bohrt natürlich die ganz dicken Bretter. Deutschland werde als Industrieland im steigenden Maß auf Photovoltaik-Großkraftwerke für eine sichere und preiswerte Stromversorgung setzen, ist er überzeugt. In einem Interview sagte er jetzt: „Dabei geht es nicht allein um das Erzeugen von Kilowattstunden, sondern zusehends auch um Erneuerbaren-Kombikraftwerke und Systemdienstleistungen. Damit sind perspektivisch neue Synergien, Erlösquellen und Geschäftsmodelle verbunden. Da wird noch viel passieren. Viele Ideen und Ansätze entwachsen gerade dem Forschungs- und Entwicklungsstadium.“ Bei richtiger Rahmensetzung für die zusätzlich geplanten Innovationsausschreibungen könnten weitere neue Geschäftsmodelle entstehen, die international auf eine wachsende Nachfrage treffen.

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