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Schwarmfinanzierung für Immobilienprojekte immer beliebter

Kinderleichte Immobilien-Investments mit der Exporo AG von Simon Brunke und Björn Maronde?

Dienstag, 24 Juli 2018 18:28 geschrieben von 
Logo der Exporo AG Logo der Exporo AG

Hamburg – Crowdinvesting als Spielart des Crowdfunding ist längst nicht mehr so unbekannt wie Freunde konventioneller Finanzierungsmodelle annehmen. Laut dem Barometer des Informationsportals crowdfunding.de ist der Bekanntheitsgrad der Schwarm- beziehungsweise Gruppenfinanzierung in Deutschland deutlich gestiegen. Eine repräsentative Umfrage unter tausend Personen ergab, dass mittlerweile 67,4 Prozent der Befragten schon vom Crowdfunding gehört haben, 36,7 Prozent wissen, worum es dabei geht, und sich 17,7 Prozent schon einmal selbst finanziell für ein Projekt engagiert haben.

Simon Brunke und Björn Maronde, Gründer und Vorstandsmitglieder des Crowdinvesting-Anbieters Exporo AG, gehen fest davon aus, dass Plattformen für digitale Immobilien-Investments vor großen Zeiten stehen. Simon Brunke sagte jüngst in einem Interview: „In den nächsten Jahren wird Crowdinvesting sicherlich weiter an Popularität gewinnen – diese Entwicklung ist in vielen europäischen Ländern zu beobachten. Und auch in Deutschland wird Crowdinvesting vermutlich ein starkes Wachstum erleben, denn in Zeiten niedriger Zinsen sind viele Anleger auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten mit attraktiven Renditen.“ Während im Jahr 2011 deutschlandweit noch rund 1,4 Millionen Euro online vermittelt worden seien, zeige das Volumen von 199,6 Millionen Euro im Jahr 2017 das enorme Entwicklungspotenzial dieser Anlageform. Brunke, der die Crowdinvesting-Plattform Exporo zusammen mit Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gründete, schwärmt: „Insgesamt stecken inzwischen weit mehr als 200 Millionen Euro in deutschen Immobilien, die über Onlineplattformen mitfinanziert wurden. Damit gehören Immobilien zu dem am schnellsten wachsenden Segment des Crowdinvesting-Bereichs in Deutschland.“

Das 2014 gegründete und rasant gewachsene FinTech bietet Kleinanlegern die Möglichkeit, schon ab einer Summe von 500 Euro sehr unkompliziert in Immobilienprojekte der eigenen Wahl zu investieren. So können sich auch Mikroinvestoren ein eigenes Immobilien-Portfolio zulegen und sich Zugang zu einem Markt verschaffen, der in der Vergangenheit privaten und institutionellen Großanlegern vorbehalten war. Der Plattformbetreiber stellt Renditen von bis zu sechs Prozent in Aussicht und verspricht, dass die zweckgebundenen Investitionsbeträge zu 100 Prozent den ausgewählten Immobilien zugutekommen.

Der Grundgedanke dabei ist einfach: Exporo kauft eine renditeträchtige Immobilie und teilt diese „digital“ in einzelne Anlagesegmente auf, die auf der eigenen Plattform zum Kauf angeboten werden. Anleger haben so schon mit kleinen Summen die Chance, Teilhaber einer konkreten Immobilie zu werden und von ihren fortlaufenden Erträgen, ihrer kontinuierlichen Wertsteigerung und der guten Risikostreuung zu profitieren. Simon Brunke zufolge werden die Exporo-Angebote zum einen von erfahrenen Anlegern genutzt, die wegen der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) nach alternativen Investmentmodellen Ausschau halten. Zum anderen sei man durch das geringe Mindestinvestment und die einfachen Abläufe auch für neue Zielgruppen wie Studenten und Rentner interessant.

Und tatsächlich ist der Einstieg in die Welt der internetbasierten Immobilien-Investments alles andere als schwer. Der erste Schritt ist das Anlegen eines Profils, was bei Exporo sehr einfach geht und kostenlos ist. Mit der Anmeldung erhält der Kleininvestor Zugang zu interessanten Investmentangeboten aus ganz Deutschland. Das Projektteam, bestehend aus Entwicklern und Managern, versorgt die Plattform regelmäßig mit neuen Angeboten, sodass man auf Exporo.de immer investitionswürdige Immobilien findet. Der dritte Schritt ist der eigentliche Investitionsvorgang, der vollständig elektronisch geschieht und nur wenige Minuten dauert. Bei Exporo kann jede volljährige und unbeschränkt geschäftsfähige Person ab einer Summe von 500 Euro zum Immobilieninvestor werden. Jeder Teilschritt des Geldverdienens wird dann detailliert und transparent dokumentiert. Die Projekte haben eine Laufzeit zwischen 12 und 36 Monaten. Damit der Geldgeber immer auf dem aktuellen Stand ist, kann er die Investitionsentwicklung jederzeit auf der Netzseite nachvollziehen und wird zudem per E-Mail quartalsweise über alle Neuerungen informiert. Der letzte Schritt besteht in der Sicherung der Rendite von bis zu sechs Prozent.

Das per Crowdinvesting eingeworbene Kapital stellt Exporo dann Immobilien-Projektentwicklern zur Verfügung. Brunke erklärt das Auswahlverfahren so: „An Bewerbungen von Projektentwicklern mangelt es nicht. Nach unserem internen Auswahlprozess bleiben allerdings nur drei bis fünf Prozent der angefragten Projekte übrig. Nur die besten, sichersten und seriösesten kommen in unser Angebot. Die Due Diligence hat dabei einen sehr hohen Stellenwert, die grundsätzlich die gleichen Datenpunkte prüft wie eine Fremdkapital-finanzierende Bank. Bei Exporo arbeitet ein Team von 100 Mitarbeitern, darunter über 30 erfahrene Immobilienexperten, die jedes einzelne Projekt auf Herz und Nieren prüfen.“ Dazu gehöre neben den handelnden Personen auch die Untersuchung von Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Marktumfeld, so Brunke. Im Falle einer positiven Entscheidung sichert die Exporo AG dem Projektentwickler ein Finanzierungsvolumen von 500.000 bis 10 Millionen Euro, die Prüfung und Finanzierungszusage innerhalb einer Woche, eine hochmoderne Form der Mezzanine- und Fremdkapitalfinanzierung, die Auszahlung des Investitionsbetrages innerhalb von zwei Wochen und eine hohe Marketing-Reichweite zu.

Die Immobilien-Schwarmfinanzierer aus Hamburg haben derweil angekündigt, demnächst auch Crowdlending anzubieten. Dabei steht die Vermittlung eines Darlehens über eine Internet-Dienstleistungsplattform zwischen einem Kunden, dem Darlehensnehmer, und einem Kreditinstitut, dem Darlehensgeber, im Mittelpunkt. Das Kreditinstitut verkauft den Rückzahlungsanspruch aus dem Kreditvertrag durch Forderungskaufverträge an einzelne Anleger weiter und tritt die Forderungen ab. Die Teilforderungen des Rückzahlungsanspruchs aus dem Darlehensvertrag werden unter Einschaltung der Internet-Plattform Anlegern öffentlich angeboten. Die Exporo AG versichert, die Darlehen ausschließlich über ihre Partnerbanken zur Verfügung zu stellen und diese dann in Echtzeit abzukaufen.

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