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57 Prozent der Beschäftigten mit Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung

Josef Bader (DGbAV) setzt auf finanzkräftige Pensionskassen für sichere Betriebsrenten

Mittwoch, 09 Mai 2018 02:45 geschrieben von 
Josef Bader von der DG-Gruppe Josef Bader von der DG-Gruppe Quelle: DG-Gruppe

Wemding - Im Betriebsrentengesetz (BetrAVG) ist alles Wesentliche zur betrieblichen Altersversorgung einschließlich Unverfallbarkeitsfristen, Insolvenzschutz und Anspruch auf Entgeltumwandlung geregelt. Die betriebliche Altersversorgung (bAV) bezeichnet alle finanziellen Leistungen, die Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zur Altersabsicherung gewähren und fußt auf einem Rechtsanspruch des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber auf Umwandlung von Lohnbestandteilen in eine Betriebsrente. Dabei bietet die bAV nicht nur eine Zusatzrente, sondern auch Steuer- und Sozialversicherungsvorteile. In früheren Zeiten waren Betriebsrenten freiwillige Zusatzleistungen der Arbeitgeber. Heute haben Arbeitnehmer meist einen tarifvertraglichen Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Entgeltumwandlung heißt in diesem Zusammenhang, dass die Unternehmen einen Teil der Bruttolöhne ihrer Beschäftigten als bAV-Beitrag verwenden.

In Deutschland haben derzeit rund 57 Prozent der Beschäftigten eine Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung. Das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) zielt auf weitere bAV-Angebote in kleinen und mittleren Unternehmen und die Förderung von Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen.

Dieser Tage wurde bekannt, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Teile der betrieblichen Altersversorgung in Gefahr sieht, weil einige Pensionskassen mit den Folgen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zu kämpfen haben. Frank Grund, Exekutivdirektor der Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht, sagte: „Ohne zusätzliches Kapital von außen werden einige Pensionskassen nicht mehr ihre vollen Leistungen erbringen können.“ Damit die betriebliche Altersvorsorge auch in Zukunft „ein stabiler Pfeiler der Alterssicherung in Deutschland“ bleibt, dürften Arbeitgeber und Versicherer die Pensionskassen nicht in eine Schieflage geraten lassen, mahnte Grund. Müssen sich Menschen mit Anspruch auf eine Betriebsrente nun sorgen? Eigentlich nicht, sagen Experten.

Hierzulande gibt es 137 Pensionskassen, an die viele Unternehmen die Betriebsrenten ausgelagert haben. Insgesamt verwalten sie mehr als 150 Milliarden Euro und damit rund ein Viertel der Vermögenssumme, die für die bAV vorgesehen sind. Pensionskassen sind nach der Direktzusage der zweitwichtigste der fünf Wege, auf denen Geld für die betriebliche Rente angesammelt wird. Diese fünf Durchführungswege sind Pensionskassen, Pensionsfonds, Direktversicherungen, Unterstützungskassen und Pensionszusagen.

Eine wirkliche Kürzung der Betriebsrenten droht Arbeitnehmern selbst bei wirtschaftlichem Schwächeln von Pensionskassen nicht, weil deren niedrigere Auszahlungsbeträge vom Arbeitgeber ausgeglichen werden. Der Pensionsplan-Experte Wilhelm-Friedrich Puschinski vom Beratungsunternehmen Willis Towers Watson beruhigt die Beschäftigten: „Sollte eine Pensionskasse nicht mehr in der Lage sein, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, für die zugesagte Leistung einzustehen.“ Dazu könne der Arbeitgeber die Pensionskasse mit zusätzlichem Vermögen versehen oder die zugesagte Leistung direkt selbst erbringen. Hat die Pensionskasse die Rechtsform der Aktiengesellschaft, gibt es eine zusätzliche Sicherheit für die Betriebsrentenempfänger, weil dann notfalls der Sicherungsfonds Protektor einspringt. Auch dann, wenn ein Unternehmen frisches Kapital braucht, um seine Direktzusagen einzuhalten, sind die Betriebsrenten nicht gefährdet. Alle erworbenen Ansprüche bleiben selbst im Insolvenzfall des Unternehmens bestehen. Dann kommt nämlich der Pensionssicherungsverein (PSV) zum Zug und übernimmt die Zahlungen.

Betriebsrenten bleiben also trotz der Liquiditätsprobleme einiger Pensionskassen ein solides Vorsorgemodell, um Altersarmut abzuwenden. Wichtig ist für Arbeitgeber allerdings eine kompetente Beratung, um die finanziell starken Pensionskassen mit ins Boot zu holen. Hier gilt die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV) als bewährter Ansprechpartner. Die DGbAV stellt kostenlos individuell zusammengestellte Informationsmaterialien für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Makler und Finanzdienstleister zur Verfügung. Geschäftsführer der im bayerischen Wemding ansässigen DGbAV ist der Betriebsrenten-Profi Josef Bader. Er ist zudem Vorstand der DG-Gruppe AG. Diese seit 2003 bestehende Finanzdienstleistungs-Holding ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und dient als Dach unterschiedlicher Beratungsunternehmen. Die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH fungiert nach eigener Aussage als Versicherungsvertreterin für mehrere Versicherungsunternehmen mit Erlaubnispflicht nach § 34d Abs. 1 GewO und arbeitet als Mehrfachagentur mit verschiedenen Versicherungsunternehmen zusammen.

Die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH beschreibt ihr Geschäftsfeld so: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“ Das Beraterteam von Josef Bader verspricht die Klärung aller Fragen zur Entgeltumwandlung, der Mitarbeiterschulung, der Überprüfung von Pensionszusagen und der Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen. Angesichts der entstandenen Unsicherheit über die Zukunftsfestigkeit von Betriebsrenten scheint dieses Wissen umso wichtiger zu sein.

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Mai 2018 02:53
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