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Seit Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft

Josef Bader (DGbAV) leistet Hilfe bei Einführung von betrieblichen Altersversorgungsmodellen

Dienstag, 24 April 2018 01:24 geschrieben von 
Josef Bader (DGbAV) leistet Hilfe bei Einführung von betrieblichen Altersversorgungsmodellen Quelle: Screenshot vom 24.04.2018 - http://www.dg-gruppe.eu/dgbav/index.php

Wemding - Derzeit haben in Deutschland rund 57 Prozent der Beschäftigten eine Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung. Mit dem am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in kleinen und mittleren Unternehmen und bei Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen noch forciert werden.Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Entgeltumwandlung, also darauf, dass Teile ihres Lohns für eine spätere Betriebsrente gespart werden. In deutschen Unternehmen haben solche Renten Tradition. Früher waren sie freiwillige Zusatzleistungen der Arbeitgeber, heute haben Arbeitnehmer einen rechtlichen beziehungsweise tarifvertraglichen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Der Arbeitgeber muss, wenn der Arbeitnehmer das will und das in einem Tarifvertrag fixiert ist, einen bestimmten Teil des Bruttolohns als Beitrag für eine bAV verwenden. Das Stichwort heißt Entgeltumwandlung. Die Beiträge zur bAV können aber auch ganz vom Arbeitgeber übernommen werden. Die betriebliche Altersversorgung liegt in den Händen des Arbeitgebers. Er wählt die Anlageform aus, kümmert sich um die Beitragszahlungen und ist der Vertragspartner für den ausgewählten Anbieter beziehungsweise Finanzdienstleister.

Aus Arbeitnehmerperspektive bietet eine Betriebsrente gleich mehrere Vorzüge. Die Verwaltungs- und Abschlusskosten sind oftmals niedriger als bei der privaten Altersvorsorge, weil sie auf eine größere Personengruppe verteilt sind oder der Arbeitgeber einen Mengenrabatt vom Anbieter bekommt. Bei tariflichen Altersversorgungsmodellen können die Leistungen speziell auf die jeweiligen Berufsrisiken zugeschnitten und mehrere Förderwege gleichzeitig genutzt werden. Wenn die Betriebsrente durch Beiträge aufgebaut wird, die direkt dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers entnommen werden, bleiben diese Beiträge bis zu einer gewissen Höhe steuer- und abgabenfrei. Angesichts drohender Altersarmut gibt es einen weiteren Pluspunkt: Auch wenn man im Alter nur eine kleine Rente beziehen und auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein sollte, bleiben die Rentenleistungen der freiwilligen Altersvorsorge, wozu auch die bAV gehört, teilweise anrechnungsfrei. Derzeit bleiben bis zu 200 Euro monatlich ohne Anrechnung auf die gesetzliche Rente oder die Grundsicherung.

Aber auch für Arbeitgeber hat die betriebliche Altersversorgung ihre Reize, weil sie beim Gewinnen und Halten von Mitarbeitern eine wichtige Rolle spielt. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten mit der Betriebsrente eine finanziell attraktive Zusatzleistung anbieten und ihre Aufwendungen steuerlich geltend machen. 30 Prozent der zusätzlichen Beiträge für die bAV bestimmter Arbeitnehmer kann der Arbeitgeber mit seiner Steuerschuld verrechnen.

Der Beratungsbedarf von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ist bei dieser komplexen Materie entsprechend hoch. Hier bringt sich die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV) ins Spiel, die sich als unabhängiges Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um die betriebliche Altersabsicherung versteht.Arbeitnehmern, Arbeitgebern, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern, Rechtsanwälten, Maklern und Finanzdienstleistern stellt die DGbAV kostenlos ein Portfolio von individuell zusammengestellten Informationsmaterialien bereit. Über sich selbst schreibt das im bayerisch-schwäbischen Wemding beheimatete Unternehmen: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“

Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH ist Josef Bader. Der Betriebsrenten-Profi hat den Anspruch, für Unternehmen Schneisen durch das Dickicht der betrieblichen Altersversorgung zu schlagen und fachkundig über die fünf Durchführungswege Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionszusage sowie alternativ Zeitwertkonten zu informieren. Zum Beratungsrepertoire gehören Fragen der zeitsparenden Einführung der Entgeltumwandlung, der Mitarbeiterschulung, der Überprüfung von Pensionszusagen und der Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen.

Josef Bader ist überdies Vorstand der DG-Gruppe AG. Diese 2003 gegründete Finanzdienstleistungs-Holding ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und bietet auch  Komplementärleistungen zur betrieblichen Altersversorgung an. Dazu gehört ein bereits mit Erfolg getestetes System der Vergütungsoptimierung. Zum Geschäftsfeld der Entgeltoptimierung heißt es seitens der DG-Gruppe: „Das Marktpotenzial in diesem Bereich ist enorm und mit dem Milliardenmarkt der betrieblichen Altersvorsorge zu vergleichen, wobei die Wettbewerbsdichte hier sehr gering ist. Unternehmen vergüten der DG-Gruppe für jeden verwalteten Lohnbaustein vier Euro pro Mitarbeiter und Monat, wobei jeder Mitarbeiter etwa drei Bausteine in sein Gehalt integriert. Die Umsatz- und Ertragsdynamik in diesem neuen Geschäftsbereich ist herausragend und verspricht weiteres profitables Wachstum.“ Vom bAV-Kenner Josef Bader dürfte man also noch einiges hören.

Letzte Änderung am Dienstag, 24 April 2018 01:30
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