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DG-Akademie von Josef Bader hat neue bAV-Prüfer zertifiziert

Josef Bader (DGbAV) erfüllt Forderung nach zielgruppengenauer Beratung für betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Dienstag, 04 Dezember 2018 12:39 geschrieben von 
Josef Bader ist Geschäftsführer der DGbAV und Vorstand der DG-Gruppe AG Josef Bader ist Geschäftsführer der DGbAV und Vorstand der DG-Gruppe AG

Wemding – Es ist längst eine Binsenweisheit, dass die gesetzliche Rente für die meisten heutigen Arbeitnehmer nicht mehr ausreichen wird, um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten. Als Instrument zur zusätzlichen Altersabsicherung hat sich neben der privaten Vorsorge die „betriebliche Altersvorsorge“, kurz bAV, etabliert. Dabei wird während des Erwerbslebens systematisch Geld angespart, um später neben der gesetzlichen Rente eine lebenslange Zusatzrente zu erhalten oder sich das angesparte Geld zu Rentenbeginn ganz oder teilweise auszahlen zu lassen. Im Standardfall der betrieblichen Altersvorsorge zahlt der Betrieb einen bestimmten Geldbetrag in einen Betriebsrentenvertrag des Arbeitnehmers ein. Wenn der Mitarbeiter seine Lohnabrechnung bekommt, sind die im Rahmen der bAV angesparten Beträge so wie Steuern und Abgaben zur Sozialversicherung bereits abgezogen. Die Abführungen können aber auch durch den Arbeitgeber finanziert werden, der dann ähnlich wie bei der vermögenswirksamen Leistung zusätzlich zum Lohn einen Betrag in einen bAV-Vertrag einzahlt.

Seit dem Jahr 2002 hat jeder rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer in Deutschland das Recht, einen Teil seines Gehaltes über seinen Arbeitgeber in die betriebliche Altersversorgung einzuzahlen. Der Arbeitgeber kann die Form der angebotenen bAV festlegen. Dabei handelt es sich um die fünf „Durchführungswege“ Pensionskasse, Pensionsfonds, Pensionszusage, Direktversicherung und Unterstützungskasse. Wenn der Arbeitgeber keine bAV anbietet, hat der Beschäftigte zumindest ein gesetzliches Anrecht auf eine bAV per Entgeltumwandlung etwa in Form einer Direktversicherung. Seit dem 1. Januar 2018 wird die bAV von Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen für Arbeitgeber steuerlich extra gefördert.

Arbeitgeber sind aber nur dann zur finanziellen Beteiligung an der bAV ihrer Mitarbeiter verpflichtet, wenn Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen das ausdrücklich vorsehen. Wenn das der Fall ist, können sich die Beschäftigten über eine Entgeltumwandlung im Rahmen einer Beitragszusage freuen. Ihnen steht für alle seit dem 1. Januar 2018 im Rahmen einer Beitragszusage abgeschlossenen bAV-Verträge ein Arbeitgeberzuschuss zu. Mit Beginn des Jahres 2019 gilt dieser Zuschuss dann für alle neu abgeschlossenen und ab 2022 für alle bestehenden bAV-Verträge per Entgeltumwandlung – und das mit oder ohne Beitragszusage. Über die Details der Änderungen und bAV-Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber informieren professionelle Betriebsrentenberater, wie man sie bei der Deutschen Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV) findet.

Die DGbAV unter ihrem erfahrenen Geschäftsführer Josef Bader stellt Arbeitnehmern, Arbeitgebern, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern, Rechtsanwälten, Maklern und Finanzdienstleistern kostenfrei individuelle Informationspakete zu allen Fragen der betrieblichen Altersversorgung zusammen. Das im bayerischen Wemding heimische Unternehmen beschreibt das eigene Angebotsprofil so: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“ Neben der standardmäßigen Überprüfung der betrieblichen Versorgungssysteme im Hinblick auf Vorgaben der Europäischen Union und der internationalen Rechnungslegung sowie nationaler Gesetzesänderungen übernimmt der Finanzdienstleister die effiziente Einführung der Entgeltumwandlung, die Unterrichtung von Mitarbeitern, die Überprüfung von Pensionszusagen und die liquiditätsschonende Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen.

Die Beratungsdienste von Unternehmen wie der Deutschen Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH sind auch deshalb so gefragt, weil eine wuchernde Bürokratie Arbeitnehmern und Arbeitgebern den Einstieg in das lohnende System der betrieblichen Altersversorgung verleidet. Laut einer repräsentativen Umfrage des Beratungsunternehmens Aon sind zu geringe Einkommen und zu viel Bürokratie die Hauptgründe dafür, dass Arbeitnehmer vor Investitionen in Betriebsrenten zurückschrecken. Für die Studie wurden rund 1.000 Arbeitnehmer aus Großunternehmen mit mehr als 10.000 Beschäftigten befragt. Das Fachportal „Versicherungsmagazin.de“ fasst die Ergebnisse so zusammen: „Bisher leisten 65 Prozent der Männer Eigenbeiträge, bei Frauen sind es sogar nur 46 Prozent. ‚Mein Einkommen reicht nicht aus‘ – dieser Grund auf eine bAV zu verzichten, wird besonders häufig von Geringverdienern, Teilzeitbeschäftigten sowie Mitarbeitern aus Handel und Logistik genannt. Mit 26,9 Prozent sind doppelt so häufig Frauen als Männer (13,6 Prozent) vertreten. Gleich dahinter folgt aber ein Faktor, der nichts mit dem Einkommen zu tun hat. Für 16,3 Prozent der Frauen und 11,5 Prozent der Männer ist das Thema bAV schlicht zu kompliziert. Sie wären prinzipiell bereit, eigene Beiträge zur Betriebsrente zu leisten, fühlen sich durch die Bürokratie aber abgeschreckt.“ Aon-Geschäftsführer Fred Marchlewski sagt dazu: „Hier müssen Unternehmen und Anbieter intensiv daran arbeiten, die Angebote den Arbeitnehmern verständlich und einfach nahezubringen. Nur so können wir diejenigen gewinnen, die trotz ausreichendem Einkommen nichts für die Altersvorsorge tun.“ Es komme darauf an, die individuellen Bedürfnisse der Zielgruppen zu verstehen und deren Sprache zu sprechen.

DGbAV-Chef Josef Bader ist zugleich Geschäftsführer der DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH und Vorstand der DG-Gruppe AG. Die 2003 gegründete DG-Gruppe AG ist als Finanzdienstleistungs-Holding im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und bietet Zusatzleistungen zur betrieblichen Altersversorgung an, zum Beispiel ein besonderes System der Vergütungsoptimierung. Der Forderung von Fred Marchlewski nach einer zielgruppengenauen Beratung trägt die DG-Gruppe auch dadurch Rechnung, dass sie an der unternehmenseigenen DG-Akademie netzwerkartig kompetente Berater für die betriebliche Altersvorsorge ausbildet und zertifiziert. Unlängst teilte man mit, dass die Zertifizierung zum bAV-Prüfer im Rahmen eines Workshops der DG-Akademie erfolgte und die zertifizierten Kooperationspartner der DG-Gruppe fortan bei Unternehmenskunden gegen Honorar den „Sichtungscheck“ durchführen dürfen. Dabei werden die Bestände an bAV-Verträgen und -Vereinbarungen über ein computergestütztes Prüfungssystem analysiert und Lösungen für verschiedene Probleme präsentiert. Des Weiteren dürfen bAV-Prüfer die EGU-Vereinbarung auf relevante Textpassagen und Regelungsinhalte prüfen, um Haftungsrisiken auszuschließen. Die DG-Gruppe erklärt dazu: „BAV-Verträge von neu in ein Unternehmen eintretenden Arbeitnehmern stellen Arbeitgeber häufig vor ein Problem: Sie können durch Anbieter, Tarif oder Versicherungsbedingungen Haftungsrisiken beinhalten. Durch Übernahme des Vertrages, im Allgemeinen Fortführung genannt, holt sich ein Arbeitgeber so betriebsfremde Risiken in sein Unternehmen. Damit Arbeitgeber diese guten, alten Verträge ohne vertragsbedingte Risiken fortführen können, führt die DG-Clearingstelle bei jeder Aufnahme in die Verwaltung eine automatische Haftungsprüfung des Vertrages durch.“

Letzte Änderung am Dienstag, 04 Dezember 2018 12:46
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