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Suche nach alternativen Finanzierungsquellen führt zum Crowdinvesting

HSP7 Unternehmensgruppe von Ali Zabih entwickelt das Immobilienprojekt „Neusurenland“

Dienstag, 27 November 2018 00:40 geschrieben von 
Geschäftsführer der HSP7 Unternehmensgruppe ist Ali Zabih Geschäftsführer der HSP7 Unternehmensgruppe ist Ali Zabih Quelle: HSP7

Hamburg – Die Gruppen- oder Schwarmfinanzierung bestimmter wirtschaftlicher, kultureller oder politischer Projekte ist auch hierzulande seit vielen Jahre gang und gäbe. Eine repräsentative Umfrage des Informationsportals crowdfunding.de ergab, dass 67,4 Prozent der befragten Deutschen schon vom Finanzierungsmodell des Crowdfunding gehört haben, 36,7 Prozent wissen, worum es dabei geht, und sich 17,7 Prozent schon selbst finanziell für ein solches Projekt eingesetzt haben.

Seitdem Banken aufgrund strengerer Regulierungen immer seltener einzelne Projekte oder Start-ups finanzieren, suchen innovative Unternehmen fieberhaft nach alternativen Finanzierungsquellen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei Crowdinvesting-Plattformen zu, die für Unternehmen mit Kapitalbedarf die nötigen Investitionsmittel einsammeln und für ihre Vermittlungstätigkeit eine Gebühr kassieren. Projektgesellschaften umgehen so die strengeren Regulierungsvorgaben der Banken, und Privatanleger können über die digitalen Marktplätze schon mit kleinen Beträgen in renditestarke Projekte investieren, die ihnen ansonsten verschlossenen bleiben würden. Dabei entsteht zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber eine Win-win-Situation: Die einen brauchen Investitionsmittel, und die anderen stellen sie bereit.

Organisiert wird das Crowdinvesting – eine Ableitung aus den englischen Wörtern „crowd“ für Menge und „investing“ für Investieren – durch einschlägige Plattformen wie Exporo.de. Dieser Ende 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründete Online-Marktplatz hat sich auf Immobilien-Investments spezialisiert. Kleinanleger können dort schon ab einer Summe von 500 Euro in hochwertige Immobilien ihrer Wahl investieren und sich damit ein eigenes Immobilien-Portfolio mit kurzen Laufzeiten und Renditen von bis zu sechs Prozent aufbauen. Das per Crowdinvesting eingeworbene Kapital wird dann den Immobilien-Entwicklern zur Verfügung gestellt.

Vorher prüft der Plattformbetreiber eingehend die Seriosität und Finanzkraft der jeweiligen Projektträger und nimmt die Projekte erst im Falle einer positiven Bewertung in sein Crowdinvesting-Portfolio auf. Exporo-CEO Brunke erklärt das Auswahlverfahren so: „An Bewerbungen von Projektentwicklern mangelt es nicht. Nach unserem internen Auswahlprozess bleiben allerdings nur drei bis fünf Prozent der angefragten Projekte übrig. Nur die besten, sichersten und seriösesten kommen in unser Angebot. Die Due Diligence hat dabei einen sehr hohen Stellenwert, die grundsätzlich die gleichen Datenpunkte prüft wie eine Fremdkapital-finanzierende Bank. Bei Exporo arbeitet ein Team von 100 Mitarbeitern, darunter über 30 erfahrene Immobilienexperten, die jedes einzelne Projekt auf Herz und Nieren prüfen.“ Wenn die Hamburger Kapitalvermittler zu einem positiven Prüfergebnis kommen, wird dem Projektentwickler ein Finanzierungsvolumen von 500.000 bis 10 Millionen Euro, eine Finanzierungszusage innerhalb von sieben Tagen, eine moderne Form der Mezzanine- und Fremdkapitalfinanzierung, die Auszahlung des Geldes innerhalb von zwei Wochen und eine professionelle Marketing-Unterstützung zugesichert.

Eine derartige Überprüfung hat auch die HSP7 Projektmanagement GmbH mit ihrem Objekt „Neusurenland“ bestanden, das dank Exporo erfolgreich durchfinanziert werden konnte und sich schon im Bau befindet. Die neuen Eigentumswohnungen entstehen im Hamburger Stadtteil Farmsen-Berne auf dem 1.460 Quadratmeter großen Grundstück in der Neusurenstraße 150-152. Das vornehme Ensemble besteht aus zwei Mehrfamilienhäusern mit 14 Wohneinheiten und drei Stellplätzen. Die HSP7 Unternehmensgruppe unter ihrem Geschäftsführer Ali Zabih wird den zukünftigen Bewohnern von „Neusurenland“ sechs unterschiedliche Wohnungstypen mit Zwei- oder Drei-Zimmer-Wohnungen zwischen 45 bis 109 Quadratmetern anbieten. Das Projekt Neusuren besteht aus dem Vorderhaus „Alpha“ und dem Zweithaus „Beta“. Im Vorderhaus befinden sich neun Eigentumswohnungen mit einem Personenaufzug, einer Gesamtwohnfläche von etwa 670 Quadratmetern und dem Energiestandard KFW 55. Zum zweiten Haus gehören fünf Eigentumswohnungen mit einer Gesamtgröße von rund 400 Quadratmetern. Das exklusive Penthouse im Staffelgeschoss sticht dabei besonders hervor. Dem Vernehmen nach werden die Wohneinheiten verkauft und die Nachrangdarlehen der Investoren aus den Verkaufserlösen zurückgezahlt.

Sich selbst bezeichnet die in Hamburg ansässige HSP7 Gruppe als „kompetenten Projektentwickler im Wohnungsbau von Mehrfamilienhäusern mit Fokus auf die eigene Metropolregion. Erfahrene Spezialisten decken die gesamte Wertschöpfungskette vom Ankauf, der Finanzierungsstrukturierung, Planung, Ausschreibung, Vergabe bis hin zur Kontrolle von Bauvorhaben ab. Die Verbindung zwischen Bauingenieurwesen und Banking macht unser Management im Vergleich besonders.“ Zum Partnernetzwerk gehören neben Baufirmen, Immobilienverwaltern und Architekten auch Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte. Spezialisiert hat man sich auf Projektentwicklungen sowie das Projekt- und Assetmanagement. Konkret bedeutet das den Ankauf von Grundstücken nach intensiver Chancen- und Risikobewertung, die Planung und Begleitung von Bauprojekten bis zur Schlüsselübergabe und die Managementausrichtung auf Werterhalt und Erwirtschaftung einer risikogerechten Rendite. Nach eigenen Angaben verfügt die HSP7 Gruppe über eine 12-jährige Markterfahrung, hat Investitionen in der Größenordnung von 75 Millionen Euro getätigt und sieben Bauprojekte erfolgreich abgeschlossen.

Geführt wird die Firmengruppe von Ali Zabih. Der Diplom-Bankbetriebswirt und Bachelor in Finance (B.A.) ist seit dem Jahr 2006 unternehmerisch tätig und kümmert sich in seiner Projektgesellschaft vor allem um die Sparten Ankauf, Recht und Finanzierung. Über seine Tätigkeit sagt der frühere Student der Frankfurt School of Finance & Management: „An der Projektentwicklung begeistert mich besonders, dass ich mit einem kleinen Team Großes bewirken kann.“ Zu diesem Team gehört die Bauingenieurin Sahar Zabih, deren Arbeitsschwerpunkt die Planung, Ausführung und Steuerung der Immobilienprojekte ist. Schon während ihres Studiums stieg sie in das Unternehmen ein und baute das technische Controlling aus. Durch ihre Lehrtätigkeit in den Fächern Bauphysik und Baukonstruktion, die sie neben ihrem Beruf an der HafenCity Universität ausübte, konnte sie besondere Erfahrungen bei HSP7 einbringen.

Letzte Änderung am Dienstag, 27 November 2018 00:44
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