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Kerngeschäft sind regenerative Kraftwerke für mehr Ökostrom

Green City Energy AG verbindet Kampf gegen Klimawandel mit renditesicheren Umwelt-Investments

Montag, 25 September 2017 18:56 geschrieben von 
Der Solarpark René in Südfrankreich Der Solarpark René in Südfrankreich Quelle: www.greencity-energy.de

München - Im Jahr 2015 stieg die Bedeutung erneuerbarer Energien für die bayerische Stromerzeugung auf den Rekordwert von fast 40 Prozent. Die gesamte Stromerzeugung im Freistaat erreichte damals einen Wert von 86.242 Gigawattstunden (GWh). Die konventionellen Energieträger wie Kernenergie, Steinkohle, Erdgas und sonstige nicht erneuerbaren Energieformen sorgten für etwa 60 Prozent der Stromerzeugung. Der Ausbau der erneuerbaren Energien führte 2015 im Vorjahresvergleich zu einem Anstieg der Bruttostromerzeugung in diesem Bereich um 7,8 Prozent. Ursächlich hierfür war vor allem die Windkraft, die einen Zuwachs von 981 GWh verzeichnete, gefolgt von der Photovoltaik (plus 644 GWh) und der Biomasse (plus 599 GWh). Wichtigste regenerative Energiequelle in Bayern war erneut die traditionell starke Wasserkraft (11.206 GWh). Die Stromerzeugung aus „grünen“ Energien erreichte mit 34.110 GWh einen Anteil von 39,6 Prozent an der bayerischen Gesamtstromerzeugung und damit einen neuen Höchstwert.

Am Bedeutungsgewinn erneuerbarer Energien hat auch die in München ansässige Green City Energy AG ihren Anteil. Das Unternehmen wurde im Jahr 2005 als Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e.V. gegründet und bildet gemeinsam mit der Umweltagentur Green City Projekt GmbH die Green City-Familie. Die Gründung wurde von der Überzeugung getragen, dass der weltweite Klimawandel nur durch den Umstieg auf eine umweltschonende Energieversorgung beschränkt werden kann. Die Green City Energy AG betont: „Seit unserer Gründung haben wir schon viel bewegt: Hunderte regenerative Kraftwerke speisen täglich Tausende Kilowattstunden Ökostrom ins Stromnetz ein. Unser Augenmerk gilt unserem zukünftigen Kernprodukt Ökostrom, unser aktueller Fokus liegt im Ausbau unserer Kraftwerksparks.“

Seit 2005 konzipiert und realisiert das Unternehmen Solaranlagen sowie Wind- und Wasserkraftwerke und gilt über Deutschland hinaus als verlässlicher Partner für Investoren, Anlagenhersteller und Kommunen. Die Erfahrung reicht nach eigenen Angaben von kleinen Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen bis hin zu Kraftwerken der Megawattklasse. Inzwischen haben die Münchner rund 323 Kraftwerke mit rund 213 MW Gesamtleistung in Deutschland, Frankreich und Italien realisiert. Das Investitionskonzept der Kraftwerksparks sieht den Aufbau eines Portfolios mit Dutzenden Wind-, Wasser- und Solarkraftanlagen vor. So lassen sich Renditeerzielung und ein Beitrag für eine saubere Energiezukunft fast ideal miteinander verbinden.

Drei unterschiedliche Anlagemöglichkeiten aus dem großen Portfolio seien kurz vorgestellt. Da gibt es beispielsweise den Solarpark René in Südfrankreich, der aus 18 Einzelanlagen mit einer Gesamtleistung von 2,28 MWp besteht. Das Photovoltaik-Projekt soll als Investitionsobjekt in die festverzinslichen Anleihen des „Kraftwerksparks III“ gehoben werden und bietet ab jetzt interessante Anlagemöglichkeiten. Die Inbetriebnahme erfolgt sukzessive bis März 2018. Geplant ist die Stromversorgung von mehr als 900 Haushalten.

Das Wasserkraftwerk San Giovanni befindet sich in der norditalienischen Provinz Belluno und speist sich aus dem Rückgabewasser des Kraftwerkes Forno di Zoldo. Die Leistung des im Mai 2015 in Betrieb genommenen und etwa 500 Haushalte versorgenden Kleinwasserkraftwerks liegt bei 420 kW. Im Rahmen des Wasserkraftpakets „Venetien II“  können Anleger in die festverzinsliche Anleihe „Kraftwerkspark III“ investieren.

Eine andere Anlageoption ist die Biogasanlage in Schönsee im Landkreis Schwandorf. Sie verfügt über eine Leistung von 360 kW, womit jährlich rund 2,8 Mio kWh Ökostrom produziert und 950 Haushalte versorgt werden. Mit der Biogasproduktion in Schönsee hat Green City Energy in der ländlichen Region ein Projekt realisiert, das die lokalen Landwirte einbezieht und langfristig zu einer Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe beiträgt. Das Nahwärmenetz ist seit dem Oktober 2009 funktionstüchtig und versorgt die Nahwärmekunden seither mit klimafreundlicher und preisstabiler Wärme.

Potenzielle Anleger verlangen auch klare Aussagen zur Leistungsbilanz von Kapitalanlagen. Seitens des Unternehmens heißt es dazu: „Green City Energy ist seit 2005 allen Verpflichtungen als Schuldner gegenüber seinen Genussrecht- und Anleihegläubigern fristgerecht nachgekommen. 100 Prozent der zur Rückzahlung fälligen Nennbeträge wurden geleistet und sämtliche Zinszahlungen prognosegemäß erfüllt. Kumuliert wurden bis zum 30.06.2017 rund 13,5 Millionen Euro für die verzinslichen Geldanlagen gezahlt.“

Dass es der Green City Energy AG um größtmögliche Transparenz und Professionalität geht, soll auch ihre Präsenz auf Fachmessen zeigen. Der Münchner Projektierer für Erneuerbare-Energien-Anlagen mit großer Expertise für Windenergie war deshalb vom 12. bis zum 15. September 2017 bei der „Husum Wind“ – Deutschlands Fachmesse für Windkraft –  als Aussteller dabei. Alle zwei Jahre bietet die Messe den Vertretern der Windindustrie ein Forum, um sich über nationale Energiethemen und die neuesten Marktentwicklungen und Produktinnovationen auszutauschen.Green City Energy stellte sich in diesem Jahr in den Bereichen Projektakquisition und Transaktion vor. „Wir freuen uns darauf, unser Leistungsspektrum vom Kauf von Projektrechten über die Projektentwicklung bis zur Bürgerbeteiligung auf der ‚Husum Wind‘ 2017 zu präsentieren“, sagte Unternehmensvertreter Dirk Woldrich im Vorfeld der Messe.

Neben dem Austausch von Branchenkenntnissen ging es in Husum um die Suche nach Erneuerbare-Energien-Projekten zum Ausbau des Portfolios für die Festzinsanleihe „Kraftwerkspark III“. Derzeit enthält „Kraftwerkspark III“ neben vier Kleinwasserkraftwerken in Italien und zwei Photovoltaik-Projekten mit über 20 dachintegrierten Solaranlagen in Frankreich auch drei Windparks in Deutschland. „Wir sind immer wieder auf der Suche nach neuen Standorten für Windkraftanlangen, die unser Portfolio weiter stärken und ausbauen“, so Woldrich.

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