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Erfüllen sich Renditeziele mit Umweltschutz-Fonds?

Gerhard Schaller von Sensus Vermögen GmbH erklärt seine Waldfonds-Investments

Samstag, 14 April 2018 02:38 geschrieben von 
Gerhard Schaller ist Geschäftsführer der Sensus Vermögen GmbH Gerhard Schaller ist Geschäftsführer der Sensus Vermögen GmbH

Marktredwitz - Im Jahr 2007 erschien das Buch „Investieren in Edelhölzer: Die Königsklasse der Rohstoffe“ von Andreas Rühl und Marco Feiten, das in Anlegerkreisen sofort auf großes Interesse stieß. Auf mehr als 200 Seiten erfährt der Leser, warum Investitionen in die auf Edelhölzer spezialisierten Aufforstungs- und Produktionsbetriebe bis dato nur wenigen Großinvestoren vorbehalten waren, obwohl Holz nach Öl und Gas der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt ist. Erst Ende des letzten Jahrzehnts begannen auch private Kapitalanleger Waldfonds und andere grüne Investments für sich zu entdecken. Die Buchautoren legen dar, warum Edelholz ein wichtiger Depotbaustein ist, der die Vermögensstrukturen optimiert. Kompetent werden Chancen und Risiken solcher Kapitalanlagen beschrieben, aber vor allem deren Renditepotenziale herausgearbeitet. Die Autoren erklären insbesondere, warum ein Edelholzinvestment überdurchschnittliche Erträge erzielen kann und gleichzeitig dem Klimaschutz hilft.

Unter dem Eindruck der Dauerdebatte um Energiewende und Klimawandel wollen immer mehr Anleger ihr Geld in Unternehmen mit ökologischem Anspruch investieren. Die Aktien von Umweltunternehmen und die Fondsprodukte umweltorientierter Investmentfirmen, für die sich die Bezeichnungen „Green Chips“ und „Green Investments“ etabliert haben, bieten Anlegern neben einem guten Gewissen in der Regel auch ein hohes Maß an Sicherheit und Profitabilität.Im Februar 2018 nannte das „Handelsblatt“ die anhaltende Niedrigzinsphase als weiteren Grund, warum immer mehr Anleger ihr Geld in grüne Fonds und Unternehmen investieren. Das Blatt stellte fest: „Neben der garantierten Förderung durch den Staat besteht ein wesentlicher Grund für viele Investoren, die in grüne Geldanlagen investieren, in der Tatsache, dass es kaum attraktive Alternativen gibt. Banken können kaum noch akzeptable Renditen für Investitionsmöglichkeiten anbieten. Viele Anleger möchten zudem mit ihrem Investment etwas Positives für die Welt tun. Die Geldanlage in die Windkraft in Deutschland bietet sich dafür an. Dieser Sektor hat in den letzten Jahren nicht nur eine beispiellose Wachstumsentwicklung hingelegt, sondern trägt auch dazu bei, die Energiewende voranzutreiben.“

Immer wieder geraten in diesem Zusammenhang Edelholz- und speziell Teakholz-Investments in den Blick. Holz ist nach Erdöl und Erdgas der drittwichtigste Rohstoffmarkt mit einem Jahresvolumen von rund 250 Milliarden Euro. Alleine auf dem Teakholzmarkt werden jährlich etwa drei Milliarden Euro umgesetzt – und das mit steigender Tendenz. Die Holzpreise gehen zur Freude der Produzenten und Anleger immer weiter nach oben, weil die Nachfrage auf den Holzrohstoffmärkten bei begrenztem Angebot steigt und steigt.

In diesem positiven Marktumfeld hat die Sensus Vermögen GmbH einen Waldfonds aufgelegt, mit dem Privatanleger bei einem überschaubaren Kapitaleinsatz in den renditeträchtigen Holzmarkt einsteigen können. Auf der Basis alternativer Investmentstrategien will der Fondsanbieter aus Marktredwitzseinen Kunden einen langfristigen Vermögensaufbau ermöglichen und setzt dabei auf den Plantagenanbau von Teakholz in Costa Rica. 2013 wurde in den Ländern der Europäischen Union der Handel mit illegal geschlagenen Edelhölzern verboten. Die damit einhergehende Verknappung des Holzangebotes nützt Plantagenbetreibern, die den Rohstoff legal anpflanzen und nachhaltig produzieren. Davon können Anleger mit einem speziellen Waldfonds profitieren, verspricht die Sensus Vermögen GmbH. Laut der 1998 gegründeten und inhabergeführten Gesellschaft für Vermögensmanagement erwirtschaftete der Waldfonds in der Anteilsklasse T im Jahr 2016 eine Rendite von 6,08 Prozent. Seit der Erstemission 2012 soll der gesamte Kurszuwachs sogar bei 45,01 Prozent liegen.

Nach Angaben von Sensus-Geschäftsführer Gerhard Schaller bietet Costa Rica gleich mehrere strategische Vorteile. Dazu gehören neben der politischen Stabilität des Landes die für den Edelholzanbau günstigen Klimaverhältnisse. Außerdem gibt es dort großzügige staatliche Subventionen für die Wiederaufforstung – pro Hektar unterstützt die Regierung die Plantagenbetreiber mit 1.300 US-Dollar. Ein weiterer Pluspunkt ist die jahrzehntelange Erfahrung und große Professionalität der örtlichen Plantagenmanager. Schaller betont: „Die Situation in Costa Rica erlaubt es der Sensus Vermögen außerdem, für Diversifikation zu sorgen, indem wir vor Ort Plantagen an unterschiedlichen Standorten betreiben lassen – jeweils mit verschiedenen prognostizierten Erntezeitpunkten, was darüber hinaus auch einen kontinuierlichen Cashflow sichert.“

Wert legt der Investment-Profi auf die Feststellung, dass der von ihm angebotene Fonds Renditeziele mit echtem Umweltschutz verbindet: „Die ökologische Bilanz nachhaltig bewirtschafteter Plantagen ist ausgezeichnet. Ein Hektar Teakholz-Plantage neutralisiert den CO2-Ausstoß von durchschnittlich 2,5 Bewohnern eines Industrielandes. Oder anders formuliert: Jeder Hektar Wald nimmt pro Jahr 28,1 Tonnen dieses Treibhausgases auf.“ Die Regierung von Costa Rica habe sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die eigene Wirtschaft bis 2021 klimaneutral umzubauen. Die Neuanpflanzung von Plantagenbäumen und damit die Wiederaufforstung sei zentraler Teil dieses Programms. Mit dem Sensus-Waldfonds könnten Anleger einen aktiven Beitrag gegen die Klimaerwärmung leisten, ist Gerd Schaller überzeugt.

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