Login

Performance Vertraulich

Freigegeben in Finanzen

exporo.de besteht seit Dezember 2014

Exporo AG: Simon Brunke und Björn Maronde mit Crowdinvesting in 142 Immobilienprojekten investiert

Freitag, 26 Oktober 2018 21:38 geschrieben von 

Hamburg – Das Crowdfunding als Finanzierungsform unterschiedlicher gewerblicher und nichtgewerblicher Gemeinschaftsprojekte ist in aller Munde. Findige FinTech-Firmen haben längst auch die Vermögensverwaltung und das Investieren in renditeträchtige Immobilien digitalisiert. Deutschlands größte Plattform für derartige digitale Immobilieninvestments betreibt die in Hamburg beheimatete Exporo AG. Das Crowdinvesting – der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammen – zielt hier auf gemeinschaftliche Immobilieninvestitionen. Das Neue und irgendwie auch Demokratische an dieser Anlageform ist, dass man schon mit kleinen Beträgen in den Immobilienmarkt einsteigen und damit seine Investmentstrategie breit aufstellen kann. Die Schwarmfinanzierer aus Norddeutschland schreiben: „Anleger können einfach und direkt schon ab einer Summe von 500 Euro in professionelle Immobilien ihrer Wahl investieren und so ihr eigenes digitales Immobilien-Portfolio aufbauen, während sie von Renditen von bis zu sechs Prozent jährlich profitieren.“ Damit verschafft die Exporo AG Kleinanlegern Zugang zu einem Anlagesegment, das noch in der jüngeren Vergangenheit ausschließlich großen Privatanlegern und institutionellen Investoren vorbehalten war. Jetzt können sich Mikroinvestoren schon für ein paar Hundert Euro an einträglichen Immobilienprojekten beteiligen, ohne aber die typischen Aufwendungen und Probleme eines Immobilienbesitzers an der Backe zu haben.

Die Exporo-Idee wurde 2013 aus der Einsicht geboren, dass viele Entwickler von seriösen Immobilienprojekten verzweifelt nach alternativen Finanzierungsquellen suchen, weil Banken aufgrund strengerer Regulierungsvorgaben die Projektfinanzierung eingeschränkt haben. Gleichzeitig gibt es viele Privatanleger, die gerne kleinere Geldbeträge in den boomenden Immobilienmarkt investieren würden. Mit anderen Worten: Die einen brauchen Investitionsmittel, und die anderen haben sie. Was lag also näher, als einen Online-Marktplatz zu schaffen, um dort Immobilienprojekte als Anlagemöglichkeit anzubieten und Kapital zwischen Immobilienunternehmen und Privatanlegern direkt zu vermitteln.

Im November 2014 gründeten Simon Brunke, Dr. Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke die Exporo AG und gingen einen Monat später mit der gleichnamigen Immobilien-Crowdinvesting-Plattform online. Für das Erstlingsprojekt „Feldbrunnenstraße“ konnten innerhalb von drei Monaten mehr als 2,1 Millionen Euro an Anlegergeldern gesammelt und dem Projektträger bereitgestellt werden. Dem vertretungsberechtigten Vorstand der Exporo AG gehören heute Simon Brunke als Vorsitzender sowie Björn Maronde und Julian Oertzen an. Brunke leitet im Haus die Bereiche Finanzen und Strategie, und Björn Maronde ist für Marketing, Vertrieb und IT verantwortlich. Julian Oertzen leitet das Real-Estate-Team und ist Ansprechpartner für alle Projektentwickler. Bauingenieur Tim Bütecke ist Mitglied des Advisory Board und betreut ein großes Partner-Netzwerk in der Baubranche. Mit ihrer Geschäftsidee starteten die vier jungen Firmengründer regelrecht durch. Seit der Gründung der Exporo AG im November 2014 haben sie 255 Millionen Euro Investitionskapital organisiert und damit 142 Immobilienprojekte erfolgreich finanziert. Mehr als 65 Millionen Euro sollen an die Anleger bereits zurückgeflossen sein. Nach Unternehmensangaben haben bereits fast 15.000 Anleger die Investmentmöglichkeiten der Crowdinvesting-Profis genutzt.

Auch die Zahlen für das erste Halbjahr 2018 kennen nur eine Richtung – nach oben. Allein in dieser Zeit wurden über die Plattform 78 Millionen Euro Kapital vermittelt, was einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Exporo untermauert diese Erfolgsbilanz mit konkreten Zahlen: „In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 konnten Anleger in 54 unterschiedliche Immobilienprojekte auf der Plattform investieren, wobei die sechs schnellsten Fundings jeweils nach weniger als einer Stunde beendet waren. 6,062 Millionen Euro – also knapp 17.000 Euro pro Minute – investierten Anleger dabei unter anderem in Wohnungsneubauten, zwei Seniorenresidenzen und eine Kindertagesstätte.“ Darüber hinaus tätigte man mehrere Objektankäufe in Hannover, Hamburg, Berlin, Mannheim und Hürth bei Köln. Dass der Plattform-Betreiber seine Marktführerschaft auf dem Gebiet digitaler Immobilieninvestments weiter ausbauen konnte, zeigt sich daran, dass in diesem Jahr schon mehr als 40 Immobilienexperten und IT-Spezialisten an Bord des FinTech in der Hamburger HafenCity gegangen sind und das Team mittlerweile 107 Mitarbeiter zählt. Auch im Bereich der Mezzanine-Kapitalvergabe für professionelle Projektentwicklungen legte Exporo weiter zu. „Waren Mezzanine-Finanzierungsvolumen anfangs noch auf maximal 2,5 Millionen Euro pro Projekt beschränkt, können mittlerweile bis zu 10 Millionen pro Projekt finanziert werden“, betont Simon Brunke.

Am 19. Dezember 2017 erhielt man von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Lizenz nach dem Kreditwesengesetz (KWG) und kann seitdem über die Exporo Investment GmbH Immobilien in Wertpapierform vermitteln. Mit der KWG-Lizenz sei man „aus den Schuhen“ des Kleinanlegerschutzgesetzes herausgewachsen und habe die Anpassung digitaler Immobilieninvestments auf dem regulierten Markt vorangetrieben, heißt es unternehmensseitig. Im Januar 2018 begann die Exporo Investment GmbH damit, Investments in Form von Anleihen zu vermitteln und ist nach eigenen Angaben in der Lage, für jedes Immobilienprojekt mittels Anleihen Kapital in zweistelliger Millionenhöhe zur Verfügung zu stellen.

Bei alldem verwundert es nicht, dass die Kundenbewertungen über den Hamburger Crowdinvesting-Anbieter in den bekannten Finanzportalen außerordentlich gut sind. Dem Internetportal „Kritische Anleger“ liegen momentan 31 Bewertungen zu Exporo vor. Von diesen Erfahrungsberichten fallen 96,8 Prozent positiv und 3,2 Prozent neutral aus. Negativbewertungen gibt es gar nicht. Der Redaktionsleiter vonKritische-Anleger.de, Stefan Erlich, kommentiert die Bewertungen so: „Exporo macht sowohl auf uns als auch auf bestehende Kunden bisher einen sehr guten Eindruck. Die Projektverfügbarkeit ist exzellent, die Online-Verwaltung sehr gut, und bisher sind noch keine Ausfälle zu beklagen.“ Das lasse aber keine Rückschlüsse auf die zukünftige Sicherheit der vermittelten Immobilienprojekte zu, weil Risiken bei Crowdinvesting-Projekten immer gegeben seien. Erlich empfiehlt deshalb eine möglichst breite Streuung des Anlagebetrages auf verschiedene Exporo-Projekte.

Letzte Änderung am Freitag, 26 Oktober 2018 21:48
Artikel bewerten
(3 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten