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Exporo AG: Simon Brunke bietet schon ab 1.000 Euro renditestarke Investments in Bestandsimmobilien

Donnerstag, 21 Februar 2019 12:05 geschrieben von 
Exporo AG: Simon Brunke bietet schon ab 1.000 Euro renditestarke Investments in Bestandsimmobilien Quelle: PIXABAY.COM | CC0 Creative Commons

Hamburg – Das Forschungsunternehmen F+B hat für das vierte Quartal 2018 seinen „Wohn-Index Deutschland“ vorgelegt. Demnach stiegen die Preise und Mieten von Wohnimmobilien im letzten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um durchschnittlich 1,2 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,5 Prozent. Nach Beobachtung der in Hamburg ansässigen F+B-Forscher hat die Wachstumsdynamik des deutschen Wohnimmobilienmarktes damit wieder an Fahrt gewonnen.

Die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH nennt konkrete Zahlen, die auch Immobilieninvestoren hellhörig machen: „Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise zum Vorquartal 3/2018 um 1,3 Prozent nach ebenfalls 1,3 Prozent im Vergleich von Quartal 3/2018 zu Quartal 2/2018. Die über zwei Quartale in der Preisdynamik zweitplatzierten Eigentumswohnungen schwächten sich leicht ab und liegen jetzt beim Preisanstieg mit 1,3 Prozent zum Vorquartal gleichauf mit dem Segment der Eigenheime. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 4/2017 übertrafen allerdings die Einfamilienhäuser mit 9,2 Prozent den Durchschnittswert des F+B-Wohn-Index von 6,5 Prozent deutlich.“ Im Gegensatz dazu hätten sich die Bestandsmieten im Vergleich zum Vorquartal mit einem Plus von 0,4 Prozent nur in einer leichten Aufwärtsbewegung gezeigt. Der Preisanstieg der Neuvertragsmieten habe im Vergleich zum Vorquartal mit durchschnittlich 1,0 Prozent hingegen wieder deutlicher zugelegt. Der F+B-Wohn-Index Deutschland enthält weitere aufschlussreiche Ergebnisse: „Die Preise für einzelne Mehrfamilienhäuser zogen im bundesweiten Durchschnitt im Vergleich zum Vorquartal mit 0,9 Prozent an. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für diese Anlageobjekte um 1,5 Prozent. Neuvertragsmieten und Bestandsmieten verteuerten sich mit 3,4 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent im Vergleich zu ihren Vorjahresquartalen nach wie vor deutlich unterhalb des Anstiegs des Gesamt-Index von 6,5 Prozent.“Immobilieninvestments sind also weiterhin attraktiv, zumal ein Ende der Niedrigzinspolitik, das andere Anlageformen wieder interessanter machen würde, nicht in Sicht ist.

Hartnäckig hält sich die Auffassung, dass man vermögend sein müsse, um Immobilieneigentum als Anlageobjekt erwerben zu können. Und es ist auch nicht ganz falsch: Laut aktuellen Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln liegt der Quadratmeter-Kaufpreis deutschlandweit durchschnittlich bei 2.500 Euro für Eigentumswohnungen und bei 1.700 Euro für Häuser. Für eine 100-Quadratmeter-Eigentumswohnung macht das im Durchschnitt 250.000 Euro, in München sogar 750.000 Euro. Da Banken bis zu 30 Prozent Eigenkapital verlangen und für Immobilienkäufer neben einer Maklerprovision noch Ausgaben für die Grunderwerbsteuer, den Notar und das Grundbuch dazukommen, ist der klassische Immobilienerwerb für viele unerreichbar. Insofern stimmt es, dass diese Assetklasse bislang meist reichen Privatinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten war.

Das hat sich mit dem Aufkommen digitaler Immobilieninvestments, wie sie die Hamburger Exporo AG anbietet, grundlegend geändert. Sie spricht von einer „Demokratisierung“ des Anlagemarktes, weil auf ihrer gleichnamigen Plattform Otto Normalbürger schon mit kleinen Beträgen in renditeträchtige Immobilienprojekte investieren und sich so ein eigenes „Betongold“-Portfolio zulegen können. Das Erfolgsgeheimnis von Exporo heißt Crowdinvesting. Abgeleitet aus den englischen Wörtern für „Menschenmenge“ und „Investieren“ können sich so Kleinanleger virtuell zusammentun und mit ihrer gebündelten Finanzkraft in den Immobilienmarkt investieren. Das von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke im November 2014 gegründete FinTech hat inzwischen 173 Immobilienprojekte erfolgreich mitfinanziert und dafür rund 319 Millionen Euro Kapital vermittelt. Die Summe von 97,5 Millionen Euro soll bereits an die Anleger zurückgezahlt worden sein, Teilbeträge sogar früher als vertraglich vereinbart.

Das Ganze funktioniert so: Auf dem Online-Marktplatz der Schwarmfinanzierer präsentieren sich ausgewählte und für seriös befundene Projektgesellschaften mit ihren Immobilienvorhaben. Diese Projektträger wollen ihren Kapitalbedarf nicht durch Bankkredite decken, sondern die benötigten Finanzmittel direkt von Privatinvestoren einwerben, die es auf ordentliche Renditen bei kurzen Laufzeiten abgesehen haben. Exporo bringt diese Geldgeber und Geldnehmer als digitale Vermittlungsagentur zusammen.

Die hanseatischen Crowdinvesting-Profis bieten mit „Exporo Bestand“ und „Exporo Finanzierung“ zwei unterschiedliche Investmentoptionen an. Beim erstgenannten Modell beteiligt man sich mit einer Anlagesumme ab 1.000 Euro wie ein Eigentümer an lohnenden Bestandsimmobilien und profitiert von Mietüberschüssen und Wertsteigerungen. Zugesagt wird eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent sowie eine kapitalgewichtete Rendite (IRR) von vier bis acht Prozent. Die Anleger werden zu digitalen Miteigentümern und müssen sich nicht selbst um die Weiterentwicklung, Vermietung und Instandhaltung der Immobilie kümmern. Sie sind auch nicht zwingend an das Objekt gebunden,denn sie können ihre Miteigentumsanteile auf dem Exporo-Handelsplatz jederzeit wieder veräußern. Den Angebotspreis der Anteile legt jeder Anleger ganz individuell fest, wobei sich mit Blick auf die zu erwartende Rendite ein realistischer Angebotspreis empfiehlt.Für die Angebotsvermittlung fallen beim Verkäufer geringe Gebühren in Höhe von 30 Euro beziehungsweise ab 6.000 Euro Investmenthöhe 0,5 Prozent des Nennwertes an. Für den Käufer der privat angebotenen Anteile ist alles gebührenfrei. Beim zweiten Investmentmodell „Exporo Finanzierung“ steigt man bei den Neuprojekten professioneller Immobilienentwickler ein und verdient ganz kurzfristig am Projekterlös. In diese Immobilieninvestments mit einer Laufzeit von 12 bis 36 Monaten kann man bereits ab 500 Euro einsteigen und mit einer endfälligen Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent rechnen.

Sich schon mit 500 Euro ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen zu können, hat wirklich etwas Revolutionäres. Exporo-Vorstand Simon Brunke sagt dazu: „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance.“ Das sieht Matthias Wiegel vom Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. ganz ähnlich und lobt die neuen Exporo-Wertpapiere für Bestandsimmobilien: „Die 1.000-Euro-Stückelung ermöglicht auch Investoren mit schmalem Portemonnaie, zu diversifizieren.“ Die Attraktivität des Angebotes zeigt sich daran, dass zwischen Januar 2018 und Januar 2019 etwa 2.800 Anleger bei fünf Bestandsimmobilien von Exporo eingestiegen sind und jeder von ihnen durchschnittlich 7.500 Euro investiert hat. Allein das macht zusammen 21 Millionen Euro.

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