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Schwarmfinanzierte Immobilien-Investments immer beliebter

Exporo AG: Crowdinvesting-Plattform von Simon Brunke und Björn Maronde bekommt gute Kundenbewertungen

Dienstag, 03 Juli 2018 20:43 geschrieben von 
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Hamburg - Immobilien-Investments finden immer häufiger in Gestalt des Crowdinvesting statt. Bei diesem an das Crowdfunding angelehnten Begriff geht es um eine Gruppenfinanzierung von renditeträchtigen Immobilienprojekten. Das Neue und gewissermaßen Demokratische an dieser Anlagestrategie ist, dass wirklich jedermann mit kleinen Beträgen in den Immobilienmarkt einsteigen kann.

Was früher ein Privileg großer Privatanleger und institutioneller Investoren war, ist heute auch „Otto Normalanleger“ möglich – zumindest bei der Exporo AG. Sie betreibt von Hamburg aus eine Crowdinvesting-Plattform und bietet Mikroinvestoren schon für paar Hundert Euro die Chance, sich an Immobilien-Investments mit kurzen Laufzeiten und guten Renditen zu beteiligen. Die Schwarmfinanzierer schreiben: „Anleger können einfach und direkt schon ab einer Summe von 500 Euro in professionelle Immobilien ihrer Wahl investieren und so ihr eigenes digitales Immobilien-Portfolio aufbauen, während sie von Renditen von bis zu sechs Prozent jährlich profitieren.“ Seit Gründung im Jahr 2014 hat der Finanzanlagenvermittler nach eigenen Angaben über 121 Immobilienprojekte erfolgreich mitfinanziert und dafür mehr als 190 Millionen Euro Kapital vermittelt. Über 53 Millionen Euro sollen schon an die Anleger zurückgezahlt worden sein und bislang mehr als 13.755 Kleininvestoren in unterschiedlichste Exporo-Projekte investiert haben.

Das von Simon Brunke, Dr. Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründete FinTech beschäftigt in der Zentrale in der Hamburger HafenCity mehr als 90 Mitarbeiter, die den europäischen Markt für Immobilien-Investitionen mit größeren Volumina und einem Mehr an Sicherheit und Transparenz aufmischen wollen. Dem vertretungsberechtigten Vorstand gehören bis heute Simon Brunke (Vorsitzender), Dr. Björn Maronde und Julian Oertzen an. Brunke gründete schon während des Studiums seine erste Firma im Finanzdienstleistungssektor. Mit über zehnjähriger Erfahrung im Finanzmanagement und der operativen Geschäftsführung leitet er bei der Exporo AG die Bereiche Finanzen und Strategie. Sein Vorstandskollege Dr. Björn Maronde studierte Rechtswissenschaften, machte zusätzlich einen MBA und war danach als Unternehmensberater und Geschäftsführer tätig. Bei Exporo ist er für die Bereiche Marketing, Vertrieb und IT verantwortlich. Nach seinem Maschinenbaustudium begann Julian Oertzen als Unternehmensberater bei BCG. Anschließend führte er als technischer Geschäftsführer ein CleanTech Start-up. Nun leitet er erfolgreich das Real-Estate-Team von Exporo und ist Ansprechpartner für die Projektentwickler. Tim Bütecke ist Mitglied des Advisory Board und seit vielen Jahren in leitenden Positionen der Finanzdienstleistungs- und Immobilienbranche tätig. Als Bauingenieur verfügt er über großes Fachwissen und stützt sich auf ein breites Partner-Netzwerk in der Baubranche.

Seit Dezember 2017 verfügt die Exporo AG über eine BaFin-Lizenz nach § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) und vermittelt über die neu gegründete Exporo Investment GmbH Immobilien in Wertpapierform. Mit der KWG-Lizenz sei man „aus den Schuhen“ des Kleinanlegerschutzgesetzes herausgewachsen und habe die Anpassung digitaler Immobilien-Investments auf dem regulierten Markt forciert, heißt es unternehmensseitig.

Die Kundenbewertungen über den norddeutschen Crowdinvesting-Anbieter in den einschlägigen Finanzportalen sind außerordentlich gut. Dem Internetportal „Kritische Anleger“ liegen derzeit 29 Bewertungen zu Exporo vor. Von den Erfahrungsberichten enthalten 96,6 Prozent positive und 3,4 Prozent neutrale Urteile. Über wirkliche Negativerfahrungen wird gar nicht berichtet. Stefan Erlich, Redaktionsleiter von Kritische-Anleger.de, schreibt: „Exporo macht sowohl auf uns als auch auf bestehende Kunden bisher einen sehr guten Eindruck. Die Projektverfügbarkeit ist exzellent, die Online-Verwaltung sehr gut, und bisher sind noch keine Ausfälle zu beklagen.“ Das lasse aber keine Rückschlüsse auf die zukünftige Sicherheit der von Exporo vermittelten Immobilienprojekte zu, weil Risiken bei Crowdinvesting-Projekten immer gegeben seien. Erlich rät daher: „Streuen Sie Ihren Anlagebetrag möglichst breit auf viele verschiedene Projekte, um das Verlustpotenzial von vornherein zu begrenzen. Exporo ist eine sehr gute Anlaufstelle für Immobilien-Crowdinvesting, allerdings können die Macher hinter der Plattform auch keine Wunder vollbringen, weshalb das zugrundeliegende Risiko dieser Anlageform generell hoch bleibt.“

Am 28. Januar 2018 schrieb ein Kunde: „Seit März 2017 bin ich auf der Crowdinvesting-Plattform Exporo registriert. Den Anmeldeprozess fand ich unproblematisch. Nachdem man registriert ist, sieht man die gleichen Projekt-Informationen wie unangemeldete Benutzer. In der Anfangsphase waren die Informationen zu den Projekten weniger ausführlich als auf anderen Crowdinvesting-Plattformen. Mittlerweile sind sie meines Erachtens aber ausführlicher geworden und grafisch besser aufgearbeitet. Investiert habe ich mittlerweile in die Projekte ‚Schlosscarree Hepberg‘, ‚Brühlstraße‘, ‚Mainzer Straße‘, ‚Weserstraße‘ und ‚Berner Straße‘. Der Investitionsprozess war meiner Meinung nach intuitiv. Manchmal muss man schnell sein und innerhalb einer Stunde investieren, nachdem eine E-Mail mit den Projekt-Informationen eintrifft, weil die Projekte offenbar sehr gefragt sind und die Investitionssumme schnell erreicht wird. Negativ finde ich, dass es im Gegensatz zu anderen Plattformen eine Mindestanlagesumme gibt (500 Euro) und man auf diese Weise mit einem relativ geringen Investitionsbetrag schlechter streuen kann.“

Am 3. Dezember 2015 bewertete ein anderer Exporo-Kunde genau diese geringe Mindestanlagesumme äußerst positiv. Er schrieb auf dem Finanzportal: „Ich nutze Exporo seit Mitte diesen Jahres und habe derzeit in zwei Immobilienprojekte investiert. Der Grund war, dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, auch als kleiner Sparer am derzeitigen Immobilienboom teilhaben zu können, ohne gleich eine ganze Wohnung oder ein Haus kaufen zu müssen. Da bin ich dann nach einiger Eigenrecherche auf Exporo gestoßen. Die Idee und die bisher gebührenfreie Plattform überzeugten mich, sodass ich es ausprobieren wollte. Die Anmeldung verlief für mich persönlich ohne Probleme und schnell. Ich musste nur vergleichsweise wenig Angaben wie Name, Adresse und Personalausweis-Nummer angeben und konnte danach mit dem Investieren beginnen. Die angebotenen Projekte sind aus meiner Sicht ausführlich und gut strukturiert beschrieben, sodass ich mich bis jetzt gut informiert fühlte. Neben klassischen Daten wie Laufzeit und Verzinsung erhalte ich auch umfassende Informationen über das jeweilige Projekt wie etwa Projektbeschreibung, die exakte Lagebeschreibung der Immobilie oder auch, wer der Projektentwickler bzw. Immobilienbauer ist. Der Investitionsprozess selbst ist meiner Erfahrung nach auch flüssig und verständlich gestaltet.“

Aber es werden auch kleinere Kritikpunkte von einzelnen Kunden geäußert. Dem Vernehmen nach arbeitet die Exporo AG daran, die genannten Mängel abzustellen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Juli 2018 20:50
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