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Online-Plattform für Immobilieninvestments auf der Erfolgsspur

Exporo AG bietet Investoren Immobilienbeteiligungen mittels Crowdinvesting

Mittwoch, 15 November 2017 06:05 geschrieben von 
Exporo AG bietet Investoren Immobilienbeteiligungen mittels Crowdinvesting Quelle: Screenshot vom 15.11.2017 - https://exporo.de

Hamburg - Viele Anleger dürften von Crowdinvesting noch nichts gehört haben. Crowdinvesting setzt sich aus den englischen Worten „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammen. Gemeint ist damit ein hochmodernes Geschäftsmodell, bei dem sich viele Investoren über das Internet zusammentun, um gemeinsam ein großes, renditestarkes Projekt zu finanzieren. Durch diesen digitalen Zusammenschluss bekommen auch Investoren mit kleineren Anlagesummen Zugang zu einem Markt, in dem normalerweise Mindestinvestments von 500.000 Euro verlangt werden. Auch Kleinanleger können so von kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen profitieren.

Eine Crowdinvesting-Plattform, über die sich Investoren schon mit Beträgen ab 500 Euro an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen können, betreibt die Hamburger Exporo GmbH. Sie erschließt damit Kleinanlegern einen Markt, der bisher vorwiegend Großanlegern vorbehalten war. Die Investitionsbeträge sind zweckgebunden und kommen zu 100 Prozent dem ausgewählten Immobilienprojekt zugute, verspricht der Plattformbetreiber. Während des Crowdinvesting eines Projektes erhält die Exporo GmbH eine Vergütung vom jeweiligen Projektentwickler. Damit werden die anfallenden Kosten für Kundenservice, Plattform und Marketingmaßnahmen beglichen. Die Transaktionskosten für die Überweisungen der Investments werden ebenfalls von den Projektentwicklern getragen. Zu jedem Projekt findet der Anleger auf der Internetseite von Exporo eine Übersicht mit den wichtigsten Informationen zum Investment und dem Stand der baulichen Maßnahmen.

Die Exporo GmbH weist darauf hin, dass sie nur eine formale Prüfung der Immobilienprojekte sowie der dahinterstehenden Projektentwickler vornimmt und deshalb nicht prüfen kann, ob ein Investment wirtschaftlich sinnvoll ist oder eher nicht. Diese Entscheidung muss der Investor eigenverantwortlich treffen.

Die Investition erfolgt in Form eines zweckgebundenen Nachrangdarlehens an die jeweilige Projektgesellschaft, mit der eine Vertragsbeziehung eingegangen wird. Die Forderung des Anlegers verbindet sich mit dem Anspruch auf eine feste jährliche Verzinsung zu einer vereinbarten Laufzeit. Der Hamburger Crowdinvesting-Profi stellt den Projektträgern durch diese Nachrangdarlehen sogenanntes Mezzanine Kapital als Mischform aus Eigen- und Fremdkapital zur Verfügung. Der Begriff „nachrangig“ im Namen des Darlehens bedeutet, dass das Nachrangdarlehen erst nach dem Fremdkapital – etwa Bankkrediten – bedient wird, jedoch vor dem Eigenkapital des Projektträgers.

Jedes Beteiligungsangebot hat eine festgelegte Laufzeit, zu deren Ende das eingezahlte Kapital zurückgezahlt wird. Die Auszahlungsmodalität der Zinsen richtet sich nach der Art des Projektes: Bei Neubauten erfolgt sie meist endfällig, bei Bestandsimmobilien jährlich oder quartalsweise. „Die Projektgesellschaft hat das Recht, bereits vor dem Ende der Laufzeit das eingezahlte Geld zurückzuzahlen. In diesem Fall wird der gesamte Zinsanspruch schon vorher fällig und die Kapitalrendite verbessert sich dadurch noch einmal deutlich gegenüber dem zugesicherten festen Zinssatz“, stellt die Exporo AG fest.

Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, das Deutschlands führende Crowdinvesting-Plattform für Immobilien betreibt, ist Simon Brunke. Seit seiner Gründung durch Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke hat Exporo nach eigenen Angaben 76 Immobilienprojekte mitfinanziert. Mehr als 16 Millionen Euro seien bislang zurückgezahlt worden, und die Erfolgsquote betrage 100 Prozent.

Die junge Unternehmensgeschichte ist durchaus beeindruckend. Die Exporo AG wurde im November 2014 gegründet und startete bereits einen Monat später mit dem Projekt „Feldbrunnenstraße“. Im März 2015 wurde so die zweitgrößte Crowdfinanzierung Europas mit einem Volumen von 2,1 Millionen Euro abgeschlossen und im November die magische Grenze von 10 Millionen Euro an vermitteltem Kapital geknackt. Am 1. März 2016 gewann man den Immobilienmanager Awards 2016. Ende September des gleichen Jahres wurde die Schallmauer von 30 Millionen Euro an vermitteltem Kapital durchbrochen. Im Dezember 2016 zahlte man das siebte Exporo-Projekt erfolgreich zurück („Feldbrunnenstraße“); es war die bis dato höchste Auszahlung eines Crowdinvesting-Projektes in Deutschland. Kurz nach Beginn des Jahres 2017 stellte die Exporo AG ihren 40. Mitarbeiter ein. Mitte Januar 2017 nahm die Mannschaft von Simon Brunke die Marke von 36 Millionen Euro und verteidigte damit die Stellung als größter digitaler Crowdinvesting-Betreiber Deutschlands. Dann ging es mit der Einstellung des 60. Mitarbeiters, der vorzeitigen Rückzahlung des 10. Crowdinvesting-Projektes und dem Knacken neuer Millionen-Grenzen an vermitteltem Kapital immer weiter auf der Erfolgsspur.

Das bestätigte Anfang Oktober 2017 auch das Onlinemagazin „Gründerszene“, das sachkundig über die deutsche Startup-Szene und die digitale Wirtschaft berichtet. In einem Beitrag über die Erfolgsdynamik der Crowdinvesting-Plattformen für Immobilien heißt es: „In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 konnten die Plattformen 100,2 Millionen Euro von der Crowd einsammeln und damit das Jahresvolumen von 40,3 Millionen Euro in 2016 schon jetzt mehr als verdoppeln. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erlebte die Branche ein Wachstum von 337 Prozent. Verantwortlich ist dafür maßgeblich die Hamburger Crowdfunding-Plattform Exporo, die mit einem Volumen von 61 Millionen Euro mehr als 60 Prozent des Marktes innehat und schon jetzt den Jahresumsatz gegenüber 2016 verdreifachen konnte.“

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