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Ehrgeizige Planungen für Immobilieninvestments in China

Edira Holding GmbH: Investmentkonzeption, Treuhand, Fondssanierung und Property Management

Montag, 04 Dezember 2017 20:50 geschrieben von 
Edira Holding GmbH: Investmentkonzeption, Treuhand, Fondssanierung und Property Management BILDQUELLE: PIXABAY.COM - CC0 Creative Commons

Nürnberg - In allen deutschen Großstädten schießen die Immobilienpreise in bislang unbekannte Höhen. Das zeigt sich auch in Mittelfranken mit dem Zentrum Nürnberg. Wer sich dort kürzlich eine Immobilie gekauft hat, musste durchschnittlich 2.525 Euro pro Quadratmeter zahlen. Das entspricht im Fünf-Jahres-Vergleich einer Steigerung um 38,5 Prozent. Auch in Erlangen (2.923 Euro pro Quadratmeter, plus 30,1 Prozent), Fürth (2.466 Euro, plus 31,9 Prozent) sowie in den Landkreisen Roth (1.967 Euro, plus 34,7 Prozent) und Nürnberger Land (2.083 Euro, plus 30,9 Prozent) legten die Immobilienkaufpreise um etwa ein Drittel zu. Besonders hoch sind die Nürnberger Quadratmeterpreise momentan in Tafelhof (4.399 Euro), Schoppershof (4.326 Euro) und der Sebalder Altstadt (3.532 Euro). Vergleichsweise günstig kann man Wohnungen und Häuser in Steinbühl (1.938 Euro) und in Gibitzenhof (1.643 Euro) kaufen. Diese Zahlen sind dem Wohn-Atlas der Postbank entnommen, die die Preisentwicklung in 402 Städten und Kreisen unter die Lupe genommen hat.

Der Anstieg der Kaufpreise zieht die Mietpreise mit sich. So sind in Nürnberg auch die Mieten durchschnittlich um 25 Prozent gestiegen. Der Postbank-Studie zufolge sind sie in Zabo (10,84 Euro pro Quadratmeter), Gostenhof (10,66 Euro) und Gibitzenhof (10,62 Euro) recht teuer, in Sündersbühl (7,85 Euro) und Steinbühl (8,51 Euro) am günstigsten. „Nürnberg wird immer attraktiver. Wir haben einen sehr großen Zuzug, liegen jetzt schon bei 531.000 Einwohnern“, sagt Nürnbergs zweiter Bürgermeister Christian Vogel (SPD). Durch den Wohnraummangel stiegen eben auch die Immobilienpreise.

In Nürnberg ist die Edira Holding GmbH als unabhängige und international tätige Investmentgesellschaft beheimatet. Ihr Augenmerk richtet sie vor allem auf regionale Bestandsimmobilien sowie nationale und internationale Immobilien-Projektentwicklungen. Als Kernkompetenz nennt das Unternehmen die Emission von Publikums-Fonds sowohl nach dem Vermögensanlagen- als auch dem Kapitalanlagegesetz sowie die Sanierung notleidender Fonds.Geschäftsführer ist der Jurist und Immobilienexperte Ralf Landwehr. Er kümmert sich um alle vertragsrechtlichen Fragen, die strategische und operative Entwicklung von Beteiligungsangeboten und das Projektmanagement im In- und Ausland. Im Juni dieses Jahres wurde bekanntgegeben, dass Joachim Degner nunmehr als zweiter Geschäftsführer des Immobilien-Entwicklers fungiert. Er ist studierter Bankfachwirt und seit mehr als 25 Jahren im Kapitalanlagegeschäft tätig. Spezialisiert hat sich Degner auf große Immobilienprojekte mit den Schwerpunkten Finanzierung, Sanierung und Verkauf.

Edira beackert die vier Geschäftsfelder Investmentkonzeption, Treuhand, Fondssanierung und Property Management. Im Bereich der Investmentkonzeption übernimmt man für Anleger die Zielmärkte-Analyse und Identifikation der Projekte, eine gründliche Risikoprüfung, die wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Gesamtkonzeption, die Sicherstellung der Fremdfinanzierung, die Prospekterstellung, die Entwicklung von Vertriebsstrategien, die Vertriebspartnerverwaltung, das Management der Fonds- und Objektgesellschaften sowie Exit-Strategien.

Die Treuhandgesellschaften kümmern sich um die Anlegerverwaltung, die Führung von Treuhandkonten, die Vorbereitung und Durchführung von Gesellschafterversammlungen, die Erarbeitung notwendiger Beschlussfassungen, die Mittelverwendungskontrolle und das Investorenportal. Die Fondssanierung umfasst die wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Analyse, die Erstellung von Sanierungsplänen, die Entwicklung von Exit-Strategien und Verwertungsmöglichkeiten, die Buchhaltung, das Controlling, das Liquiditätsmanagement, die Anlegerverwaltung sowie die Liquidation von Fondsgesellschaften.

Das Property Management fällt bei der Edira Holding GmbH in die Zuständigkeit des Immobilienkaufmanns Bert Pell. Er ist verantwortlich für die Umsetzung von Objekt- beziehungsweise Portfolio-Strategien, die Vertretung der Eigentümerinteressen, die Optimierung der laufenden Kosten, die Erstellung von Wirtschaftsplänen, die Steuerung und Kontrolle des Facility Managements, das Qualitätsmanagement und das Objekt- beziehungsweise Portfolio-Reporting.

In Planung befindet sich derzeit das Anlageprodukt „Edira opportunities 1 – China“. Damit soll Anlegern ein Einstieg in Immobilienprojekte in den Wachstumsregionen Chinas ermöglicht werden. Mit deutlich besseren Investitionsbedingungen und höheren Renditechancen bestehe die Möglichkeit, von der Entwicklung dieser Märkte zu profitieren, heißt es. Investiert werde in den Wohnbau in Nanjing. Die Auswahl der Projekte erfolge durch einen lokalen Managementpartner mit großer Erfahrung im Umgang mit Investitionen und Projektentwicklungen in Schwellenländern. Die Stadt Nanjing liegt 300 Kilometer von Shanghai entfernt, ist die Hauptstadt der Provinz Jiangsu und die zweitgrößte Stadt nach Shanghai im Yangtze-Delta, einer der größten Wirtschaftszonen Chinas. In Aussicht gestellt wird eine jährliche Ausschüttung von ca. sechs Prozent, eine Laufzeit ab Fondsschließung von ca. sechs Jahren, eine jährliche Ausschüttung ab dem ersten Jahr nach Schließung des Fonds und ein regelmäßiges Reporting über den Investitionsstand.

Wem das zu exotisch ist, der interessiert sich vielleicht eher für die geplante Anlage „Edira Immobilien 1“, die Investitionen in eine bereits existierende Immobilie in Nürnberger Top-Lage vorsieht. Das Objekt weist einen sehr hohen Vermietungsstand mit hauptsächlich langfristigen Mietverhältnissen mit Verlängerungsoptionen auf. Geplant ist eine jährliche Ausschüttung in Höhe von 4,1 Prozent, eine Laufzeit ab Fondsschließung von sechseinhalb Jahren und eine mindestens halbjährliche Ausschüttung ab dem ersten Jahr nach Schließung des Fonds.

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