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Studie „Global Benefits Attitudes“ zeigt Sicherheitsverlangen bei der Altersvorsorge

DG-Gruppe: Josef Bader (DGbAV) kann sich durch Studie von Willis Towers Watson bestätigt fühlen

Montag, 01 Oktober 2018 20:48 geschrieben von 

Wemding – Das multinationale Risikomanagement- und Beratungsunternehmen Willis Towers Watson veröffentlicht immer wieder Studien zu Kundenpräferenzen und Marktentwicklungen. Das börsennotierte Unternehmen ist in zahlreichen Ländern tätig und beschäftigt mehr als 40.000 Mitarbeiter. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gelegt, die für immer mehr Arbeitnehmer eine unverzichtbare Zusatzversorgung ist, um später einmal der vorgezeichneten Altersarmut zu entgehen. Mitte dieses Jahres veröffentlichte Willis Towers Watson seine großangelegte Studie „Global Benefits Attitudes“, in deren Mittelpunkt die Einstellungen der Arbeitnehmer zur Altersvorsorge stehen. In 22 Ländern wurden 31.000 Personen befragt. Hierzulande nahmen 2.023 Arbeitnehmer an der Befragung teil, die hinsichtlich Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen und Branchenzugehörigkeit ein breites Spektrum der deutschen Arbeitnehmerschaft repräsentieren. Die Quintessenz der Studie ist, dass den Deutschen auch bei der bAV Sicherheit wichtiger als Rendite ist. Für 72 Prozent ist die Alterssicherung in den letzten Jahren wichtiger geworden. Ohne die betriebliche Altersvorsorge schafft es aber nur ein Drittel der Befragten, die geplanten Sparziele für einen abgesicherten Lebensabend zu erreichen. Der große Wert der bAV ist damit noch einmal bestätigt worden.

Sicherheit im Sinne einer risikofreien Anlage der bAV-Sparbeiträge ist für 78 Prozent der Deutschen die Hauptforderung an eine betriebliche Altersabsicherung. 69 Prozent fordern Flexibilität, um ihre bAV bei einem Arbeitgeberwechsel fortführen zu können. Fast genauso viele, nämlich 68 Prozent, wollen beim Renteneintritt flexibel zwischen einer lebenslangen Rente und einer sofortigen Kapitalauszahlung wählen können. 56 Prozent der Befragten bevorzugen auf Nachfrage eine garantierte lebenslange Rente. Außerdem wünschen sich 48 Prozent eine Absicherung für den Invaliditäts- oder Todesfall. Heinke Conrads, Leiterin Retirement Deutschland und Österreich bei Willis Towers Watson, sagte dazu: „Die Möglichkeit, eine höhere Auszahlung bei Berufsunfähigkeit oder Todesfall zu erhalten, spielte bisher eher eine untergeordnete Rolle. Aber nun gewinnt das Thema Risikoleistungen in der Wahrnehmung der Mitarbeiter an Bedeutung. Bei den Arbeitnehmern steigt etwa das Bewusstsein dafür, dass psychische Erkrankungen ebenfalls zu Berufsunfähigkeit führen können.“ Unternehmen erkennen zunehmend diesen zusätzlichen Absicherungsbedarf und passen die Altersvorsorge-Pläne entsprechend an.

Willis Towers Watson hat auch herausgefunden, dass es für 74 Prozent der Mitarbeiter wichtig ist, von ihrem Arbeitgeber bei der bAV aktiv unterstützt zu werden. Viele Beschäftigte sehen den Arbeitgeber auch bei der Erläuterung der bAV in der Pflicht: 46 Prozent wünschen sich ausdrücklich eine individuelle und persönliche Beratung zu ihrer bAV. Die Unternehmen haben aber meist selbst Wissenslücken und greifen deshalb auf externen Sachverstand zurück. Davon profitiert die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV), die Arbeitgebern und Arbeitnehmern, aber auch Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern, Rechtsanwälten, Maklern und Finanzdienstleistern kostenfrei individuell zusammengestelltes Informationsmaterial zu allen bAV-relevanten Themen anbietet.

Betriebliche Altersversorgung gilt in immer mehr Unternehmen als unerlässliches Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung. Für 57 Prozent der Arbeitnehmer ist eine bedarfsgerechte bAV ein Hauptgrund dafür, ihrem Arbeitgeber die Treue zu halten. 72 Prozent der Befragten mit einer passenden bAV geben sogar an, bis zur Pensionierung bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber bleiben zu wollen. „Spannend dabei ist, dass die Befragten unabhängig vom Alter bis zur Rente bleiben wollen – auch die jüngeren Mitarbeiter. Das zeigt einmal mehr, welch hohen Stellenwert die bAV in der Mitarbeitergewinnung und -bindung hat“, erklärte Wilhelm-Friedrich Puschinski, der Leiter General Consulting bAV bei Willis Towers Watson. 48 Prozent der im Rahmen der Untersuchung „Global Benefits Attitudes“ Befragten wären bereit, eine höhere Summe ihres Monatsgehalts in die Alterssicherung einzuzahlen. Puschinski resümierte: „Die Studie zeigt, dass die bAV ein gutes Mittel zur Alterssicherung ist: Arbeitnehmer haben Vertrauen in das Modell, sie sind bereit etwas zu tun, doch die Umsetzung gelingt noch nicht. Um die Höhe und Verbreitung der ergänzenden Altersvorsorge zu stärken, ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ein guter erster Schritt. Doch sowohl Politik als auch Unternehmen und Mitarbeiter müssen mehr tun, damit die drei Säulen der Alterssicherung weiterhin tragfähig bleiben.“

Diesem Beratungsbedarf trägt die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH Rechnung, die über ihr Leistungsspektrum schreibt: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“ Das im bayerischen Wemding beheimatete Unternehmen kümmert sich um die professionelle Einführung der Entgeltumwandlung, die Schulung der Mitarbeiter, die Überprüfung von Pensionszusagen und die Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen. Geschäftsführer der DGbAV ist der Betriebsrenten-Experte Josef Bader, der in der Finanzdienstleistungsbranche als gewieftes Stehaufmännchen mit besten Kontakten gilt. Er und seine Mitarbeiter überprüfen für Arbeitgeber die betrieblichen Versorgungssysteme im Hinblick auf Richtlinien der Europäischen Union, die internationale Rechnungslegung und Gesetzesänderungen in Deutschland. Im Blick haben sie dabei alle fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung – also Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionszusage – und alternativ Zeitwertkonten.

Josef Bader ist überdies Geschäftsführer der DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE) und Vorstand der DG-Gruppe AG. Letztere wurde 2003 als Finanzdienstleistungs-Holding gegründet und ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert. Sie bietet mehrere Zusatzleistungen zur betrieblichen Altersversorgung an, darunter ein besonderes System der Vergütungsoptimierung. Die DG-Gruppe erläutert selbstbewusst: „Das Marktpotenzial in diesem Bereich ist enorm und mit dem Milliardenmarkt der betrieblichen Altersvorsorge zu vergleichen, wobei die Wettbewerbsdichte hier sehr gering ist. Unternehmen vergüten der DG-Gruppe für jeden verwalteten Lohnbaustein vier Euro pro Mitarbeiter und Monat, wobei jeder Mitarbeiter etwa drei Bausteine in sein Gehalt integriert. Die Umsatz- und Ertragsdynamik in diesem neuen Geschäftsbereich ist herausragend und verspricht weiteres profitables Wachstum.“

Josef Bader weiß bei seiner Beratungstätigkeit für Unternehmen, dass Mitarbeiter die betriebliche Altersversorgung dann als bedarfsgerecht empfinden, wenn sie die bAV-Lösung selbst verstehen, sich aktiv an ihr beteiligen können, um ihre persönlichen Sparziele zu erreichen, und Freiheit bei der Wahl der Auszahlungsoptionen als lebenslange Rente, Rate oder Einmalkapital haben.

Letzte Änderung am Montag, 01 Oktober 2018 20:55
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