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BaFin-konforme Nachrangdarlehensverträge der Aras Group verfügbar

Aras Group DWC LLC will mit „Warsan Village“ und „Pulse-Projekt“ von EXPO in Dubai profitieren

Mittwoch, 06 Juni 2018 04:56 geschrieben von 
Aras Group DWC LLC will mit „Warsan Village“ und „Pulse-Projekt“ von EXPO in Dubai profitieren Quelle: PERFORMANCE vertraulich

Dubai - Als Dubai am 27. November 2013 den Zuschlag für die Weltausstellung 2020 erhielt, kannte der Jubel in den Wirtschaftsetagen der Vereinigten Arabischen Emirate keine Grenzen. Die EXPO wird mit dieser Entscheidung erstmals im Mittleren Osten stattfinden. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline & Group, nannte den Zuschlag einen „riesigen Meilenstein“. Die Veranstaltung findet alle fünf Jahre für die Dauer von sechs Monaten statt und zieht viele Millionen wirtschaftsinteressierte und fortschrittsbegeisterte Besucher an. Das Motto der siegreichen Bewerbung lautet: „Den Geist verbinden, die Zukunft bauen“. Dubai wird vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 in das Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit rücken.

Die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer schwärmt schon jetzt von der EXPO 2020: „Durch die geographische Lage in Dubai South, auf der Achse zwischen den Metropolen Dubai und Abu Dhabi, sowie in direkter Nähe zu bedeutenden Luft- und Seefrachtknoten, ist der Ausstellungsort logistisch und operativ einmalig aufgestellt. Darüber hinaus dient das Gelände als Ausgangspunkt für die Erschließung eines gesamten neuen Entwicklungsschwerpunktes in Dubai. Die erwarteten 25 Millionen Besucher können mit der bis dahin erweiterten Metro, einem dedizierten Buszubringerdienst (Expo Rider) sowie per Individualverkehr durch ausreichend Parkplätze zum Ausstellungsareal anreisen.“ Das Areal bietet mit über vier Quadratkilometern ausreichend Platz für die Präsentation der mehr als 200 Aussteller und die volle Bewegungsfreiheit der Besucher. Im Herzen des EXPO-Geländes wird der zentrale Verbindungsplatz „Al Wasl“ liegen, der die drei Ausstellungszonen zu den Themen Opportunity, Mobility und Sustainability verbindet. Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens sollen 80 Prozent der EXPO-Investitionen langfristig genutzt werden. Unter Einbeziehung der Infrastruktur und der Gebäude ist beabsichtigt, die Nutzfläche später mehr als zu verdoppeln und das Konferenz- und Ausstellungszentrum als regionalen Veranstaltungsort zu etablieren. Die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer resümiert: „Die Expo 2020 dient so als Ausgangspunkt für die Errichtung einer völlig neuen Stadt, Dubai South, die als Grundlage zur Entwicklung Dubais hin zur Wissensgesellschaft dient. Im Anschluss an die Expo soll hier ein Ökosystem entstehen, das insbesondere die strategisch wichtigen Wirtschaftsbereiche Logistik, Tourismus, Bauwirtschaft und Bildung beherbergen wird.“

Mit Immobilieninvestments und anderen Projektfinanzierungen profitiert auch die in Dubai ansässige Aras Group DWC LLC vom Aufschwung im Vorfeld der Weltausstellung. Das international bestens vernetzte Unternehmen ist in den Bereichen Investment, Beteiligungen, Immobilien, Warenhandel, Unternehmensberatung und Logistik tätig. Zum Firmenverbund gehören die Aras Investment and Participation Ltd., die Aras Logistic and Distribution Ltd., die Aras Trading and Services Ltd., die Aras Consulting and Advisory Ltd. sowie die Aras Properties Ltd..

Derzeit wirbt die Aras Group vor allem für das „Warsan Village“ und das „Pulse-Projekt“ in Dubai um Investorengelder. Dazu schreibt sie: „Zum Warsan Village grenzt direkt an die International City, angrenzend an die Mohammed bin Zayed Road. Warsan Village ist eine in sich geschlossene Gemeinschaft, die speziell für ein ruhiges, entspanntes Familienleben entwickelt wurde, indem sie eine einzigartige Kombination aus Komfort, natürlicher Schönheit und Komfort vereint. Das Wohnelement dieser Entwicklung wird 936 zweistöckige Stadtwohnungen mit jeweils 187 Quadratmetern einschließlich der Terrassen umfassen. Die Gemeinde verfügt über Annehmlichkeiten wie Restaurants, Cafés und Geschäfte.“ Das „Pulse-Projekt“ ist in unmittelbarer Nähe eines beeindruckenden Boulevards geplant und soll mit einem neuartigen Lifestyle-Konzept unter Einbindung von Einzelhandel, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen eine besondere Wohnatmosphäre schaffen. Das Projekt umfasst neben der Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen insbesondere den Bau von Reihenhäusern mit schmucken Gärten und Terrassen.

Neider des erfolgreichen Projektfinanzierers lancieren auf dubiosen Internetportalen, die sich vorgeblich dem Verbraucher- und Anlegerschutz verschrieben haben, immer wieder gezielte Falschmeldungen zur Diskreditierung des Konkurrenten. Die Aras Group geht dagegen aber mit großem Erfolg juristisch vor. So erwirkte sie im Januar 2017 vor dem Landgericht Leipzig den Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen einen gewissen Thomas B., der immer wieder Unwahres über das Dubaier Unternehmen in die Internetwelt gesetzt hatte. Bei der mündlichen Verhandlung im März 2017 gab er im Zuge eines gerichtlichen Vergleichs eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Damit verpflichtete er sich, zahlreiche Falschaussagen über die Aras Group nicht mehr zu verbreiten.

Das Unternehmen ließ es dabei nicht bewenden, weil der Leipziger Thomas B. in verschiedenen Internetforen wiederholt behauptet hatte, dass die Aras Group in Deutschland Werbung für Anlageprodukte und Investitionsdarlehen mache, obwohl ihr das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt worden sei. Er unterstellte dem Finanzierungsprofi sogar, Deutschland als rechtsfreien Raum zu betrachten. Am 15. Mai 2018 schrieb die Aras Group DWC LLC auf ihrer Netzseite: „Die Aras Group hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebeten, die Verfügung vom 4. August 2017 ausführlicher zu gestalten, da einige Menschen den Inhalt dieser Verfügung intellektuell nicht nachvollziehen konnten.“ Diese Aussage ist offensichtlich auf Thomas B. gemünzt. Aus diesem Grund wurde die BaFin gebeten, eine inhaltliche Klarstellung ihrer entsprechenden Verfügung vorzunehmen.

Die BaFin nahm die gewünschte Klarstellung der Verfügung tatsächlich vor und konkretisierte, für welche Kreditgeschäfte die Aras Group DWC LLC ihre Werbung in Deutschland einzustellen hat und für welche nicht. Beanstandet wurde lediglich die Werbung für Darlehensverträge unter der Bezeichnung „Nachrangdarlehen“, „Beteiligung(-sfinanzierung)“, „(banküblich) besicherte Darlehen“ und „Auslandsdarlehen“. Die Darlehensverträge hätten trotz ihrer Bezeichnung als „Nachrangdarlehen“ die unbedingte Rückzahlbarkeit der Darlehenssummen vorgesehen. Die BaFin schrieb: „Darlehensgeber sollen Unternehmen sein, die mit der Aras Group DWC LLC verbunden sind. Diese haben keine Erlaubnis für das Kreditgeschäft in Deutschland. Durch die Werbung für die Kredite ist die Aras Group DWC LLC in die Anbahnung unerlaubter Kreditgeschäfte der Unternehmen einbezogen, die als Darlehensgeber auftreten.“ Die Unternehmensgruppe habe deshalb die Werbung für das Kreditgeschäft gegenüber Unternehmen oder Personen mit Sitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland einzustellen.

Die BaFin hat nun aber bestätigt: „Hiervon nicht erfasst ist die Werbung und Vermittlung von Nachrangdarlehensverträgen an Unternehmen, die aufgrund eines hinreichend qualifizierten Nachrangs keine unbedingte Rückzahlbarkeit der Darlehenssumme vorsehen. Eine Einbezogenheit in unerlaubt betriebene Kreditgeschäfte liegt insoweit nicht vor, da das Angebot solcher Darlehensverträge nach dem Kreditwesengesetz nicht erlaubnispflichtig ist.“ Die Feststellung, dass sie BaFin-konforme Nachrangdarlehensverträge anbietet, ist für die Aras Group von großer Bedeutung und ebnet den Weg für weitere lukrative Investments.

Letzte Änderung am Mittwoch, 06 Juni 2018 05:04
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