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US-Universität Cornell bietet Kurse und Workshops zu Blockchain und Kryptogeld an

Michael Thomale und Nexus Global trotzen Bitcoin-Krise mit Studienangebot zur Blockchain-Technologie

Donnerstag, 22 November 2018 16:15 geschrieben von 
Michael Thomale von Nexus Global und Prof. Dr. Dr. Joachim Wander Michael Thomale von Nexus Global und Prof. Dr. Dr. Joachim Wander Quelle: PERFORMANCE vertraulich

London – Im zehnten Jahr ihrer Existenz erlebt die Digitalwährung Bitcoin eine schwere Krise. Mit der Veröffentlichung des sogenannten Bitcoin-Whitepapers durch „Satoshi Nakamoto“ wurde vor zehn Jahren der Grundstein für die Herstellung dieser Kryptowährung und die dafür unerlässliche Blockchain-Technologie gelegt. Mit der Blockchain beziehungsweise der „Blockkette“ entsteht eine Kette von Datenblöcken aus Transaktionen, die völlig fälschungssicher und transparent erfasst werden. Experten sind sich einig, dass der Blockchain-basierten Datendokumentation in vielen Wirtschaftssektoren eine große Zukunft bevorsteht. Zu den Aussichten mancher Kryptowährungen äußern sich dieselben Marktkenner derzeit zurückhaltender. Grund ist der deutliche Kurseinbruch des Bitcoin und anderer Cyberdevisen in den letzten Tagen.

Mitte Dezember letzten Jahres kostete ein Bitcoin noch rekordverdächtige 20.000 US-Dollar. Am letzten Sonntag war der Kurs des virtuellen Talers auf etwa 6.400 US-Dollar abgestürzt, und am Dienstagvormittag kostete eine Einheit der Kryptowährung weniger als 4.200 Dollar. Zum letzten Mal war der Bitcoin Mitte Oktober 2017 weniger als 5.000 Dollar wert. Der Kurssturz zeigt sich auch an der Marktkapitalisierung des Bitcoin, die jetzt bei unter 90 Milliarden Dollar liegt. Während des Rekordhochs im Dezember des vergangenen Jahres lag sie noch bei 340 Milliarden Dollar. Krypto-Fans machen die Auseinandersetzung der beiden Lager Bitcoin Cash ABC und Bitcoin Cash Satoshi Vision für die Entwicklung mitverantwortlich.

Timo Emden vom Analyse-Institut Emden Research ist trotz des jüngsten Kursverfalls davon überzeugt, dass sich Kryptowährungen als neue Anlageklasse etablieren werden. Der Kryptodevisen-Experte sagte: „Kryptowährungen können sich in meinen Augen definitiv eines Tages als neue Anlageklasse etablieren. Dies dürfte kurzfristig aber nicht der Fall. Regulierungs- und Aufsichtsbehörden haben in jüngster Vergangenheit verpasst, Kryptowährungen einen geeigneten Regulierungsgürtel umzuschnallen. Stattdessen wurde dieses unbequeme Thema auch auf höchster Ebene lediglich vertagt oder als zu unwichtig deklariert. In erster Linie gilt es hierbei das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.“ Im Gefolge des Bitcoin gerieten auch die anderen Kryptowährungen unter Druck. Die Digitalwährung Ripple verlor innerhalb eines Tages mehr als zehn Prozent ihres Wertes, und Ethereum fuhr ein Minus von 16 Prozent ein. Krypto-Fachmann Timo Emden macht aber auch hier Mut, wenn er betont: „Altcoins wie Ripple und Ether dürften auch in Zukunft leiden, wenn der Bitcoin-Kurs unter die Räder kommt. Grundsätzlich sind beide Währungen zwei verschiedene Paar Schuhe und dienen unterschiedlichen Zwecken. Beide Währungen könnten in Zukunft einen verstärkten Platz in unserem Alltag einnehmen und dementsprechend in den Fokus von Investoren geraten.“

Unternehmen wie die Nexus Global Ltd. & Nexus Global Mining Ltd. sehen sich durch die vorübergehende Bitcoin-Krise in der Notwendigkeit bestärkt, ausgetretene Pfade im Krypto- und Blockchain-Sektor zu verlassen. CEO des in London beheimateten Unternehmens ist Christian Michel Scheibener. Zusammen mit seinem CMO und Co-Founder Michael Thomale will er weltweit das Wissen über das Mining, den Handel und das Wesen von Digitalgeld mehren und so das Wirtschaftsleben revolutionieren. Zum klassischen Produktangebot von Nexus Global gehören Online-Education, Online-Gambling, Live Wetten, Forex-Trading, binäre Optionen, Crypto-Trading, Bitcoin-Mining, Exchange, Initial Public Offering (IPO) und Initial Coin Offering (ICO). Auf der Internetseite heißt es: „Nexus bietet die erste echte Multiwallet der Welt im Bereich des Multi-Level-Marketing an. Wir haben als Einstiegs- und Hauptprodukt unsere Bildungspakete gepaart mit Hashpower, der Elektrizität zum Erzeugen von Bitcoins, Ethereum, Dash und vielem mehr.“

Der Kompetenzschulung zu Kryptowährungen und Blockchain-Technologie dient die firmeneigene Global Akademie mit speziellen Informationspaketen, die kapitelweise den Wissenstransfer mit lernunterstützenden Videos und gezielten Wissensabfragen fördern. Jetzt will Nexus Global die Wissensvermittlung zur Zukunftstechnik Blockchain weiter professionalisieren und in eine neue Form gießen. Krypto-Enthusiast Michael Thomale kündigte unlängst an, dass Nexus demnächst einen zertifizierten Studiengang zur Blockchain-Technologie anbieten wird. Das wäre die erste solche Studienmöglichkeit im deutschsprachigen Raum.

Ob Thomale es als Ermutigung oder als Konkurrenz empfindet, dass sich immer mehr Universitäten seines Lebensthemas annehmen, ist nicht bekannt. Tatsache ist, dass die renommierte US-Universität Stanford seit Kurzem Kurse zu Kryptogeld und Blockchain innerhalb eines regulären Studienganges anbietet. Großen Raum nimmt dabei das „Blockchain Engineering“ und damit die Entwicklung Blockchain-basierter Internetsysteme ein. Die Kursgebühr beträgt 100 US-Dollar, und für ein Abschlusszertifikat wird eine weitere Gebühr in Höhe von 3.780 Dollar fällig. Die Blockchain- und Kryptowährungskurse werden von der Universität Stanford als Teil eines Abschlusszeugnisses in Cyber Security angeboten. Einen etwas anderen Akzent setzt die Universität im zypriotischen Nikosia mit einem Fachstudium inklusive staatlich anerkanntem Abschluss. Die University of Nicosia verlangt das Bestehen eines Online-Kurses „MOOC“ (Massive Open Online Course) für die Zulassung zum offiziellen Master-Studiengang. Die erfolgreichen Kursteilnehmer können dann am zertifizierten „Master of Science in Digital Currency“-Studiengang mit dem weltweit ersten Master-Abschluss speziell für Kryptowährungen und Blockchain-Technologie teilnehmen.

Nun bietet auch die US-Universität Cornell innerhalb verschiedener Studiengänge Kurse und Workshops zur Blockchain-Technologie an. Anders als die Hochschule in Nikosia gibt es an der Cornell University aber kein zertifiziertes Fachstudium mit staatlich anerkanntem Abschluss. Ein Studium an der Privatuniversität kostet bis zu 70.000 US-Dollar. Die hochinteressanten Kurse und Workshops der Cornell kreisen laut Michael Thomale um die Fragen „Was genau ist eine Blockchain?“, „Was sind Smart Contracts?“ und „Was können Blockchains nicht tun?“ Darüber hinaus geht es um „Grundwissen über Initial Coin Offering“ (ICO), „Immobilientitel auf Blockchains“, „Feindliche Blockchain-Übernahmen“ und „Zukünftige Blockchain-Technologien“. Nicht ausgespart werden an der Elite-Universität auch die Themen: „Von Kryptowährungen zu Fintech-Blockchains“, „Der Aufstieg von Cyberkriminalität auf Ethereum“ und „Quorum: Anpassung von Ethereum für Unternehmen“.

Nexus Global dürfte sich für die inhaltliche Ausgestaltung des eigenen Studienangebotes davon inspirieren lassen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 November 2018 16:33
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